Es folgt Teil 4 der Verwertungsgeschichten vom Gallowayfleisch, welches ich von einem Kollegen kaufen konnte. Teil eins waren absolut geniale Burger, im Teil zwei gabs einen nur zu 50% gelungenen Rinderbraten aus dem DOpf. Teil 3, die Steaks, habe ich lieber für mich behalten. Leider waren die fertig geschnittenen Steaks alles andere als "richtige" Steaks gewesen. Ich schätze mal das waren Hüftsteaks, inclusive Sehne in 1 cm starke Stücke geschnitten. Die durfte man am Feuer nur vorbeitragen und die waren schon durch. Deswegen habe ich auf eine Doku verzichtet...hier ein Bild, dann seht ihr, was ich meine:
Teil 4, das Gulasch, war dafür wieder super. Rohmaterial:
1 Kg vom Nacken, geputzt und gewürfelt
2 Scheiben Bauchspeck, gewürfelt, 5 Zwiebeln, auch gewürfelt
und ein paar Reste bleiben für die Katzen
aktueller Schneestand hier in Selbold: 5m
zum Glück hintereinander.
Los gehts, Fleisch portionsweise anbraten
danach rausnehmen, die Zwiebeln und den Speck andünsten
Katze "Mila" hörts zischen und schaut erst mal nach dem Rechten
brave Katze
Aber wir wollen ja DOpfen und nicht Katze streicheln. Alles rein in den Pott
und mit einem Gemisch aus Rotwein und Rinderbrühe ablöschen
die Kohle, die unterm DOpf war (wer findet das Stück ALDI-Kohle?) verteilen
mit Pfeffer, Paprika, Nelken, Lorbeer, Muskat aber ohne Salz (wegen dem Bauchspeck und der Brühe) würzen, Deckel drauf
alles andere geht von selbst. Mit einmal Kohlenachlegen war das Gulasch ca. 3 Stunden im DO. Ein Duft breitete sich mal wieder im Garten aus hmmmmm.
Fertig:
Bisschen verblitzdingst, so blass war das eigentlich nicht. Wie auch immer, das Gulasch kam dann erst mal aus dem DO in einen normalen Kochtopf und durfte kalt werden. Heute morgen habe ich es dann langsam warm werden lassen und noch etwas einreduziert und abgeschmeckt. Dazu gabs Klöße (was sonst) aber faulerweise nur angerührte.
Das schmeckt so genial. Das Gallowayfleisch hat neben dem Rind- auch noch einen leichten Wildgeschmack, das kommt wahrscheinlich daher, daß die auf der Weide nicht groß zugefüttert bekommen, sondern sich nur von dem ernähren, was rundherum wächst. Nur im Winter gibts Heu aus der Raufe. Das steigert anscheinend ganz ordentlich die Qualität vom Fleisch. Mal sehen, was mein Kollege noch im Kühlraum hat und was es nächstes Wochenende gibt :happa:
Teil 4, das Gulasch, war dafür wieder super. Rohmaterial:
1 Kg vom Nacken, geputzt und gewürfelt
2 Scheiben Bauchspeck, gewürfelt, 5 Zwiebeln, auch gewürfelt
und ein paar Reste bleiben für die Katzen
aktueller Schneestand hier in Selbold: 5m
zum Glück hintereinander.
Los gehts, Fleisch portionsweise anbraten
danach rausnehmen, die Zwiebeln und den Speck andünsten
Katze "Mila" hörts zischen und schaut erst mal nach dem Rechten
brave Katze
Aber wir wollen ja DOpfen und nicht Katze streicheln. Alles rein in den Pott
und mit einem Gemisch aus Rotwein und Rinderbrühe ablöschen
die Kohle, die unterm DOpf war (wer findet das Stück ALDI-Kohle?) verteilen
mit Pfeffer, Paprika, Nelken, Lorbeer, Muskat aber ohne Salz (wegen dem Bauchspeck und der Brühe) würzen, Deckel drauf
alles andere geht von selbst. Mit einmal Kohlenachlegen war das Gulasch ca. 3 Stunden im DO. Ein Duft breitete sich mal wieder im Garten aus hmmmmm.
Fertig:
Bisschen verblitzdingst, so blass war das eigentlich nicht. Wie auch immer, das Gulasch kam dann erst mal aus dem DO in einen normalen Kochtopf und durfte kalt werden. Heute morgen habe ich es dann langsam warm werden lassen und noch etwas einreduziert und abgeschmeckt. Dazu gabs Klöße (was sonst) aber faulerweise nur angerührte.
Das schmeckt so genial. Das Gallowayfleisch hat neben dem Rind- auch noch einen leichten Wildgeschmack, das kommt wahrscheinlich daher, daß die auf der Weide nicht groß zugefüttert bekommen, sondern sich nur von dem ernähren, was rundherum wächst. Nur im Winter gibts Heu aus der Raufe. Das steigert anscheinend ganz ordentlich die Qualität vom Fleisch. Mal sehen, was mein Kollege noch im Kühlraum hat und was es nächstes Wochenende gibt :happa:
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