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Flammenbildung

Karambas

Militanter Veganer
Hallo!
Also ich muss doch leider zugeben dass ich mit Gasgrill bisher nicht glücklich bin. Egal was ich auf dem Rost schmeißebildet sich durch herabfließendes Fett Flammen. Die Flammen verursachen schwarzen Rose am Grillgut zusätzlich fängt auch oftmals das Fett auf dem auffangblech an zu brennen weil ich da Alufolie drauf gelegt habe. Ich werde jetzt einmal versuchen den Tipp von einem nachzumachen indem ich das auffangblech mit vogelsand Belege das dann anscheinend das Fett aufsaugen soll und nicht brennen soll. Wenn das auch nicht hilft dann ist mit direktenGrillen an einem Gasgrill meine Meinung nach nicht möglich. dann muss ich mehr oder weniger zwischen dem ungezähmte den brennen mein Krieg gut abgelegen damit keine Flammen darauf kommen und hinterher das Grillgut schwarz aussieht. Vor allem bei hähnchenflügel ist es eine Katastrophe.

Habt ihr mir vielleicht Tipps? Danke euch vorab
 
Hallo Karambas,
schau doch mal bitte hier: Flammenbildung. Da wirst Du fündig!
 
herabfließendes Fett
Was grillst du, fertig mariniertes Fleisch? Das neigt dazu!

Alufolie drauf gelegt
Lass die Folie weg und auch kein Sand!

dann ist mit direktenGrillen an einem Gasgrill meine Meinung nach nicht möglich.
Doch, das ist sicherlich möglich, hat hier schonmal jemand gemacht!

zwischen dem ungezähmte den brennen mein Krieg
Krieg und Frieden oder was?
 
zwischen dem ungezähmte den brennen mein Krieg 😁😁😁 Google speech to Text

Nein ich benutze keine Marinade oder sonstiges Fleisch kommt pur auf den Gussrost. Fisch genauso.

Mein Grill ist der Tarrington Glenwood.

Ich habe die aromaschienen von grillfürst eingebaut. seitdem brennt es weniger aber sobald das Fett auf die aromaschienen fällt und dann in Richtung auffangschale fließt fängt es kurz vor was das darüber liegende Grillgut total verrußt.
 
Fettbrand mit Jehova (Alufolie) in der Wanne ist klar. Wie @Mi-Pi schon sagt, nichts in die Wanne packen - evtl. nach dem Grillen mit Küchentuch auswischen und alle paar Monate mal gründlich schrubben. Bei Bedarf das Fettschälchen reinigen / ersetzen.

Hast du den Grill immer auf "volle Pulle"? Dann ist es auch mehr oder weniger normal, dass da Flammen züngeln. Besonders fettiges Fleisch - dazu zählt Geflügel und insbesondere Wings - sollte man indirekt grillen, evtl. eine Auffangschale drunter stellen, damit das stark herunter tropfende Fett aufgefangen wird... z.B. Wings ohne direkte Flamme, aber mit Schale druter, auf den oberen Rost (da ist es sowieso heißer als unten).

Bei besonders fettem Fleisch wie RibEye oder Nackensteaks ständig aufpassen und nicht auf einer Stelle liegen lassen (Flip-Technik) und nach dem anbraten ebenfalls in einen indirekten Bereich ziehen zum garen.

Und: üben, üben, üben ... Millionen von Grillern haben das auch hingekriegt. ;)

Noch ein Tipp: eventuell mal einen Blick in das Buch "Die Wissenschaft des Grillens" von Meathead Goldwyn werfen - da wird vieles gut und ausführlich erklärt ...
 
Hallo!
Also ich muss doch leider zugeben dass ich mit Gasgrill bisher nicht glücklich bin. Egal was ich auf dem Rost schmeißebildet sich durch herabfließendes Fett Flammen. Die Flammen verursachen schwarzen Rose am Grillgut zusätzlich fängt auch oftmals das Fett auf dem auffangblech an zu brennen weil ich da Alufolie drauf gelegt habe. Ich werde jetzt einmal versuchen den Tipp von einem nachzumachen indem ich das auffangblech mit vogelsand Belege das dann anscheinend das Fett aufsaugen soll und nicht brennen soll. Wenn das auch nicht hilft dann ist mit direktenGrillen an einem Gasgrill meine Meinung nach nicht möglich. dann muss ich mehr oder weniger zwischen dem ungezähmte den brennen mein Krieg gut abgelegen damit keine Flammen darauf kommen und hinterher das Grillgut schwarz aussieht. Vor allem bei hähnchenflügel ist es eine Katastrophe.

