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Fleisch wenden oder nicht, das ist hier die Frage...

Wie oft wendest Du Dein Fleisch beim Grillen?


  • Umfrageteilnehmer
    47
  • Umfrage geschlossen .

lutz-stefan

Putenfleischesser
15+ Jahre im GSV
Servus zusammen!!!

Ich habe in meiner aktuellen Grill-Lektüre eine ineressante These zum Thema Fleisch wenden gefunden - aber seht selbst:

scan.pdf

Ich hoffe man darf so einen Auszug hier posten, ansosnten bitte ich um kurze Info, dann werde ich diesen sofort wieder entfernen und das ganze mit meinen eigenen Worten wiedergeben.

Wie seht ihr das mit dem Wenden?

Schöne Grüße aus Unterfranken

Stefan
 

Anhänge

Hi.

Ich möchte es wie folgt zusammenfassen:

- häufiges drehen ist gut für ein gutes Grillergebnis

- das Branding geht dabei flöten, ist aber, unter Berücksichtigung einer gleichmäßigen Kruste, ohnehin zu vernachlässigen.

- der "graue Rand" wird somit minimiert.

- wichtig ist eine hohe Hitze beim erzeugen der Kruste (Maillard Reaktion)

- die perfekte, gleichmäßige Kruste, gelingt in der Pfanne oder auf der Platte besser.
 
Moin,

wenn auch überbewertet, finde ich das Grillmuster nach wie vor hübsch. Bei mir läuft es also i.d.R. folgendermaßen ab:
-Ordentlich Hitze in der Kugel
-Zeit für den Gußrost zum aufheizen geben
-Fleisch drauf (vorher etwas Salz und Öl)
-90 Sekunden
-dann wenden
-90 Sekunden
-wenden, darauf achten, dass ein Versatz erfolgt (wegen dem Grillmuster)
-90 Sekunden
-wenden, darauf achten, dass ein Versatz erfolgt (wegen dem Grillmuster)
-90 Sekunden
-jetzt zum Ruhen runter vom Grill (mal packe ich ein, mal nicht) oder indirekt abgelegt
-beim ruhen auch mind. 1 mal wenden
kurz vorm servieren nochmal kurz von beiden Seiten auf den Grill. Hier kommt dann oft zum Grillmuster eine schöne Kruste dazu.

Wenn ich mich nicht vertan habe, wende ich also mind. 6-7 mal.

Gruß
Carsten
 
Bei einem guten Steak, so wie bei @Heylander beschrieben, Hauptsächlich wegen dem Muster.
Sehr, sehr reifes Fleisch, das schon fast von selber zerfällt auch schon nur 2 mal.

Wenn ich allerdings was am Spiess mache, wende ich es 1'523 mal und öfters.
Einen Plankenlachs wende ich dafür wesentlich weniger.

Es kommt also drauf an.
 
Hallo,

ich weiß nicht mehr wo ich es gelesen habe, aber dort wurde es etwas anders beschrieben...
Durch die Wärmeeinwirkung von unten wird der Fleischsaft nach oben gedrückt. Wartet man ab, bis das Fleisch oben "schwitzt" ist dieser Fleischsaft schon mal unwiederruflich verlohren.
Durch häufigeres Wenden schiebt man den Fleischsaft immer wieder zurück und durch die Ruhezeit kann sich der Saft dann final im gesamten Fleisch verteilen.

Sobald sich das Fleisch vom Rost löst, wende ich es, ob es nun 90sec. sind... ist Fleisch / Rost / Temperatur abhängig.
Ein Wenden beim Ruhen halte ich persönlich für überflüssig.
 
Hallo,

ich weiß nicht mehr wo ich es gelesen habe, aber dort wurde es etwas anders beschrieben...
Durch die Wärmeeinwirkung von unten wird der Fleischsaft nach oben gedrückt. Wartet man ab, bis das Fleisch oben "schwitzt" ist dieser Fleischsaft schon mal unwiederruflich verlohren.
Durch häufigeres Wenden schiebt man den Fleischsaft immer wieder zurück und durch die Ruhezeit kann sich der Saft dann final im gesamten Fleisch verteilen.

Sobald sich das Fleisch vom Rost löst, wende ich es, ob es nun 90sec. sind... ist Fleisch / Rost / Temperatur abhängig.
Ein Wenden beim Ruhen halte ich persönlich für überflüssig.

Nein "schwitzen" darf das Fleisch nicht, da ich meines eh nur 1/3 Durch mache und die Steaks in der Regel dick genug sind, passt das.
Das Fleisch wird allerdings nicht ohne Not mit Gewalt von Rost getrennt, das soll es schon selber wollen.
 
Hallo,

ich weiß nicht mehr wo ich es gelesen habe, aber dort wurde es etwas anders beschrieben...
Durch die Wärmeeinwirkung von unten wird der Fleischsaft nach oben gedrückt. Wartet man ab, bis das Fleisch oben "schwitzt" ist dieser Fleischsaft schon mal unwiederruflich verlohren.
Durch häufigeres Wenden schiebt man den Fleischsaft immer wieder zurück und durch die Ruhezeit kann sich der Saft dann final im gesamten Fleisch verteilen.

Sobald sich das Fleisch vom Rost löst, wende ich es, ob es nun 90sec. sind... ist Fleisch / Rost / Temperatur abhängig.
Ein Wenden beim Ruhen halte ich persönlich für überflüssig.

Der Fleischsaft verteilt sich nicht von alleine. Da wirkt die Schwerkraft mit. Letzten endes muss der Saft unter eine gewisse Temp fallen, damit er "verdickt", da sonst der Saft beim Anschnitt austritt.

PS: aufgrund solcher Diskussionen liebe ich den GSV.
 
Der Fleischsaft verteilt sich nicht von alleine. Da wirkt die Schwerkraft mit. Letzten endes muss der Saft unter eine gewisse Temp fallen, damit er "verdickt", da sonst der Saft beim Anschnitt austritt.

PS: aufgrund solcher Diskussionen liebe ich den GSV.
OK, Schwerkraft... wäre ein Argument
ich werde es beim nächsten mal testen. Eins wenden, eins nicht... mal sehen ;-)
 
Nachdem ich das einmal ausprobiert habe mit der Regel nur einmal drehen, habe ich mich entschlossen die Regel in die Tonne zu treten. Besonders bei dünnen Fleisch wie Minutensteak tritt der Saft sofort aus und das Fleisch wird trocken wie Saharasand im Backofen.

Wenn man keine Zeit auf Low & Slow oder nur Geld für dünnes Fleisch hat:
Fleisch drauf
nach 10 Sekunden Wenden damit sich die Poren schonmal etwas verschließen können
dann solange Grillen bis es gut ist.

Bei richtigen Steaks ist dan eine andere Sache, kann man nicht mit den Billiggrillfleisch vergleichen
 
Versuch macht Kluch!
Aber Dir ist klar, dass es hier um Kleinigkeiten geht und vor allem auch um Philosophie und eigene Überzeugung.

Gruß
Carsten
 
ja gut schlecht beschrieben gebs ja zu, mir is aber grad nix besseres eingefallen:gotcha:
 
Servus Stefan, wie heißt denn das Buch?
 
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