Gestern konnte ich nicht mehr widerstehen und musste spontan Ribs vergrillen.
Mangels Vorbereitung am Tag zuvor griff ich auf vormarinierte Ribs vom Discounter zurück
. Gleich vorweg: das nächste mal auf jeden Fall mit selbst gerubbten vom Metzger.
Los gings also:
1. Thermosonden platzieren, Grill auf ca 110°C einpendeln und die zwei Kandidaten in den Halter stecken. Daneben ist Buchenmehl in der Edelstahlräucherbox und der ganze linke Brenner auf fast niedrigster Stufe aufgedreht. Das Buchenmehl habe ich vom Forellenräuchern zuhause und wollte es einfach mal ausprobieren:
Das Mehl glimmt schön vor sich hin, hat bei halber Füllung ca eine Stunde gequalmt. Die Temperaturregelung war nicht ganz einfach, ich konnte nach einigem Hin- und Herprobieren aber ca 120°C halten.
2. Grill auf 140°C und Ribs ab in die Dampfkammer. Ich habe wohl zu wenig Apfelsaft rein oder die Alufolie nicht dicht genug überlappen lassen. Nächstes mal werde ich die beiden Bahnen mit einem Falz zusammenfalten oder mir breitere Folie besorgen.
Zu wenig Apfelsaft und die Schale zu weit links zu platzieren hatte zur Folge, dass eine Seite der Ribs zu viel Hitze bekommen hat. Die war dann etwas trocken.
3. Vorbereiteten Mop bereitgestellt, Grill wieder auf ca 120°C und die guten Teile werden alle 15 Minuten bepinselt.
4. Nebenbei wird die Beilage zubereitet. Kartoffeln durch die Presse und ca. 15 Minuten in Wasser einlegen, abtrocknen und zum ersten Ölbad bei 150°C ab in die Fritteuse. Dabei lasse ich den Deckel immer offen, so kann das viele Wasser aus den Kartoffeln leichter entweichen.
Optik nach dem Vorfrittieren, Schale haben wir dran gelassen weil die sehr dünn war.
Zweiter Gang dann mit 180°C Fetttemperatur bis zur gewünschten Bräune. Kurz abtropfen lassen (immer im Frittierkorb über dem heißen Fett, hab ich irgendwo so gelesen und macht die Pommes wirklich besser) und dann dezent mit Pommesgewürz würzen.
5. Anrichten! Nach einigen Stunden wohligem Duft auf der Terrasse konnte endlich zur Tat geschritten werden.
Dazu gabs noch Gurke, Tomate, Rucola aus dem Garten und Zaziki vom Grillen ein paar Tage zuvor.
War gar nicht so leicht die Rippen ohne auseinanderzufallen auf den Teller zu bekommen.
Damit fiel der Test wie leicht sich die Knochen lösen erwartet positiv aus:
Das Besteck wurde dann nur für den Salat verwendet

Und kurz darauf sahs nurnoch so aus:
Fazit:
Das hat sich gelohnt!
Mit der Temperaturregelung im 110°C-Bereich werde ich noch ein wenig tüfteln können.
Wenn ich parallel auch andere Dinge grille werde ich vielleicht auf kürzere Zubereitungsmethoden zurückgreifen - Ribs mit 6h Zeitaufwand sollen ein eigenständiges Erlebnis bleiben
Wir waren vom Geschmack überwältigt, so zartes Schweinefleisch kennen wir sonst nur von Schäufala.
Wird also demnächst wieder gemacht (genauer gesagt am Sonntag für 10 Personen
)
An dieser Stelle vielen Dank an die Communitiy die immer wieder diese Zubereitungsart hoch lobt und damit vollkommen Recht hat!!
Mangels Vorbereitung am Tag zuvor griff ich auf vormarinierte Ribs vom Discounter zurück
. Gleich vorweg: das nächste mal auf jeden Fall mit selbst gerubbten vom Metzger.Los gings also:
1. Thermosonden platzieren, Grill auf ca 110°C einpendeln und die zwei Kandidaten in den Halter stecken. Daneben ist Buchenmehl in der Edelstahlräucherbox und der ganze linke Brenner auf fast niedrigster Stufe aufgedreht. Das Buchenmehl habe ich vom Forellenräuchern zuhause und wollte es einfach mal ausprobieren:
Das Mehl glimmt schön vor sich hin, hat bei halber Füllung ca eine Stunde gequalmt. Die Temperaturregelung war nicht ganz einfach, ich konnte nach einigem Hin- und Herprobieren aber ca 120°C halten.
2. Grill auf 140°C und Ribs ab in die Dampfkammer. Ich habe wohl zu wenig Apfelsaft rein oder die Alufolie nicht dicht genug überlappen lassen. Nächstes mal werde ich die beiden Bahnen mit einem Falz zusammenfalten oder mir breitere Folie besorgen.
Zu wenig Apfelsaft und die Schale zu weit links zu platzieren hatte zur Folge, dass eine Seite der Ribs zu viel Hitze bekommen hat. Die war dann etwas trocken.
3. Vorbereiteten Mop bereitgestellt, Grill wieder auf ca 120°C und die guten Teile werden alle 15 Minuten bepinselt.
4. Nebenbei wird die Beilage zubereitet. Kartoffeln durch die Presse und ca. 15 Minuten in Wasser einlegen, abtrocknen und zum ersten Ölbad bei 150°C ab in die Fritteuse. Dabei lasse ich den Deckel immer offen, so kann das viele Wasser aus den Kartoffeln leichter entweichen.
Optik nach dem Vorfrittieren, Schale haben wir dran gelassen weil die sehr dünn war.
Zweiter Gang dann mit 180°C Fetttemperatur bis zur gewünschten Bräune. Kurz abtropfen lassen (immer im Frittierkorb über dem heißen Fett, hab ich irgendwo so gelesen und macht die Pommes wirklich besser) und dann dezent mit Pommesgewürz würzen.
5. Anrichten! Nach einigen Stunden wohligem Duft auf der Terrasse konnte endlich zur Tat geschritten werden.
Dazu gabs noch Gurke, Tomate, Rucola aus dem Garten und Zaziki vom Grillen ein paar Tage zuvor.
War gar nicht so leicht die Rippen ohne auseinanderzufallen auf den Teller zu bekommen.
Damit fiel der Test wie leicht sich die Knochen lösen erwartet positiv aus:
Das Besteck wurde dann nur für den Salat verwendet
Und kurz darauf sahs nurnoch so aus:
Fazit:
Das hat sich gelohnt!
Mit der Temperaturregelung im 110°C-Bereich werde ich noch ein wenig tüfteln können.
Wenn ich parallel auch andere Dinge grille werde ich vielleicht auf kürzere Zubereitungsmethoden zurückgreifen - Ribs mit 6h Zeitaufwand sollen ein eigenständiges Erlebnis bleiben
Wir waren vom Geschmack überwältigt, so zartes Schweinefleisch kennen wir sonst nur von Schäufala.
Wird also demnächst wieder gemacht (genauer gesagt am Sonntag für 10 Personen
)An dieser Stelle vielen Dank an die Communitiy die immer wieder diese Zubereitungsart hoch lobt und damit vollkommen Recht hat!!

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was ist das für ein Dip am Teller?