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Einweihung Ironchef

maffyn

Grillkönig
15+ Jahre im GSV
Ich konnte nicht mehr warten... Nachdem ich aufgrund eines Angebotes (10kg Edelstahl für 139,-Euro) beim Ironchef in den Niederlanden zuschlagen musste, habe ich heute das schöne Wetter - nach der ständigen Pisse der letzten Tage- genutzt um mal das Teil auszuprobieren. Hab es in Richtung Yakitori und Robata gepimpt (Robatayakifunktionen sieht man hier erstmal nicht)

Ursprünglich wollte ich Yakitori machen, aber das Hühnchen war noch tiefgefroren und so wanderten die eigentlich nur für die Tare bestimmten Wings auf den Grill. Garnelen und Heilbutt wollten sich auch wärmen, doch schauen wir mal:
Der Grill - schön in Alupapier eingepackt (das hält den Grill jung) nimmt Platz. Das Gebläse links (eigenbau) weiss noch nix davon, daß es heute abgestellt bleibt...Der Grill zieht anscheinend auch so sehr gut- ich hatte noch ein Kohlerost eingefügt, um mit weniger Kohle auszukommen und unter der Kohle schöne Zirkulation zu haben.

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Los gehts mit Garnelen- die Hitze ist so brutal (ich hatte etwas zuviel Kohlen rein) daß ich vor Schreck schnell noch 2 Vierkantstangen zusätzlich einschob und dadurch natürlich die Spiesse 90 Grad verdreht sind...
Japanische (Grillart) Garnelen nur mit Salz gegrillt und dann samt Schale zu essen: (Lauch selbsterklärend)

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Das erste Heilbuttstückchen darf Platz nehmen. Ja, 2 Spiesse machen sich besser, durch das Fett rotiert der Heilbutt frei nach Gewicht und Zentrifugalkraft.
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Geschmacklich war der Heilbutt der Hammer: nur mit Salz bestreut, durch die hohe Hitze eine schöne Kruste und innen einfach eine Art "Creme" (durch dei starke IR Garung). Sensationell.
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Die Haut war knusprig und mega lecker:
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Etwas Lauch:
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und zum Schluss die Chicken Wings. Die muss ich noch üben, das Yakitori-Cutting hat hier noch nicht geklappt.
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etwas räuchern mit Rosmarin unter dem Deckel (ok, sieht man auf dem Foto nicht, hatte Rosmarin in die Glut gelegt):

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Grill bekommt volle Punktzahl, ich weiss schon wie ich ihn weiterbaue und das verspricht sehr gut zu werden mit dem 4mm Edelstahlteil.
 
Würdige Einweihung!
 
Ich würde zukünftig die Alufolie weglassen. Gerade wenn du mit dem Gedanken spielst mal Binchotan zu verwenden.

Aluminium hat einen Schmelzpunkt von um die 660 Grad und das kannst du mit einem Lüftergestuerten Ofen leicht erreichen. Von dem was möglicherweise vorher schon beginnt auszudampfen mal ganz zu schweigen.
 
Ich würde zukünftig die Alufolie weglassen. Gerade wenn du mit dem Gedanken spielst mal Binchotan zu verwenden.

Aluminium hat einen Schmelzpunkt von um die 660 Grad und das kannst du mit einem Lüftergestuerten Ofen leicht erreichen. Von dem was möglicherweise vorher schon beginnt auszudampfen mal ganz zu schweigen.
;-))))) ich wollte den grill fürs erste sauberhalten (hat auch funktioniert!) Binchotan liegt ja da und wartet auf den Einsatz.
Aber: selbstverständlich ist der Grill noch nicht zu Ende DIY-eit. Ich - so der Plan- baue mir noch anstelle von Keramik/Schamottsteinen aus 10mm starkem Edelstahlbändern quasi eine viereckige verschiebbare (je nach Kohlemenge und benötigtem Platz) "Umhüllung" unter den Stäben (ich hoffe man kann folgen....) wo dann die Kohle reinkommt. Heisst: die Kohle liegt dann an den "wärmeabstrahlendenregulierendenverdichtenden" Metallbanden an, so daß die Alufolie den eigentlichen Grill vor Fettropfen usw. schützt. Habe ich mir übrigens (wie das meiste) direkt von den Japanern abgeschaut! Die betreiben ihre Binchotanyakitorigrills auch oft mit eingezogener Alufolie, also nicht direkt in den Grill, aber bis an die Stäbe ran (schwierig zu beschreiben, aber ich hab mir das direkt vom Original abgeschaut.
Das einzigste Argument ist das ausdampfen, ja da denk ich noch drüber nach und werde das mal beobachten (ich grille ja nicht indoor).

