Hallo zusammen,
entschuldigt wenn ich mir 'n Begriff aus'm Wrestling für den Titel ausgeliehen habe, aber das passte irgendwie am besten.
Wir essen nur noch selten Steaks, aber wenn, dann sind wir durchaus ein bisschen wählerisch. Nicht in Euren Maßstäben, 'ne Wagyu-Kreuzung oder ähnliches findet man in den hiesigen Supermärkten eher nicht. Aber neulich entdeckte ich, dass unser Edeka-Markt Rumpsteaks von "Greater Omaha" anbietet und die sahen für mein ungeschultes Auge recht gut aus, also zumindest schön durchwachsen.
Leider habe ich nicht daran gedacht, direkt nach dem Einkauf ein Foto für Euch zu machen weshalb Ihr jetzt nur noch einen Blick auf das einvakuumierte Rumpsteak werfen könnt:
Steaks bereite ich fast nur noch im Sous Vide-Bad zu, also rein damit:
Die 50° sind ein Kompromiss, den ich mit meiner Frau eingegangen bin. Ich hätte auch nichts gegen 48°, dafür beschwerte Sie sich nicht über das viele Fett am Steak.
Während das Fleisch in Ruhe baden durfte bereitete meine Frau Kräuterquark und Kartoffelecken als Beilage zu. Die Kartoffeln gab's praktischerweise direkt vom Feld nebenan, mit freundlicher Genehmigung des Landwirts zum Nachernten.
Eigentlich war mein Plan, das Fleisch im OHG anzuknuspern und die Kartoffeln in einer Grillschale auf dem Gasgrill zu backen. Ein Blick auf unseren nicht-überdachten Balkon überzeugte uns jedoch, dass wir aufgrund des Regens auf alternative Zubereitsarten zurückgreifen mussten. Nach der langen Trockenphase bin ich da aber auch nicht böse drüber, jeder Tropfen Regen ist willkommen.
Also wanderten die Kartoffeln bei 200° Umluft in den Backofen:
Tolles Bild, vor allen Dingen der Fokus auf die nicht ganz saubere Scheibe unseres Backofens. War genauso von mir gewollt ...
Als die Kartoffeln fast fertig war, hatte das Fleisch mehr als genug Zeit im Bad verbracht, irgendwann ist ja auch mal gut:
Also raus aus dem Beutel und gründlich trockentupfen:
Währenddessen wurde unsere Grillpfanne aufgeheizt, ein Kochutensil, welches genau für solche Situationen angeschafft wurde wenn auf dem Balkon grillen keinen Spaß macht.
Etwas über 200°, ob das für'n Steak reicht?
So, nun wollte ich das wertvolle Fleisch möglichst kurz in der Pfanne lassen, was also tun? Idee: Eine Seite wird gebraten, die andere OHG-mäßig mit dem Sievert eingefärbt. Burn, Baby, burn!
Welche Seite am Ende wohl besser schmeckt? Diese hier hat auf alle Fälle mehr Röstaromen.
So war das Steak nach 2 Minuten aus der Pfanne raus und es wurde angerichtet:
Gemahlener schwarzer Pfeffer, Salz fein gemahlen oder als Flakes und Woidpepper, mehr braucht's nicht für 'n leckeres Steak.
Kartoffeln mit selbstgemachtem Kräuterquark, das gab's bei meiner Mutter früher schon gefühlt einmal pro Woche. Lecker!
Das Fleisch war für meinen Geschmack gut gegart wobei ich mir als Koch-Noob die Ziele eh nicht so hoch setze. Ich habe also durchaus Verständnis, wenn Ihr jetzt denkt: "Das geht noch viel besser!"
Stimmt der Gargrad? Mit meiner Farbsehschwäche kann ich den Unterschied zwischen Rosa und Grau leider nicht sehen, manchmal ist das vielleicht auch ein Segen.
Ich wünsche Euch noch 'n schönen restlichen Sonntag,
Thomas
entschuldigt wenn ich mir 'n Begriff aus'm Wrestling für den Titel ausgeliehen habe, aber das passte irgendwie am besten.

