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Einfach 'mal Rinderhüfte geDOopft

12oven

Landesgrillminister
15+ Jahre im GSV
In der Gefriertruhe lag noch eine schönes Stück Rinderhüfte vom Oberpfälzer Rotvieh VG Tännesberg: Rotvieh-Projekt.
Der DOpf wollte auch mal wieder gewärmt werden. Also zuerst einmal das Fleisch aufgetaut. Da es nur 2 Wochen abgehangen war, bevor es eingefroren wurde, dachte ich, es mit der Methode nach Werner Wirth (Fleischreifung mit einer senfbasierten Kräuterpaste) noch nachzureifen. Also mit der Paste, die gleichzeitig die Würze gibt, eingerieben und ein paar Stunden bei Zimmertemperatur in einer luftdicht verschlossenen Box arbeiten lassen.
Dann das Wurzelwerk vorbereitet:

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Nun den DOpf angeheizt und das Fleisch von allen Seiten angebraten:

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Dann das vorbereitete Gemüse dazu:

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Und dann ca. 2 Stunden DOpfen lassen:

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In der Zwischenzeit einen selbstgemachten Erdepflstampf vorbereitet und zum Ende der DOpf-Zeit fertiggestellt (Erdepflstampf, im Rest der Republik meist als Kartoffelbrei bekannt, soll ja unmittelbar vor dem Verzehr mit aufgekochter Milch fertiggestellt werden, damit er schön locker ist).

Aus dem Bratensaft habe ich die verkochten Gemüseteile abgeseiht und die Soße mit kalter Butter abgebunden.

Auf dem Teller sah das dann so aus:

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Das Fleisch war gerade noch saftig genug, ergo hätten 1:30 bis 1:45 Std. wahrscheinlich auch gereicht. Das nächste Mal werde ich wohl besser die Kerntemperatur mit dem Bratenthermometer überwachen.
Zart und lecker war der Braten aber auf jeden Fall und wurde von der wartenden Meute restlos vernichtet.

Gruß
12oven
 
Zuletzt bearbeitet:
...gut gedopft :thumb2:

..aber mit etwas weniger Kohlen,dafür länger wäre es bestimmt noch besser geworden.
 
Hallo da Tom,

vielleicht lag's an der Menge Briketts, daß der Braten so schnell gar war.
Normalerweise halte ich mich nämlich an die Brikett-Tabellen. Aber diesmal fegte ziemlich heftiger Wind über die Terrasse. So versuchte ich, daß dadurch evtl. forcierte Herunterkühlen des DOpfes durch etwas mehr Kohlen zu kompensieren. Da war dann evtl. doch die eine oder andere zu viel drauf.
Vielleicht muß doch mal ein ordentlicher DOpf-Kochtisch mit Windschutz her.:D
Wie gesagt, der Braten war noch saftig genug. Das liegt wahrscheinlich auch am rel. gut marmorierten Fleisch dieser alten seltenen Rinderrasse. Daß der Braten "gerade noch saftig genug" war ist übrigens nur mir aufgefallen. Die anderen am Tisch, außer GöGa, verstanden meine Anmerkung eh nicht so recht: "Wieso? Was hast Du denn? Ist doch zart und lecker!" Wir kennen es halt noch deutlich saftiger.
Gruß
12oven
 
Sieht auf dem Foto aber leider eher trocken aus.
Hüfte ist schwierig ... die eignet sich meist besser für Kurzgebratenes...

:prost:
 
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