Hallo zusammen,
wollte gestern eine Damenbrust von einer Ente mit Feldsalat zubereiten, aber dann kam alles anders...
Es fing schon damit an, dass es Feldsalat nur aus dem Treibhaus gab und darauf hatte ich keine Lust, also bin ich auf Spinat umgeschwenkt - passt ja auch gut zur Ente, finde ich.
Zunächst die beiden Brüste aus der Verpackung befreit... hmm ganz schön klein: insgesamt nur knapp über 400g (so viel wiegt ne einzelne Männerbrust vom Aldi ja schon allein). Ich persönlich finde die kleinen Brüste appetitlicher zumal man im Verhältnis mehr Haut zu Fleisch hat.
Danach die Haut geritzt und beide Brüste mit Gänseschmalz, Sesam-Öl, ein wenig Teriyaki, Pfeffer und Knoblauch in einen Vakuumbeutel gepackt...
... und vakuumiert... der Beutel ging dann ins Wasserbad im Backofen bei 60°. Der Backofen besitzt eine elektronische Temperaturregelung und ich habe mal nachgemessen, dass er die Temperatur ziemlich präzise gleichmäßig hält.
... tja, da die Ente nun ein paar Stunden im Wasserbad zubringen musste, war mir langweilig und so packte ich das Päckchen aus, was ich gerade erhalten hatte:
Überraschung: neben den Gockeln und reichlich Kartoffeln war ein schönes Päckchen Hühnchenleber dabei! Hungrig war ich eh schon und aufheben wollte ich das nicht lange, also gabs zum Zeitvertreib Leber:
... erst mal in Portwein eingelegt (die anderen Dinge auf dem Foto sind nur Zufall):
... dann gesalzen und Zanzibar Curry (ein mildes Curry aus Zimt, Fenchelsamen, Koriandersamen, Curmin, Rohzucker etc.) drüber:
... und paniert mit Semmelbrösel und Mehl:
... kurz in die Pfanne...
... und *mjam* weg damit:
Leider immer noch jede Menge Zeit und Lageweile. Also habe ich mir ein paar Kartoffeln vorgenommen, die bei den Bauerngockeln dabei waren; geschält, gekocht. Den Spinat geputzt und mit Knoblauch und Zwiebel gebraten:
Beim Griff in den Kühlschrank (Bier) fiel mir außerdem noch Reblochon, Roquefort und ein Stück Morbier in die Hände. Ein bisschen genascht - der Rest kam unters Messer:
Genug gewartet - Die Ente sollte nun bei der Wunsch-Kerntemperatur von 60° angekommen sein. Also raus aus dem Backofen:
... und raus aus dem Wasserbad. Die nun freigewordene Auflaufform habe ich schnell mit dem Spinat, den Kartoffeln und dem Käse befüllt. Form wieder in den Ofen (diesmal aber auf 200° "Grill") und die Brüste befreit. Sieht schon mal gut aus: Die Fettschicht unter der Haut ist schön verflüssigt worden, damit sollte eine Kruste nun leicht gelingen. Das Fleisch (leider kein Foto) schön angegart auf knapp unter 60°:
... in die vorher kalte Eisenpfanne und Dampf geben!
... Auflauf aus dem Ofen:
... und endlich essen:
Fazit: sous vide ist immer wieder supersimpel weil man das Getier einfach solange man will bis zum unteren Wunschgarpunkt im Wasserbad liegen lassen kann.
Nachteile: 1.) wenn man damit erst abends anfängt ist man bereits betrunken bis das Essen fertig ist. 2.) Man isst aus Langeweile viel zu viel bis das Essen fertig ist.
Heute gibts Matjes mit Kartoffeln; fertig, ende...
Gruß,
Thomas
wollte gestern eine Damenbrust von einer Ente mit Feldsalat zubereiten, aber dann kam alles anders...
Es fing schon damit an, dass es Feldsalat nur aus dem Treibhaus gab und darauf hatte ich keine Lust, also bin ich auf Spinat umgeschwenkt - passt ja auch gut zur Ente, finde ich.
Zunächst die beiden Brüste aus der Verpackung befreit... hmm ganz schön klein: insgesamt nur knapp über 400g (so viel wiegt ne einzelne Männerbrust vom Aldi ja schon allein). Ich persönlich finde die kleinen Brüste appetitlicher zumal man im Verhältnis mehr Haut zu Fleisch hat.
Danach die Haut geritzt und beide Brüste mit Gänseschmalz, Sesam-Öl, ein wenig Teriyaki, Pfeffer und Knoblauch in einen Vakuumbeutel gepackt...
... und vakuumiert... der Beutel ging dann ins Wasserbad im Backofen bei 60°. Der Backofen besitzt eine elektronische Temperaturregelung und ich habe mal nachgemessen, dass er die Temperatur ziemlich präzise gleichmäßig hält.
... tja, da die Ente nun ein paar Stunden im Wasserbad zubringen musste, war mir langweilig und so packte ich das Päckchen aus, was ich gerade erhalten hatte:
Überraschung: neben den Gockeln und reichlich Kartoffeln war ein schönes Päckchen Hühnchenleber dabei! Hungrig war ich eh schon und aufheben wollte ich das nicht lange, also gabs zum Zeitvertreib Leber:
... erst mal in Portwein eingelegt (die anderen Dinge auf dem Foto sind nur Zufall):
... dann gesalzen und Zanzibar Curry (ein mildes Curry aus Zimt, Fenchelsamen, Koriandersamen, Curmin, Rohzucker etc.) drüber:
... und paniert mit Semmelbrösel und Mehl:
... kurz in die Pfanne...
... und *mjam* weg damit:
Leider immer noch jede Menge Zeit und Lageweile. Also habe ich mir ein paar Kartoffeln vorgenommen, die bei den Bauerngockeln dabei waren; geschält, gekocht. Den Spinat geputzt und mit Knoblauch und Zwiebel gebraten:
Beim Griff in den Kühlschrank (Bier) fiel mir außerdem noch Reblochon, Roquefort und ein Stück Morbier in die Hände. Ein bisschen genascht - der Rest kam unters Messer:
Genug gewartet - Die Ente sollte nun bei der Wunsch-Kerntemperatur von 60° angekommen sein. Also raus aus dem Backofen:
... und raus aus dem Wasserbad. Die nun freigewordene Auflaufform habe ich schnell mit dem Spinat, den Kartoffeln und dem Käse befüllt. Form wieder in den Ofen (diesmal aber auf 200° "Grill") und die Brüste befreit. Sieht schon mal gut aus: Die Fettschicht unter der Haut ist schön verflüssigt worden, damit sollte eine Kruste nun leicht gelingen. Das Fleisch (leider kein Foto) schön angegart auf knapp unter 60°:
... in die vorher kalte Eisenpfanne und Dampf geben!
... Auflauf aus dem Ofen:
... und endlich essen:
Fazit: sous vide ist immer wieder supersimpel weil man das Getier einfach solange man will bis zum unteren Wunschgarpunkt im Wasserbad liegen lassen kann.
Nachteile: 1.) wenn man damit erst abends anfängt ist man bereits betrunken bis das Essen fertig ist. 2.) Man isst aus Langeweile viel zu viel bis das Essen fertig ist.
Heute gibts Matjes mit Kartoffeln; fertig, ende...

Gruß,
Thomas
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) , dass ich von der Krossheit der Haut begeistert war.