Nach gut einem Jahr habe ich noch einmal Kartoffeln fermentiert.
Irgendwann Ende Mai in Salzlake eingelegt. Nach dem Tip meiner Nichte mit einer Karotte damit die Fermentation auch sicher startet.
Nach einer Woche in der Küche in den Kühlschrank.
Stand heute:
Sieht gut aus, kein Schimmel.
Im Sieb. Riecht erdig.
In der Küche stehen drei Fermente. Links Brokkoli, Mitte Rote Beete, rechts scharfe Kohlrabi mit Karotten. Es hat irgendwie was entspanntes wenn es ab un an in der Küche ‚ploppt‘. Da weiß man das Ferment lebt.
In der Pfanne mit Olivenöl.
Beim Deckel musste ich improvisieren. Ein Einmachgummi mit lebensmittelechtem Kleber in den Deckel geklebt.
Es wird.
Etwas dunkel, aber die Kostprobe lässt hoffen.
Der Brokkoli nach etwa 1 1/2 Wochen. Der wird in ein Glas umgefüllt und wandert in den Kühlschrank.
Salat. Irgendwie wird fermentiertes Gemüse immer mehr. Auf 10 Uhr gemischtes Gemüse, im Uhrzeigersinn Zwiebeln und Brokkoli.
Fertig mit Frischkäse, Basilikum und Lachsforelle.
Schmeckt süßlich, erdig und nicht nach Kartoffel.
Lecker.
Wenn man Zeit, ein genügend großes Gefäß und nichts besseres mit Kartoffeln vor hat was ganz anderes.
Wenn man keinen passenden Gärdeckel hat:
Die Ananassauce braucht noch 2 - 3 Wochen.