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Eure grösste Challenge beim Pizzamachen?

MeisterPetz01

Fleischmogul
Hallo Pizzafreunde,

wo habt ihr selbst nach einiger Übung noch die grössten Schwierigkeiten beim Pizzamachen?
Ich hatte am Anfang natürlich bei allem meine Probleme. Klebrigen Teig verarbeiten, Piza ausbreiten, in den Ofen rein- und wieder rausbringen, Temperatur einschätzen... Das war alles mit einiger Übung verbesserbar. Derzeit mache ich die meisten Fehler beim Entnehmen der Teigballen aus der Box, obwohl ich schon zig Videos geschaut habe. Da geht wirklich ständig etwas schief. Entweder zerdrücke ich den Teigballen, oder er bleibt wo hängen und ich ziehe ihn auseinander. Wenn ich den Teigballen gut rausbekomme, was bei zehn Mal einmal gelingt, wird auch die Pizza schon rund, lässt sich super ausbreiten und lässt sich auch gut in den Ofen einschiessen und entnehmen. Wenn ich ihn nicht gut rausbekomme, wird die Pizza naturgemäss unförmig, der Boden wird beim Ausbreiten nicht gleichmässig dünn, und lässt sich schwer in den Ofen bringen. Das sind natürlich Folgefehler, aber auch wenn ich versuche, den Teigballen noch etwas in Form zu bringen, wird die Pizza nie eine schöne Form bekommen.
Daran muss ich natürlich noch arbeiten und auch mal eine andere Spachtel ausprobieren (Ich verwende derzeit die rote vom Waldi), aber wo liegen eure Hauptschwierigkeiten? (Sofern ihr welche habt ;) )

lg,
Peter
 
Hi, schöner Thread 😃am Anfang war es insbesondere das Teighandling bei mir und natürlich das ganze andere Zeug auch. Nachdem ich alles besser im Griff hatte bin ich beim Koda 16 auf den Biscotto umgestiegen und hab mich wieder wie ein Anfänger gefühlt. Nachdem ich nun mit dem Cordieritstein deutlich besser zurechtkomme, habe ich den Biscotto tatsächlich wieder verkauft. Aktuell würde ich sagen, beim Teig herstellen, Ballen machen, Mehlmischungen testen etc habe ich keinerlei Probleme mehr, habe auch kaum Probleme mit Übergare etc. Das läuft gut, auch wenn ich jede Woche andere Teige mache auf andere Art.
Die Pizzen kriege ich oft nicht richtig rund, strenge mich aber auch nicht so richtig an. Da übe ich für mich aber gerade auch viel den "Neapolitan Slap" mit manchmal unförmigen Ergebnissen. Außer ich backe für Gäste, da merke ich wie ich mir automatisch mehr Mühe gebe und ziehe sie ohne den Slap aus. Gerissen ist mir schon länger nix mehr im Ofen, da bin ich auch ganz froh drum. Unzufrieden bin ich mit der noch ungleichmäßigen Bräunung des Randes. Mit Biscotto habe ich oben viel verbrannt, jetzt nicht mehr, aber es soll rundum schön braun werden, oder alternativ gleichmäßiges Leoparding. Das darf definitiv noch besser werden! Ebenso ein möglichst gleichmäßiges Aufgehen des Randes. Manchmal ist es auf einer Seite zu flach und auf der anderen explodiert er fast.
Grüße
Thomas
 
Die meisten Probleme habe ich beim drehen der Pizza mit einem Turning Peel.

Ich habe seit den letzten 3 Pizza sessions ein turning peel und tue mich da noch schwer mit.

Im Effeuno ist ja auch nicht soviel Platz an den Seiten (245g Teigballen). Es wird aber besser, wenn ich an das erste Mal zuruckdenke.
 
Ich hatte immer das Problem mit dem Handling der Teigballen und dem formen der Teigballen. Ich bin immer noch nicht perfekt, geholfen hat mir dieses Video.

Ich bin echt kein Fan von dem Typ, aber das Video finde ich gut.

Muss ich nicht mehr im Sage 👍
 
Im Effeuno ist ja auch nicht soviel Platz an den Seiten (245g Teigballen). Es wird aber besser, wenn ich an das erste Mal zuruckdenke.

Im Effeuno drehe ich gar nicht, wenn ich beim rausnehmen der Meinung bin, da ist noch was zu hell, wird die Pizza mit der Schaufel einmal unter die Heizspirale gehalten, dann wird die helle Stelle auch schnell dunkel.

Ich hatte zu Anfangs auch Schwierigkeiten mit den Ballen und diese aus dem Behälter zu bekommen. Dank @5E8A5T14N Trick mit den Ikea Behältern klappt das nun auch super. Vorteil für mich, die bleibt mal ein Ersatzteig über, wandert die einzelne Dose in den Kühlschrank und wird dann später verpizzt. Eine grosse Ballenbox ist da immer etwas schwerer im Kühlschrank unterzubringen.
Aktuelle Probleme sind eigentlich nur, beim Wechsel zwischen Strom und Gasofen, dass ich im Gasofen drehen muss und mich daran gewöhnen muss.

Stephan
 
Ist das bei euch auch so, dass immer Semola Reste auf dem Stein bleiben? Das wirkt sich dann bei späteren Pizzen zu einem bitteren Boden aus.

Beim Pizza ausziehen schiebe ich immer den Semola Haufen bei Seite, lege die Pizza über meinen Arm und versuche das überschüssige Semola abzuklopfen. Dann benutze ich eine perforierte Schaufel. Aber ganz ohne Semola Reste schaffe ich es nicht.


Bei dem G3ferrari habe ich zwischendurch mit einem Kokosfasern Handfeger die Reste weggewischt. Aber im Effeuno gestaltet sich das nicht so einfach.

Habt ihr da vielleicht noch Tipps für mich, wie ich das verbessern kann?
 
Man kann mit einem feuchten Tuch, durch den Ofen wischen, am besten ein schwarzes Küchenhandtuch, dann sieht man das verbrannte nicht so schnell.
Ruck zuck ist der Stein wieder sauber.

Stephan
 
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