Zuerst kurz die Story, dann Bilder und zuletzt der Grillverlauf:
Story:
Seit 2012 besitze ich einen Outdoorchef Auckland. Habe mich bisher nicht an Pulled Pork gewagt. Nun steht Ende September ein Event mit 9 Teilnehmer an, wo man "mein" Pulled Pork erwartet.
Also habe ich mich für dieses WE zu einem Test entschlossen.
1/2 Schweinenacken gekauft (ca. 1,2 kg), gestern abend gewürzt (2 x Magic Dust mit einer Schicht Senf dazwischen) und heute früh auf den Grill.
Ziel war, das ganze mit meiner GöGa zu testen, da erschine mir der halbe Nacken ausreichend.
Ergebnis:
Und von der anderen Seite:
Nach einer guten Stunde in Jehova in der Warmhaltebox gerupft:
Und fertig zum Verzehr:
Ich kann euch sagen: genial - wir waren begeistert.
Nun ein paar Daten:
Der Grill hat 4 Brenner nebeneinander. Das Fleisch lag in einer Emaille schale auf einem Rost. Die Schale bedeckt fast genau 3 Brenner. Der linke Brenner war also frei zum indirekten befeuern und hat auch die Holzchips gedünstet.
Meist war nur der linke Brenner auf voller Leistung an. Selten habe ich den dritten v. links (mittig unter der Schale) zugeschaltet - wenn ich das tat, musste ich beide auf kleinste Stufe stellen und den Deckel etwas lupfen (Kork), damit die Temp. nicht über 130 Grad kam.
Beginn war um 7 Uhr, d.h. zu diesem Zeitpunkt war das Fleisch auf dem Grill und der Brenner lief.
Die Temperatur pendelte immer so zwischen 105 und 125 Grad. Seltene Ausreisser (min. 99, max 132) habe ich immer gleich wieder eingefangen.
Gemessen wurde mit einem Maverick ET-732, also mit getrennten Fühlern für Grill und Fleisch. Grilltemp. wurde unmittelbar neben dem Fleisch (Fühler durch einen Kork gesteckt, damit kein Kontakt zu Metall entsteht) gemessen.
Die KT hat sich folgendermaßen entwickelt:
07:00 - 18°
07:37 - 30°
08:05 - 40°
08:35 - 50°
09:05 - 60°
09:55 - 70°
10:40 - 80°
Da hat dann wohl die sehr späte Plateauphase eingesetzt, denn
11:30 - 82°
Ausgerechnet in diesem Moment war das gas alle.
Naja, man hat ja Ersatz. Allerding bis ich es merkte, die neue Flasche angeschlossen hatte und die Grilltemperatur wieder über 100° hatte, war es 12:15. Die KT war da bereits auf 71° gefallen.
Wenn man dann den weiteren Verlauf betrachtet, habe ich das Gefühl, das Stück Fleisch hat sich nicht von meiner Hektik kirre machen lassen, sondern sich ruhig und besonnen eine ausgiebige Plateauphase gegönnt. Die KT hat sich danach nämlich kaum gerührt, stieg innerhalb 3,5 Stunden nur gaaanz langsam bis
15:40 - 79°
Dann gings aber ab wie Schmitz Katze
16:00 - 84°
16:30 - 93°
16:40 - 95°
Alles in Allem also weniger als 10 Stunden. Dabei hatte ich nicht das Gefühl, dass ich die Temperatur hochgeprügelt habe - siehe oben.
Das Ergebnis kann ich mir jedenfalls kaum besser vorstellen.
Übrigens: gemopt habe ich zwei mal. Das erste mal um 13 Uhr bei 74° KT und dann noch mal um 15:00 bei 82° KT (die dabei auf 79° abgesackt ist). Dazu habe ich eine Sweet-Honey BBQ Sauce, gemischt mit Apfelwein, verwendet.
Gruß
Manfred
Story:
Seit 2012 besitze ich einen Outdoorchef Auckland. Habe mich bisher nicht an Pulled Pork gewagt. Nun steht Ende September ein Event mit 9 Teilnehmer an, wo man "mein" Pulled Pork erwartet.
Also habe ich mich für dieses WE zu einem Test entschlossen.
1/2 Schweinenacken gekauft (ca. 1,2 kg), gestern abend gewürzt (2 x Magic Dust mit einer Schicht Senf dazwischen) und heute früh auf den Grill.
Ziel war, das ganze mit meiner GöGa zu testen, da erschine mir der halbe Nacken ausreichend.
Ergebnis:
Und von der anderen Seite:
Nach einer guten Stunde in Jehova in der Warmhaltebox gerupft:
Und fertig zum Verzehr:
Ich kann euch sagen: genial - wir waren begeistert.
Nun ein paar Daten:
Der Grill hat 4 Brenner nebeneinander. Das Fleisch lag in einer Emaille schale auf einem Rost. Die Schale bedeckt fast genau 3 Brenner. Der linke Brenner war also frei zum indirekten befeuern und hat auch die Holzchips gedünstet.
Meist war nur der linke Brenner auf voller Leistung an. Selten habe ich den dritten v. links (mittig unter der Schale) zugeschaltet - wenn ich das tat, musste ich beide auf kleinste Stufe stellen und den Deckel etwas lupfen (Kork), damit die Temp. nicht über 130 Grad kam.
Beginn war um 7 Uhr, d.h. zu diesem Zeitpunkt war das Fleisch auf dem Grill und der Brenner lief.
Die Temperatur pendelte immer so zwischen 105 und 125 Grad. Seltene Ausreisser (min. 99, max 132) habe ich immer gleich wieder eingefangen.
Gemessen wurde mit einem Maverick ET-732, also mit getrennten Fühlern für Grill und Fleisch. Grilltemp. wurde unmittelbar neben dem Fleisch (Fühler durch einen Kork gesteckt, damit kein Kontakt zu Metall entsteht) gemessen.
Die KT hat sich folgendermaßen entwickelt:
07:00 - 18°
07:37 - 30°
08:05 - 40°
08:35 - 50°
09:05 - 60°
09:55 - 70°
10:40 - 80°
Da hat dann wohl die sehr späte Plateauphase eingesetzt, denn
11:30 - 82°
Ausgerechnet in diesem Moment war das gas alle.

Naja, man hat ja Ersatz. Allerding bis ich es merkte, die neue Flasche angeschlossen hatte und die Grilltemperatur wieder über 100° hatte, war es 12:15. Die KT war da bereits auf 71° gefallen.
Wenn man dann den weiteren Verlauf betrachtet, habe ich das Gefühl, das Stück Fleisch hat sich nicht von meiner Hektik kirre machen lassen, sondern sich ruhig und besonnen eine ausgiebige Plateauphase gegönnt. Die KT hat sich danach nämlich kaum gerührt, stieg innerhalb 3,5 Stunden nur gaaanz langsam bis
15:40 - 79°
Dann gings aber ab wie Schmitz Katze
16:00 - 84°
16:30 - 93°
16:40 - 95°
Alles in Allem also weniger als 10 Stunden. Dabei hatte ich nicht das Gefühl, dass ich die Temperatur hochgeprügelt habe - siehe oben.
Das Ergebnis kann ich mir jedenfalls kaum besser vorstellen.
Übrigens: gemopt habe ich zwei mal. Das erste mal um 13 Uhr bei 74° KT und dann noch mal um 15:00 bei 82° KT (die dabei auf 79° abgesackt ist). Dazu habe ich eine Sweet-Honey BBQ Sauce, gemischt mit Apfelwein, verwendet.
Gruß
Manfred
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