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Fond einfrieren - welche Behälter

PuMod

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Wok-Star
Hi,

ich habe letztwöchig Rinderfond gekocht. Ursprünglich hatte ich vor 2l anzusetzen, aber nachdem das Suppenfleisch so gut aussah, hab ich die Mengen verdoppelt und habe ca. 4l Fond. Nun möchte ich jetzt gerne kleine Portionen á 200ml einfrieren.

Was für Behälter bieten sich hier an? Ich möchte ja kein Vermögen für L&L ausgeben. Ein Vakuumierer ist zwar vorhanden, es erscheint mir aber insgesamt unpraktisch die Flüssigkeit in Beutel zu verpacken.

Wie macht Ihr das so?

Gruß
Pu
 
Hallo Pu, entsprechende Menge in kleinen Behältern einfrieren und danach im Beutel einschweißen.
 
Gefrierbeutel eignen sich, aber nur für den einmaligen Gebrauch.
Ich tuppere alles Flüssige ein.
 
Nur mal in den Raum geworfen... Warum füllst du den kochenden Fond nicht einfach in Schraubgläser ab? Ich nehm "alte" Marmeladen-, Senf-, oder Gurkengläser.

Ich mach das so seit Jahren. Nach dem Abfüllen kommen die Gläser bei 100 Grad eine Stunde in den BO und dann in die Speisekammer.

Hält sich locker ein Jahr und länger...

Gruß,

Hellboy76
 
Da bei uns der Gefrierschrank immer überquillt " gläser" ich es ein :-) Heiß in TwistOff Gläser füllen, dicht Schrauben und sofort auf den Kopf stellen ( Vakuum). So habe ich immer Fond parat ;)
 
Auch ein Gedanke. Ich werde mal schauen was ich dann so mache. Vll. fahre ich zweigleisig und teste mal was für mich praktikabler ist.

Danke nochmal!
 
@Hellboy76 , zwei Doffe, ein Gedanke :lach:

Nur dass bei mir bei 1200 Liter Tiefkühltruhe/-schrank nichts überquillt! :D

Hab früher auch eingefroren, aber bin dann irgendwie auf die Schraubgläser gegangen, da sie auch bei einer schnellen Suppe praktisch sind...

Gruß,

Hellboy76
 
Ich hab den letzten in diese Eiswürfeltüten gefüllt und dann eingefroren.
Wenn man was braucht, stück für stück rausdrücken und den rest wieder zurück.

Ich geh jetzt mal davon aus Du willst den Fond zum "würzen" nehmen und nicht Literweise Suppe auftauen. Dazu ist die Methode mit den Beuteln nix ;-)
 
Bei Gurkengläsern aufpassen: es kann sein, dass das Gurkenaroma vom Deckel in deinem Fond landet.
Ist mir schon passiert. Göga hatte mich noch gewarnt, aber ich wusste es besser.....
(und ja, Glas und Deckel waren gespült ;))
 
Jetzt muss ich nochmal genauer fragen - hast du Rinderbrühe - oder Fond? Das ist bei mir nämlich zweierlei.
Ich friere Brühe grundsätzlich ein, egal ob einen leeren Becher vom Butterschmalz, ein Schraubglas oder sonstiges an Behältern. Fond hab ich meist nicht mehr als max 1/2 ltr. - wenn ich den mach, den füll ich auch in kleine Schraubgläser, oder frier mit Eiswürfelbehältern ein und geb sie dann einzeln in eine Tüte.
 
Jetzt muss ich nochmal genauer fragen - hast du Rinderbrühe - oder Fond? Das ist bei mir nämlich zweierlei.
Rinderbrühe ist doch ein Fond? ;)

:ks: Fond ist meines Wissens der Oberbegriff. Es gibt doch helle Fonds, dunkle Fonds, reduzierte Fonds. :ks:

Wie definierst Du denn die Begriffe Rinderbrühe und Fond?
 
