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Frage an die Mettwurst Profis

Pyromen

Schlachthofbesitzer
15+ Jahre im GSV
Moin. Nach meiner ersten Mettwurst möchte ich jetzt noch einmal starten.

Gibt es Vor- oder Nachteile wenn ich grob Wolfe?

Meine letzte Mettwurst war 4.5mm gewolft. Also recht fein.

Wie verhält sich der Reifeprozess wenn ich 8mm Wolfe?

Reift die besser grob oder Fein?

Füllen möchte ich in 28/30 er Schweinedarm und 55/30HUKKI.

MFG PYROMEN
 
Ich gehe mal wegen dem 'Moin' davon aus, du meinst Mettwurst im Sinne von z.B. Mettenden, da bei uns eine Mettwurst eher mit Teewurst gemeint ist.

Ich wolfe für Rohwürste (in 28/30) gerne grob (6 oder 8mm) und für Zwiebelmett (40er) feiner (4,5mm). Soll später gestrichen werden können, wird gekuttert. Einen Unterschied bei der Reifung habe ich noch nicht feststellen können.

In großen Därmen kommt es darauf an, welche Struktur du optisch magst. Salami schaut für mich schöner aus, wenn sie etwas gröber ist, aber das ist persönliche Philosophie.
 
Moin Datschi

für Zwiebelmett (40er) feiner (4,5mm). Soll später gestrichen werden können, wird gekuttert.

Wenn du die Wurstmasse für Zwiebelmett kutterst, warum wolfst du dann nicht durch die 2 mm Scheibe? Je feiner die Masse vor dem Kuttern, desto kürzer muss ich Kuttern, desto weniger Probleme gibt es mit der Temperatur. Oder mach ich da einen Denkfehler?
Andreas
 
Oder mach ich da einen Denkfehler?
Ja, hab mich vielleicht ungünstig ausgedrückt. Fein wolfen vor dem Kuttern mache ich auch. Zum Teil angefroren oder mit Eis dazu.

Zwiebelmett wird bei mir nur gewolft durch 4,5 mm und wenn ich etwas streichfähigeres haben möchte, z.B. Teewurst, kuttere ich. Außer bei 'grober' Leberwurst, die Zwänge ich nur durch die 2mm Scheibe und gut.
 
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