Soweit zum technischen Ausblick. Bei mir scheitert es aber an einer anderen Stelle: meine Yakitorischneidfähigkeiten sind noch derart mies, daß ich wahrscheinlich ein paar Hühner brauchen werde, bis das auch nur annähernd in die richtige Richtung kommt. Diese Hühner werden natürlich nicht die teuersten sein.... Überlege schon Suppenhühner zu kaufen, schneiden zu üben und alles zum Tare machen zu verwenden?;-) Bis jetzt hab ich von der ersten Karkasse erstmal 200ml Tare, das ist natürlich auch etwas wenig, aber: langsam braten die Keulen sich zum Genuss, oder: Binchotan wird auch nicht an einem Tag geköhlert.

So, darf jetzt erstmal 10mm Edelstahl per Hand durchsägen. 6 Schnitte a 5cm. ;-( Was tut man nicht alles....
 
Frage eines Unwissenden, hat diese Art zu grillen einen Vorteil oder macht man das nur aus Spaß an der Freude (was natürlich Grund genug wäre)?
 
Frage eines Unwissenden, hat diese Art zu grillen einen Vorteil oder macht man das nur aus Spaß an der Freude (was natürlich Grund genug wäre)?
ja, hat Vorteile (neben der Freude an japanischen Geschmäckern usw.): die Japaner waren/snd ja nicht doof und nach Jahrhundertelangem Fleischverbot wurde dann, als Fleisch wieder erlaubt war, natürlich bestmöglichst selbiges zubereitet- will heissen, kleine Stücke (weil Wagyu, Shellmuscheln, Garnelen auch heute noch teuer sind) und die aber "in gut", d.h. mit höchster Hitze aussen krusten und innen aber saftig weich garen, klappt sehr gut. Aufgrund der kleinen Stücke brauchts dann diese Technik. Grosse Stücke/Fische sehe ich wenig Unterschied zu hier, bzw. da kommt man mit den gewohnten Techniken genauso weit (sehr pauschalisierend).

Muss man erleben. Für mich war eigentlich die Reduzierung des Kohleeinsatzes Hauptgrund mich da zu befleissigen, mittlerweile schätze ich es geschmacklich. Yakitori, Yakiniku sind zb. Stichworte für diese Art Fleisch und Fisch zu garen.
Du kommst halt hier mit ein paar Stäben "Binchotan" (egals ob Fake oder original" schon weit, wenn du 1 bis 4 Personen bist und das Grillgut eher Akzent des Essens ist, denn alleinige Hauptspeise. Das macht es für mich auch so sinnvoll, denn wegen ein paar Spiessen oder einem Fisch nen grossen Grill anschmeissen- das ist unwirtschaftlich. Umgedreht sind die meisten Tischgrills zu labbrig und halten der hohen Hitze nicht stand. Die originalen Konro (siehe hier den hervorragenden Thread von @Kimble) sind natürlich sehr gut, mir aber zu einseitig, bzw. ich wollte kein Keramikzeugs. Dieser Grill mit 4mm Edelstahlwänden und festgeschraubt, kein Steckzeugs (sensationell) geht damit spielend um. Mal schauen ob die "Einhausung" so den letzten Schliff bringt, bzw. mir hilft die Kohlen zu reduzieren (also mit ganz wenig Kohlen klarzukommen).

Eben war schnell mal "Anprobe" der Kohleeinhausung, um die jeweilige Menge Kohle ganz gezielt stapeln zu können und die Wärme konzentriert als Wärmefeld zu etablieren: (die Stahlklötzchen sind verschiebar und einfach aufgelegt). Metallbaukasten für Grilljungs sozusagen. Darüber kommen dann die Stangen wie oben gezeigt (allerdings parallel zum Grill).


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