Ich denk du hast Recht, das ist ein weites Feld. Wenn ich Suppenfleisch koche (am liebsten Beinscheiben, Zwerchrippe oder Ochsenschwanz, Hochrippe) - mit Gemüse, Zwiebeln, Gewürzen, Knochen usw. - nenn ich das danach Rinderbrühe. Eine gute Rinderbrühe dauert ca. 3 Std. - je nachdem, welches Fleisch ich drin gare.
Wenn ich Fond mache, brate ich Knochen, Fleischabschnitte usw. mit Röstgemüse an, lösche mehrfach mit Rot-oder auch gern mal bissl Portwein ab, dann kommen Kräuter rein, Tomatenmark...usw
Dies alles fülle ich dann mit Wasser auf und lasse es stundenlang bei nicht zu hoher Temperatur im Backofen.
Über Nacht auskühlen, am nächsten Tag nochmal aufwärmen, durchsieben und dann einreduzieren. Das ist dann bei mir Fond.
 
Das was ich Fond bezeichne und auch so gemacht habe:

Beinscheiben, Markknochen und Ochsenschwänze anrösten, mit Rotwein und Tomatenmark ablöschen und in Wasser ca. 2h schwach simmern lassen. Dann Suppengrün nebst Gewürze hinzu und nochmal 1-3h simmern lassen. Salzen, Pfeffern, abstehen lassen. Abseihen. Abfüllen. Mag sein, dass Bocuse mir widerspricht und es kein Fond ist sondern eine Rinderbrühe. Egal. Denn: Auf jeden Fall besser als Fertigkram.

edit: wenn hier ein Koch am Start ist, würde ich mich freuen, wenn er mir mal den Unterschied erklären würde. Interessehalber...
 
Wenn ich Suppenfleisch koche (am liebsten Beinscheiben, Zwerchrippe oder Ochsenschwanz, Hochrippe) - mit Gemüse, Zwiebeln, Gewürzen, Knochen usw. - nenn ich das danach Rinderbrühe. Eine gute Rinderbrühe dauert ca. 3 Std. - je nachdem, welches Fleisch ich drin gare.
Das ist für mich auch eine (sehr leckere) Rinderbrühe. Kann man auch hellen Rinderfond nennen.

brate ich Knochen, Fleischabschnitte usw. mit Röstgemüse an, lösche mehrfach mit Rot-oder auch gern mal bissl Portwein ab, dann kommen Kräuter rein, Tomatenmark...usw
Dies alles fülle ich dann mit Wasser auf und lasse es stundenlang bei nicht zu hoher Temperatur im Backofen.
Über Nacht auskühlen, am nächsten Tag nochmal aufwärmen, durchsieben
Das ist dann ein brauner Rinderfond.

und dann einreduzieren.
das nennt man dann je nachdem wie weit reduziert wurde Demi Glace und ist eine braune Grundsauce

wenn er mir mal den Unterschied erklären würde
Nach meinem Verständnis (so habe ich es vor über 20 Jahren mal gelernt), sind es bis auf die Demi Glace beides Fonds.

Egal. Denn: Auf jeden Fall besser als Fertigkram.

Genau!
 
Ungeachtet der korrekten Terminologie:
Wenn du etwas stark Konzentriertes hast, was du in kleinen Portionen zum würzen brauchst, ist eine Einwürfelform/-beutel nicht schlecht und eine große Dose eher ungeeignet, weil dann der ganze Inhalt zumindest angetaut und danach wieder eingefroren werden muss. Alternativ brauchst du nen Eispickel in der Küche ;)
Wenn du etwas eher wenig Konzentriertes hast, dafür größere Mengen/Portionen, wären Dosen oder Gläser nicht schlecht und Eiswürfelformen/-beutel eher unpraktikabel. Wenn du kein Bock auf Dosen oder Gläser hast, mach es dir leicht und kauf ne Rolle Gefrierbeutel und ne Packung "Klipse" vom Ikea für 1€ dazu :)

Wenn ich dein ursprüngliches Posting richtig verstehe, hast du größere Mengen und willst zur Lagerung möglichst wenig Geld investieren. Daher plädiere ich für die guten alten Gefrierbeutel.
 
und eine große Dose eher ungeeignet, weil dann der ganze Inhalt zumindest angetaut werden und danach wieder eingefroren werden muss
und du dann auch beim mehrmaligen Antauen unterschiedliche Konzentrationen deiner Brühe hast.
Das ist ungefähr so wie früher beim Wassereis, wenn man daran gesaugt hat, hatte man anfangs den ganzen Geschmack, der Rest wurde dann immer wässriger...
;)
 
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