Wir essen nur noch selten Steaks, aber wenn, dann sind wir durchaus ein bisschen wählerisch. Nicht in Euren Maßstäben, 'ne Wagyu-Kreuzung oder ähnliches findet man in den hiesigen Supermärkten eher nicht. Aber neulich entdeckte ich, dass unser Edeka-Markt Rumpsteaks von "Greater Omaha" anbietet und die sahen für mein ungeschultes Auge recht gut aus, also zumindest schön durchwachsen.
Leider habe ich nicht daran gedacht, direkt nach dem Einkauf ein Foto für Euch zu machen weshalb Ihr jetzt nur noch einen Blick auf das einvakuumierte Rumpsteak werfen könnt:
Steaks bereite ich fast nur noch im Sous Vide-Bad zu, also rein damit:
Die 50° sind ein Kompromiss, den ich mit meiner Frau eingegangen bin. Ich hätte auch nichts gegen 48°, dafür beschwerte Sie sich nicht über das viele Fett am Steak.

Während das Fleisch in Ruhe baden durfte bereitete meine Frau Kräuterquark und Kartoffelecken als Beilage zu. Die Kartoffeln gab's praktischerweise direkt vom Feld nebenan, mit freundlicher Genehmigung des Landwirts zum Nachernten.
Eigentlich war mein Plan, das Fleisch im OHG anzuknuspern und die Kartoffeln in einer Grillschale auf dem Gasgrill zu backen. Ein Blick auf unseren nicht-überdachten Balkon überzeugte uns jedoch, dass wir aufgrund des Regens auf alternative Zubereitsarten zurückgreifen mussten. Nach der langen Trockenphase bin ich da aber auch nicht böse drüber, jeder Tropfen Regen ist willkommen.
Also wanderten die Kartoffeln bei 200° Umluft in den Backofen:
Tolles Bild, vor allen Dingen der Fokus auf die nicht ganz saubere Scheibe unseres Backofens. War genauso von mir gewollt ...

Als die Kartoffeln fast fertig war, hatte das Fleisch mehr als genug Zeit im Bad verbracht, irgendwann ist ja auch mal gut:
Also raus aus dem Beutel und gründlich trockentupfen:
Währenddessen wurde unsere Grillpfanne aufgeheizt, ein Kochutensil, welches genau für solche Situationen angeschafft wurde wenn auf dem Balkon grillen keinen Spaß macht.
Etwas über 200°, ob das für'n Steak reicht?
So, nun wollte ich das wertvolle Fleisch möglichst kurz in der Pfanne lassen, was also tun? Idee: Eine Seite wird gebraten, die andere OHG-mäßig mit dem Sievert eingefärbt. Burn, Baby, burn!
Welche Seite am Ende wohl besser schmeckt? Diese hier hat auf alle Fälle mehr Röstaromen.
So war das Steak nach 2 Minuten aus der Pfanne raus und es wurde angerichtet:
Gemahlener schwarzer Pfeffer, Salz fein gemahlen oder als Flakes und Woidpepper, mehr braucht's nicht für 'n leckeres Steak.
Kartoffeln mit selbstgemachtem Kräuterquark, das gab's bei meiner Mutter früher schon gefühlt einmal pro Woche. Lecker!
Das Fleisch war für meinen Geschmack gut gegart wobei ich mir als Koch-Noob die Ziele eh nicht so hoch setze. Ich habe also durchaus Verständnis, wenn Ihr jetzt denkt: "Das geht noch viel besser!"
Stimmt der Gargrad? Mit meiner Farbsehschwäche kann ich den Unterschied zwischen Rosa und Grau leider nicht sehen, manchmal ist das vielleicht auch ein Segen.

Ich wünsche Euch noch 'n schönen restlichen Sonntag,
Thomas

