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Fleisch verbrennt mit Le Creuset

gav33

Militanter Veganer
Hallo Ihr Lieben,

ich Esse mit meinem Freund gerne Steak und wir braten neuerdings selbst.

Wir haben leider keinen Balkon, daher machen wir es mit der Pfanne.

Wir essen fast ausschließlich Filet.

Ich hatte anfangs eine normale WMF Teflonpfanne. Die haben wir immer auf der maximalen Stufe angefeuert und dann das Steak für 2-4 Minuten auf jeder Seite je nach dicke hereingelegt und im Backofen bei ca. 100 Grad für 5 Minuten vollendet.

Nun habe ich mir eine Le Creuset Eisenguss Steakpfanne gekauft, um etwas professioneller zu werden.

Das Problem ist, so glaube ich, dass die Pfanne zu heiß wird. Ich habe anfangs auch auf der maximalen Stufe angefeuert und das Öl erst kurz vorher hereingereicht und dann das Fleisch.

Wir machen es mittlerweile nur auf 7 von 9 Hitzestufen, aber selbst dabei verpufft das Öl sofort und das Fleisch entwickelt einen bitteren Geschmack.

Kann ich das Öl nicht generell weglassen? Beim Grill gibt es ja auch keins.

Wir haben schon hoch erhitzbare Öle jeder Art und Butterschmalz versucht. Diese Pfanne rafft es im nuh dahin.

Ich bin etwas ratlos, da die Profipfanne ein Amateursteak liefert ...

Liebe Grüße
Sara
 
Öl muss nicht zwingend sein, wenn es sehr gutes Filet ist, das eine schöne Marmorierung hat, wie z. B. Wagyu. Bei "normalem Filet, reicht es wenn du das Steak vorher leicht mit Öl bestreichst.

:prost:
 
Das Problem ist, so glaube ich, dass die Pfanne zu heiß wird. Ich habe anfangs auch auf der maximalen Stufe angefeuert und das Öl erst kurz vorher hereingereicht und dann das Fleisch.

...weniger ist oft mehr...
 
@Dodge hat das mal wieder hervorragend dargelegt .....

Die LeCreuset sind schon klasse.
Sollte es die mit den Rillen sein - macht das schöne Muster, that`s it !
Allerdings ziehe ich mittlerweile die Stahlpfannen von Lodge, bzw. die cast iron vor....

Ich gebe dem Fleisch kurz vor dem Anbraten etwas Öl auf die Fläche, die in Kontakt mit der Grillfläche kommt.
Zugegeben mit "Pam" - Rapsöl in Sprayform. Damit haftet nichts an. Ganz wichtig: Nicht zu früh wenden.
Vor dem Wenden dann auf das Grillgut wieder Öl zugeben und wenden.

2.5 inch Steak ca. 4 Minuten je Seite und das Steak ist rare

btw.: Es ist und bleibt eine Pfanne !
dieser link unterstreicht das: http://www.pfannen-test.de/le-creuset-skillet-grillpfanne-im-test/
 
Danke erstmal für die Antworten!

Ja es ist die Pfanne mit den Rillen.

Ich verstehe nicht ganz, warum die Pfanne eher schlecht für das Steak ist.
Die Erklärung von Dodge scheint vorläufig plausibel, aber man könnte doch behaupten, dass die Pfanne einem Grillrost am ähblichsten ist.

Weiterhin verstehe ich es so, dass Ihr mir ratet weniger Fett/Öl zu nehmen und gleichzeit Andere mehr zu nehmen ?!

Ich muss gestehen, dass ich die Pfanne Aufgrund einer persönlichen Empfehlung und der Empfehlung eines großen Fleich-Gourmethändler (Namen sind sicher nicht gestattet) erworben habe.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Pfanne so schlecht ist.

Weiterhin ist es doch bekannt, dass einige Restaurants ihre Steaks auf bis zu 450 Grad zubereiten. Wieso verbrennt hier nichts?
 
