Mir war für heute, in Anbetracht des grauen Tages da draußen, nach einer Supp'n. Also gestern parallel zu den Spareribs noch ein Rezept für Oxenschwanzsuppe nachgebaut - und dabei gelernt, dass Oxenschwanz = Oxenschleppe ≠ Oxenziemer ist... So nannte ich das Ding nämlich zuerst...
Merke, nicht alles, was wedelt, hängt an der richtigen Suppenfleischstelle! 

Alla gut! Nu gait et los:
Das sind mal so die groben Übeltäter. Zwar waren diesmal die Knoblauchzehen pünktlich, dafür haben sich die Kartoffeln verratscht - irgendwas ist doch immer!
Das Stückerl rohes Wammer ist eigentlich nicht Orischinolrezept - aber wer bin ich, dass ich "Och nööö, lass mal!" sage, wenn die Fleischereifachverkäuferin mich fragt, ob sie mir den Rest so dazulegen darf. Hallo? Ja klar!
Als erstes gab es aber Messerarbeit zu erledigen und das Gemüse mit Wammerl musste kleingeschnibbelt werden (bis auf die Schwammerl, die durften bis heute auf die Seite).
...dann kam der Oxenschwanz in den Bräter zum schön rundherum scharf anbraten.
...irgendwann Schwänzli wieder raus, dafür Gmias anbraten...
... halbe Tube Tomatenmark anrösten...
... und dann hab ich das Rezept falsch interpretiert.
Da stand "zuerst vom Rotwein 2-3 Schlöck hinzugeben und erst, wenn er komplett eingekocht ist, den restlichen Wein dazu!".
Tchanüüü... ich hab halt 3x einen größeren Schluck dazugegeben - nämlich eine viertel Flasche - und brav gewartet, bis das immer eingekocht war, bevor der nächste Schwung reinkam.
So hab ich zwar Flüssigkeit verloren, was im Rezept nicht vorgesehen war, aber natürlich unabsichtlich positiv den Geschmack konzentriert.
Hier war schon die 3/4 Flasche drin...
Aaber, ich will hier übrigens anmerken - ich hab nix vom Wein getrunken! Ging alles in den Bräter.

Jetzt wurde es aber dann wieder einfacher - 1,5l Rinderbrühe dazu, das angebratene Fleisch und paar Zweige von Thymian und dann erst mal für die nächsten Stunden bei kleiner Hitze auf dem Herd vergessen.
Nächster Schritt: alles absieben und Knochen abfieseln...
Bis heute früh durfte das dann erst mal abkühlen, weil ich bisschen das Fett abschöpfen musste. Mein Magen rebelliert leider bös, wenn etwas zu fettig ist.
Nun noch schnell das abgepuhlte Fleisch von gestern putzen und die Knochen nochmal inspizieren, ob nicht doch noch was verwertbar ist.
Also, da bleibt schon bisschen was übrig, was nicht in den Topf wandert...
... Aber im Topf war dann doch noch genug Fleich!
Nun noch paar Kartoffeln und die Schwammerl reinschnibbeln... köcheln... uuuuund....
... heute endlich essen! Geselbertes Dinkelbrot von gestern dazu... Genial!
Oifach guad war's!
Alla gut! Nu gait et los:
Das sind mal so die groben Übeltäter. Zwar waren diesmal die Knoblauchzehen pünktlich, dafür haben sich die Kartoffeln verratscht - irgendwas ist doch immer!
Das Stückerl rohes Wammer ist eigentlich nicht Orischinolrezept - aber wer bin ich, dass ich "Och nööö, lass mal!" sage, wenn die Fleischereifachverkäuferin mich fragt, ob sie mir den Rest so dazulegen darf. Hallo? Ja klar!
Als erstes gab es aber Messerarbeit zu erledigen und das Gemüse mit Wammerl musste kleingeschnibbelt werden (bis auf die Schwammerl, die durften bis heute auf die Seite).
...dann kam der Oxenschwanz in den Bräter zum schön rundherum scharf anbraten.
...irgendwann Schwänzli wieder raus, dafür Gmias anbraten...
... halbe Tube Tomatenmark anrösten...
... und dann hab ich das Rezept falsch interpretiert.
Da stand "zuerst vom Rotwein 2-3 Schlöck hinzugeben und erst, wenn er komplett eingekocht ist, den restlichen Wein dazu!".
Tchanüüü... ich hab halt 3x einen größeren Schluck dazugegeben - nämlich eine viertel Flasche - und brav gewartet, bis das immer eingekocht war, bevor der nächste Schwung reinkam.
So hab ich zwar Flüssigkeit verloren, was im Rezept nicht vorgesehen war, aber natürlich unabsichtlich positiv den Geschmack konzentriert.
Hier war schon die 3/4 Flasche drin...
Aaber, ich will hier übrigens anmerken - ich hab nix vom Wein getrunken! Ging alles in den Bräter.
Jetzt wurde es aber dann wieder einfacher - 1,5l Rinderbrühe dazu, das angebratene Fleisch und paar Zweige von Thymian und dann erst mal für die nächsten Stunden bei kleiner Hitze auf dem Herd vergessen.
Nächster Schritt: alles absieben und Knochen abfieseln...
Bis heute früh durfte das dann erst mal abkühlen, weil ich bisschen das Fett abschöpfen musste. Mein Magen rebelliert leider bös, wenn etwas zu fettig ist.
Nun noch schnell das abgepuhlte Fleisch von gestern putzen und die Knochen nochmal inspizieren, ob nicht doch noch was verwertbar ist.
Also, da bleibt schon bisschen was übrig, was nicht in den Topf wandert...
... Aber im Topf war dann doch noch genug Fleich!
Nun noch paar Kartoffeln und die Schwammerl reinschnibbeln... köcheln... uuuuund....
... heute endlich essen! Geselbertes Dinkelbrot von gestern dazu... Genial!
Oifach guad war's!


Klasse,und schöner kurzweiliger ,lustiger Bericht
als Bildungsauftrag event.noch ein paar worte zum "Oxenziemer"