Habt ihr mir vielleicht Tipps? Danke euch vorab

Vielleicht hilft das:
https://www.grillsportverein.de/for...ngs-greenbbq-edelstahl-grillaufsaetze.327915/
 
Das hängt auch immer von der Konstruktion des Grills ab. Manche Modelle neigen eher dazu das Fett in Flammen aufgehen zu lassen. Ich habe da z.B. keine Probleme mit meinem Weber LX. Aber wenn du fettiges erstmal indirekt mit Auffangschale drunter grillst, ist das meiste schon mal aufgefangen.
 
Das hängt auch immer von der Konstruktion des Grills ab. Manche Modelle neigen eher dazu das Fett in Flammen aufgehen zu lassen. Ich habe da z.B. keine Probleme mit meinem Weber LX. Aber wenn du fettiges erstmal indirekt mit Auffangschale drunter grillst, ist das meiste schon mal aufgefangen.
Der Aufbau des Grills ist super...ich habe gut Platz zwischen den Brennern für indirektes grillen schade dass man in dem Fall nicht die komplette grillfläche nutzen kann das war mir vor dem Kauf eines gasgrills nicht bewusst. Ich hatte gemeint ich könnte den kompletten Grill voll packen mit Grillgut und einfach direkt Grillen wie vorher auf den Holzkohlegrill. da bin ich glücklich dass ich einen großen Grill gekauft habe mit 5 Brennern. Hätte ich ein kleines gekauft mit 2 oder 3 Brennern hätte ich ihn jetzt direkt weiter verkauft und hätte mir ein tepro XL Holzkohlegrill gekauft.
Also alles hat sein Gutes und schlechtes. Und an das Aroma des holzkohlegrills komme ich mit dem Gasgrill niemals ran. Aber ich muss auch zugeben dass ich mit dem Gasgrill ein viel saftiger und viel besseres Branding habe. Ich vermisse lediglich den Holzkohlegeschmack. Das erhoffe ich mir nun mit dem Kauf vom holzchips und eine räucherbox.
 
Ich hatte gemeint ich könnte den kompletten Grill voll packen mit Grillgut und einfach direkt Grillen
Ja - das geht. Habe ich schon sehr oft gemacht. Alles eine Sache der Übung. Ich bin nach wie vor der Meinung, du arbeitest mit zu viel Hitze!

Hätte ich ein kleines gekauft mit 2 oder 3 Brennern hätte ich ihn jetzt direkt weiter verkauft
Naja, ein wenig Gedung schadet da auch nicht. Du kannst doch nicht erwarten, dass du so ein Gerät hinstellst, mit den Fingern schnippst und alles ist gut?

Und an das Aroma des holzkohlegrills komme ich mit dem Gasgrill niemals ran.
Falsch! Aroma kommt vom verdampfenden Fleischsaft. Und dem ist es egal, von wo oder was die (Infrarot-) Hitze kommt - Flavourbars oder Holzkohle. Wenn du da einen "spezifischen" Geschmack vermisst, dann hast du irgend etwas nicht richtig gemacht. Vielleicht hat das früher ja wirklich nach "Kohle" geschmeckt, weil die noch nicht durchgeglüht war? Oder da war dann noch Asche dran?

viel besseres Branding habe.
Vegiss das mit dem "Branding" - das war gestern und wird total überbewertet. Meist sind die Streifen schon viel zu schwarz verbrannt und bitter. Schau lieber, dass du eine durchgehende Maillard-Kruste bekommst, denn das liefert den eigentlichen Geschmack.

Ich vermisse lediglich den Holzkohlegeschmack.
Siehe weiter vor ... wenn du alles richtig machst - und dazu bedarf es einfach nur etwas Übung und Geduld, bzw. den Willen, sich mit den Dingen auseinander zu setzen, wirst du - so wie schon viele andere vor dir - feststellen, dass es da keinen Unterschied im Geschmack gibt! Ist in vielen Blindverkostungen auch schon bewiesen worden.

Also - nicht direkt nach ein paar Versuchen aufgeben - andere (auch ich) haben auch erst ihre Erfahrungen sammeln müssen... ;) Und lass dich nicht verunsichern oder verrückt machen, viele dieser alten und überlieferten "Mythen" werden nach wie vor weitergegeben, obwohl schon längst erwiesen ist, dass die nicht stimmen. Aber was einmal in den Köpfen drin ist ...
 