Ich habe Le Creuset Produkte schon über 35 Jahre und hatte nur anfängliche Probleme. Mit Guss zu arbeiten muss man lernen :-). Die Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen (7 von 9 ist zu viel, eher 4 bis 5 von 9). Es dauert länger, aber sobald ein Wassertropfen tanzt, ist die notwendige Hitze da. Le Creuset hat eine Emaillierung, deshalb braucht man nicht viel Öl. Steaks beidseitig mit Öl bestreichen müsste reichen. Nicht zu früh wenden, Fleisch muss sich "freibrennen". Gusseisen speichert Hitze, d.h. wenn du das Fleisch in dieser Pfanne in den Ofen befördest, gart es munter weiter bei weit über 100 Grad. Besser eine andere Pfanne o.Ä. im Ofen vorwärmen und die Steaks umbetten.

Gruß Bruno

P.S.: bei Steaks bevorzuge ich aber lieber Eisenpfannen wenn es nicht direkt auf dem Grill gemacht werden kann.
 
Die Le Creuset ist eine sehr gute Wahl. Da hast du nichts verkehrt gemacht.
Wir haben da auch einige Teile von denen und sind voll zufrieden mit.

Bratergebnisse :
An und für sich kommt es immer auf die jeweiligen Umstände an.
Ausgangstemperatur (Kühlschrank oder Zimmertemp.), Dicke des Gargutes und zuletzt wie hoch und wie lange wurde die Pfanne vorgeheizt.
So eine gute Gusspfanne fällt halt nicht mit der Temperatur zusammen (beim Fleisch einlegen) wie eine dünne Teflonpfanne.

Und lass dich nicht scheu machen.
Die Pfanne wurde vom Hersteller für gegrillte Fleischzubereitung gemacht. Die Rillenhöhe ist für gute Ergebnisse ausgelegt.
Allerdings sollte das Fleisch nicht zu kühl in die Pfanne gelegt werden. Dann ist es geschmeidiger.
Und so ein Rillenbrändig schaut halt gut aus. Das Auge ist auch mit.

Ähmmmm. Bin mir bei deiner Pfanne nicht sicher. Die sollte aber innen schwarz Emailiert sein. Nicht zu viel Fett zugeben.
Also nichts mit Tonziegelvergleich.

Alles andere musst du üben und üben und üben.

lg
 
Was ich bei mittlerweile allen Pfannen feststellen musste ist, dass sie kein Spülmittel mögen und schon gar keine Spülmaschine. Mann/Frau bekommt alle Pfannen auch mit Wasser sauber, dann leicht ölen, luftig lagern,vor Gebrauch noch mal mit nem Ölzewa drüber und nach kurzer Zeit gibt selbst die schlimmste Klebepfanne ihren Widerstand auf.
 
Also nichts mit Tonziegelvergleich.


Ich habe hier lediglich versucht, die grundsätzlichen Eigenschaften der Materialen zu erklären.
Leider bin ich wohl zu inkompetent dazu und habe daher alle meine Posts dazu gelöscht.
Aufgrund meiner offensichtlichen Unkenntnis und meiner mangelnden Erfahrung werde ich künftig auch nicht mehr versuchen, irgend Jemandem etwas zu erklären ;)

PS: Ich habe einiges Kochgeschirr von LeCreuset und arbeite sehr gerne damit !
 
Leider bin ich wohl zu inkompetent dazu und habe daher alle meine Posts dazu gelöscht.
och geh .....
und ich wundere mich beim Lesen, daß i net ganz mitkomm, weil immer von irgendwelchen Aussagen die Rede ist.
Das ist doch wirklich nicht notwendig oder ???
man kann doch das Geschriebene stehenlassen und sich dann zurückziehen, wenn man schon meint, dass man muss ....
war gestern schon so .. jezz wieder ...
Kindergarten echt ... ma muss ja trotzdem auch anderen ihre Meinung lassen ....
 
Vielen Dank für die erneuten Einlassungen.

Ich werde mich nun wieder versuchen.

