Ahoi miteinander!
Englische Wochen sind nicht nur im Fußball spannend, sondern möglicherweise auch in der Küche. Und weil Her Royal Highness auf ihrem aktuellen Abstecher nach Deutschland ganz sicher auch die hiesige Landesküche probiert, ist das doch eine gute Gelegenheit, den eigenen Speiseplan mal kurzzeitig etwas zu variieren. Passt ja auch zum Londoner Wetter der letzten Tage und Wochen.
Die "Kochkunst" der Tommies ist hier bei uns auf dem Festland sicherlich nicht ganz zu unrecht etwas verschrien... es dringen gruselige Geschichten über gammligen Fisch aus alten Zeitungen und gekochtes Wildschwein in Pfefferminzsauce, serviert mit lauwarmer Cerveza über den Ärmelkanal...
Und wenn der Brite was kochen kann, dann Teewasser.
Ich selbst bin zugegebenermaßen auch kein großer Freund der sogenannten klassischen englischen Küche und Jamie Oliver ist mir eigentlich auch reichlich unsympathisch. ABER: nichtsdestotrotz bin ich angefixt, die britischen Gerichte mal nach Hannover zu holen um rauszufinden, ob da wirklich Hopfen und Malz verloren ist. Insgesamt habe ich mir vier Gerichte überlegt, die ich in den nächsten Tagen mal zusammenschrauben und bewerten werde:
1. - Tea-Time-Ribs & Yorkshirepudding (nach Art des Sunday Roast)
2. - Lamb Fillet & Mint Sauce (ob die Sauce ihren fiesen Ruf wirklich verdient?)
3. - Beer-battered Fish & Chips (Heston Blumenthal lässt grüßen...)
4. - Sheperds Pie (Resteverwertung ist überall ein tolles Konzept!)
Interessant wird der Ausflug in die Gastronomie der ehemaligen Seeräuberkolonie definitiv, weil's einfach mal was anderes ist. Ob's am Ende auch schmeckt ist dann die andere Frage. Aber egal wie's ausgeht und egal wie viel Spaß ich dabei habe: mein Herz hängt dennoch am klassischen BBQ der Kollegen auf der anderen Seite des großen Teichs.
Und das ist der erste Streich: in diesem Moment mariniert zu Hause ein ansehnliches Stück dicke Rippe vom glücklichen Schwein in einer Earl-Grey-Marinade vor sich hin und wartet auf ihr heißes Date mit dem Napoleon (was rein historisch gesehen schon eine witzige Ironie darstellt - da war doch wat in Waterloo, wie man selbst in Schweden weiß). Die Inspiration hierfür kam von @BeefChef mit seinen köstlich aussehenden Ochsenspießen vom Mangal2go.
Ich stell mal ne Bank und was zu trinken auf (natürlich englisches Ale)
und freu mich auf euer Feedback und eure Anregungen.
Schöne Grüße aus Hannover
Martin
Englische Wochen sind nicht nur im Fußball spannend, sondern möglicherweise auch in der Küche. Und weil Her Royal Highness auf ihrem aktuellen Abstecher nach Deutschland ganz sicher auch die hiesige Landesküche probiert, ist das doch eine gute Gelegenheit, den eigenen Speiseplan mal kurzzeitig etwas zu variieren. Passt ja auch zum Londoner Wetter der letzten Tage und Wochen.
Die "Kochkunst" der Tommies ist hier bei uns auf dem Festland sicherlich nicht ganz zu unrecht etwas verschrien... es dringen gruselige Geschichten über gammligen Fisch aus alten Zeitungen und gekochtes Wildschwein in Pfefferminzsauce, serviert mit lauwarmer Cerveza über den Ärmelkanal...
Obelix schrieb:Das ist zu viel... das arme Schwein!![]()
Und wenn der Brite was kochen kann, dann Teewasser.
Ich selbst bin zugegebenermaßen auch kein großer Freund der sogenannten klassischen englischen Küche und Jamie Oliver ist mir eigentlich auch reichlich unsympathisch. ABER: nichtsdestotrotz bin ich angefixt, die britischen Gerichte mal nach Hannover zu holen um rauszufinden, ob da wirklich Hopfen und Malz verloren ist. Insgesamt habe ich mir vier Gerichte überlegt, die ich in den nächsten Tagen mal zusammenschrauben und bewerten werde:
1. - Tea-Time-Ribs & Yorkshirepudding (nach Art des Sunday Roast)
2. - Lamb Fillet & Mint Sauce (ob die Sauce ihren fiesen Ruf wirklich verdient?)
3. - Beer-battered Fish & Chips (Heston Blumenthal lässt grüßen...)
4. - Sheperds Pie (Resteverwertung ist überall ein tolles Konzept!)
Interessant wird der Ausflug in die Gastronomie der ehemaligen Seeräuberkolonie definitiv, weil's einfach mal was anderes ist. Ob's am Ende auch schmeckt ist dann die andere Frage. Aber egal wie's ausgeht und egal wie viel Spaß ich dabei habe: mein Herz hängt dennoch am klassischen BBQ der Kollegen auf der anderen Seite des großen Teichs.
Und das ist der erste Streich: in diesem Moment mariniert zu Hause ein ansehnliches Stück dicke Rippe vom glücklichen Schwein in einer Earl-Grey-Marinade vor sich hin und wartet auf ihr heißes Date mit dem Napoleon (was rein historisch gesehen schon eine witzige Ironie darstellt - da war doch wat in Waterloo, wie man selbst in Schweden weiß). Die Inspiration hierfür kam von @BeefChef mit seinen köstlich aussehenden Ochsenspießen vom Mangal2go.
Ich stell mal ne Bank und was zu trinken auf (natürlich englisches Ale)
und freu mich auf euer Feedback und eure Anregungen.Schöne Grüße aus Hannover
Martin