Ja da hast du wohl recht mit der zu hohen Hitze. Ich neige dazu mich an Thermometer zu halten und dadurch bekomme ich den falschen Eindruck dass die Hitze wohl nicht ausreicht. Dazu muss ich auch sagen dass ich anfangs mit den original dünneren Flammen Bleche sehr viel schneller auf 300 oder 350 Grad gekommen bin. Jetzt mit den neuen Flammen Blechen von grillfürst die mindestens doppelt so dick wenn nicht dreifach so dick sind wie die originalen wird der Grill viel langsamer heiß weil die Flammen Bleche die Hitze aufhalten. letztendlich wandert dennoch die Hitze nach oben aber durch die dickeren Flammen Bleche langsamer wie vorher und ich habe das Gefühl dass sich die Hitze unter den Blechen Staut. Nun frage ich mich ob ich diese dickeren flammbleche von grillfuerst.de wenn tuell Löcher einstanzen lasse um mehr Hitze nach oben gewähren zu lassen.

und nein natürlich gebe ich nicht auf ich habe den Grill gekauft und ich stehe zudem und versuche stets zu verbessern ich habe nun auch die räucherbox bestellt die zwischen den Flammen Blechen hängt.
Mal probieren wie es damit schmeckt.

Zu dem Holzkohlegrill da gebe ich dir recht durch die hohe Hitze der Holzkohle verbrennt oft etwas Grillgut und man hat diese röstaromen bzw verbrennungs Aromen 😁

Danke für die Tipps...
 
Ich neige dazu mich an Thermometer zu halten
Schon klar - das habe ich anfangs auch gemacht, inzwischen schaue ich aber praktisch gar nicht mehr da drauf. Ich "fühle", ob und wann der Grill die nötige Temperatur hat und lege dann auf. Allenfalls bei größeren Braten oder bei "Steaks reverse" verwende ich noch ein Kernthermometer.

durch die dickeren Flammen Bleche langsamer wie vorher
Das ist klar - da musst du entsprechend länger vorheizen, damit die Bleche die nötige Infrarotstrahlung erzeugen.

diese dickeren flammbleche von wenn tuell Löcher einstanzen lasse um mehr Hitze nach oben gewähren zu lassen.
Auf keinen Fall! Dann hast du ja wirklich direkt Flammbildung, weil das Fett da rein läuft. Da hättest du gleich die dünnen Bleche lassen können - wäre wahrscheinlich dann noch besser.

und nein natürlich gebe ich nicht auf
So ists richtig! :thumb2:

Ich empfehle oft das Buch "Die wissenschaft des Grillens" von Meathead Goldwyn. Ist sehr beliebt hier im Forum und erläutert sehr gut und belegbar, was beim Grillen mit dem Fleisch so passiert, was Temperatur und was Hitze ist, welchen Einfluss Rauch hat und vieles mehr. Eins der besten meiner inzwischen sehr vielen Grillbücher, in dem ich auch immer wieder gerne und oft lese.
 
Vielleicht erstmal das fettige Fleisch auf dem Ablagerost und dadrunter einfach eine Aluschale. Oder eine Schwedenschale Koncis. Da auf das Rost der Schale.

Und das mit dem Holzkohle geschmack ist wirklich ein Märchen. Aber ich kann schon nachvollziehen das der Duft eines Holzkohlegrills schon besonders ist und man das warscheinlich länger in der Nase hat und die Sinne täuscht :)
 
Zitat:Auf keinen Fall! Dann hast du ja wirklich direkt Flammbildung, weil das Fett da rein läuft. Da hättest du gleich die dünnen Bleche lassen können - wäre wahrscheinlich dann noch besser.


Ja das ist mir bewusst. Da muss ich gucken wie viele Löcher ich machen kann. Eventuell ganz ganz außen damit einen Tick mehr Hitze hoch kommt. Die Bleche halten viel zu viel Hitze ab. Da bringt mir die Stabilität von den Scheiß Dingern nix.

Ich glaube ich verkaufe sie direkt wieder.
Die regen mich auf.
 
Wie gesagt - länger vorheizen ... ich denke, das bringt schon einiges. Dabei reichen übrigens 200° bis 250° zum grillen im allgemeinen völlig aus.

Aber ich kann schon nachvollziehen das der Duft eines Holzkohlegrills schon besonders ist und man das warscheinlich länger in der Nase hat und die Sinne täuscht
Ja klar - hat schon was archaisches, das hantieren mit Feuer und Glut ... und auch der Geruch vor (!) dem Grillen nach "rauchiger" Holzkohle hat was. Desalb habe ich für die lauen Sommerabende auf der hinteren Terrasse ja auch noch meine Kugel ... :D
 
Kann man bei deinem Grill die Roste umdrehen? Die haben vielleicht auf der anderen Seite ein verkehrtes V-Profil, dann läuft nicht ganz so viel Fett ab.
 
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