Auch die Posts von Dodge fand ich hilfreich und bedauere, dass er seine Beträge entnommen hat.
 
och geh .....
und ich wundere mich beim Lesen, daß i net ganz mitkomm, weil immer von irgendwelchen Aussagen die Rede ist.
Das ist doch wirklich nicht notwendig oder ???
man kann doch das Geschriebene stehenlassen und sich dann zurückziehen, wenn man schon meint, dass man muss ....
war gestern schon so .. jezz wieder ...
Kindergarten echt ... ma muss ja trotzdem auch anderen ihre Meinung lassen ....

So geschehen auch in nem anderen Thread....

Liegt evtl an der Weihnachtszeit....
 
@gav33

Sara, habs ja schon weiter oben angedeutet, weniger ist oft mehr, damit meinte ich die Hitze. Ich weiß nicht, woher das kommt, aber es gibt eine unsägliche Eisenpfannenmentalität nach dem Motto ...gib alles.
Die Kochfelder und die Eisenpfannen werden unter sofortiger Vollast volle Kanne erhitzt, speziell bei Induktion keine gute Idee.
Mögliche Folgen:
- Das Eisen hat nicht genug Zeit, sich auszudehnen. Die Folgen können konvexe bzw. konkave Verformungen der Pfannen sein.
-Das Bratgut verbrennt zu schnell.

Schuld ist immer entweder das Material oder das Bratgut....

Warum immer so knallhart hochheizen, ist nur Stress für das Material, den Koch und das Bratgut.

Mein bescheidener Rat: Pfanne langsam erhitzen, Öle, Fette mit einem hohen Rauchpunkt verwenden.
Butterschmalz (Ghee) statt Butter, Rapsöl statt Olivenöl usw...
Wenn das Öl/Fett zu rauchen beginnt, passt das, Bratgut in die Pfanne, Herd runterdrehen.
 
@Dodge :

...ich kann deine Reaktion verstehen. Aber ich glaube auch, dass du lange genug dabei bist, um darüber zu stehen - was interessiert es eine Eiche, wenn ein Hund an seinem Stamm p.......
Gibt auch Leute, die für Tipps sehr dankbar sind.
 
Am wichtigsten finde ich den Rat vom Pfannendoc. Die Pfanne nicht zu heiß machen. Je nach Herd kann man da auch mal die Patina wieder ausbrennen.

Zum Wenden kann ich nur sagen, dass es meiner Meinung nach egal ist. Ich wende alle 30 sec. Das mache ich so lange, bis das Fleisch schön ist. Bei den letzten beiden Drehungen bestreiche ich es mit Butter. Dann je nach Dicke entweder ruhen lassen oder in den Ofen. Dann gibt es die Gefahr vom verbrannten Fleisch nicht, da man ja immer sieht wie braun es ist.
Grillpfannen verwende ich nicht mehr, denn ich stehe auf die durchgehende Kruste und beim vielen Wenden ist der Effekt auch dahin.
 
@M.B und @PuMod : Ich bin keineswegs beleidigt oder eingeschnappt. Aber ich ärgere mich darüber, überhaupt etwas geschrieben zu haben, auch weil es mir eigentlich klar sein musste, dass auch an einer sachlichen Darlegung von Fakten herumdiskutiert werden muss. Der Kommentar "also nichts mit Tonziegelvergleich" bestätigt mich darin und daher habe ich meine Posts gelöscht. Wenn man sachlich Argumentiert ist alles OK.......aber ich werde mich vorerst auf nichts mehr einlassen. Sehr schade, ich dachte dass ich hier Jemanden helfen kann und den Sachverhalt erläutere. Aber leider falsch gedacht. Es ist wohl so: Schreib nix....dann schreibst Du auch nix falsches ;)
 
@M.B und @PuMod : Ich bin keineswegs beleidigt oder eingeschnappt.

Ich hab doch gar nix gesagt.... - denke mir meinen Teil, machmal weiss man schliesslich wie wer hier tickt ;) :prost:
 
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