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Gans im FT18 DutchOven

Rastakrautpasta

Veganer
15+ Jahre im GSV
Hallo.
Wie viele Kohlen empfiehlt ihr bei 180 GT?
Hatte jetzt seit vier Stunden oben 16 und unten 13. Temp nicht über 90 GT.
jetzt hab ich mal gepimpt auf 25 oben und unten und komme auf 110 GTmax.
Danke für die Hilfe

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Ich mache wenn ich beim DOpfen 180-200 Grad anstrebe immer aussen am Deckel einen relativ durchgängigen Rind an glühenden Kohlen
 
Vergiss das mit den Angaben für Kohlen. Das ist von unzähligen Faktoren abhängig.

Was ist "GT"?

Was hat der FT18 für einen Durchmesser? Du hast definitiv massiv zu wenig Kohlen darauf. Mit um die 40 kann das was werden...

BTW US Faustformeln geben 10-15°C je Brikett an. Das komnt ziemlich genau hin, wenn du mit GT "Gartemperatur" meinst. Das macht fast 100 K aus...
 
Sorry, das war mit der schnellen Nadel gestrickt und das Bild ist auch noch schief 🤦.
GT ist Garraumtemperatur.
Danke aber schon mal für die Antworten
Das war eine Trainingsgans, Premiere soll Weihnachten sein. Bis dahin muss das sitzen.

Das Rezept ist von Fire Kitchen. Da sieht die Gans wunderbar knusprig aus und genau deshalb hab ich mir den FT18 gekauft. Das Ergebnis war zermürbend. Ich hatte leider nur einen beigen Lappen der innen staubtrocken war.
Der FT18 ist der größte Dutch mit 19L Volumen. Laut Anleitung kommen unten 13 und oben 19 Briketts drauf für 180 Grad. Das reicht aber nicht bei 0 Grad Außentemperatur. Ich hab ein Thermometer drin gehabt und das lag bei Max 90 Grad.
Dann habe ich die Kohlen verdoppelt und dann ging was, aber auch nicht über 100 Grad. Trotzdem war das Ergebnis nix. Nach 3,5h war die KT zwar bei 91 Grad, aber innen alles sehr trocken, und die Schenkel weiß.
Ich hab mir extra den FT18 dafür gekauft, weil ich eigentlich dachte, die Hitzeverteilung ist besser als im Monolith. Aber außen am Pott hab ich nur 60 Grad gemessen. Ist der Dopf zu groß für Briketts?
Aber der Tip mit den Kohlen auf Press legen ist schon mal gut.
Ich hoffe mal dass es an Heilig Abend klappt, sonst killt mich das Christkind.
( Oder ich gehe direkt auf den Monolith und pflanze in den Dopf Blumen)

Unendlicher Dank schon mal 🙏😊
 
Gerade geschaut:
FT18 hat etwa 17". Das sind für Schmortemperaturen schon mal nominell 34 Qualitätsbriketts unter Optimalbedingungen. Diese Faustformel gilt aber nur für die 10-12 Zöller mit etwa 4" Höhe. Der FT18 hat 18(!) kg und 25 cm Höhe. Man braucht also ein Vielfaches an Briketts, um den Garraum zu erhitzen.

Allein, um die Mehrmasse aufzuheizen, braucht es die doppelte Anzahl Kohlen.

PS: Die Sofrware hat dies Posting irgendwie verschluckt...
 
Gerade geschaut:
FT18 hat etwa 17". Das sind für Schmortemperaturen schon mal nominell 34 Qualitätsbriketts unter Optimalbedingungen. Diese Faustformel gilt aber nur für die 10-12 Zöller mit etwa 4" Höhe. Der FT18 hat 18(!) kg und 25 cm Höhe. Man braucht also ein Vielfaches an Briketts, um den Garraum zu erhitzen.

Allein, um die Mehrmasse aufzuheizen, braucht es die doppelte Anzahl Kohlen.

PS: Die Sofrware hat dies Posting irgendwie verschluckt...
Verstehe ich dich richtig, du würdest 64 Briketts vorschlagen?
 
Schaue mal hier, mit diesen Tabellen arbeite ich schon seit Jahren. Und es hat immer noch gepasst

Mal abgesehen davon, daß sich diese Tabellen wiedersprechen und einer vom anderen abschreibt, ohne das jemals gemessen zu haben...

...zwischen Greek Fire und Baumarktbriketts, zwischen 0°C und Hochsommer, zwischen FT6 und FT18 gibt es gewisse Unterschiede. Kein Profidutcher zählt die Briketts oder glaubt, man könne damit die Temperatur wie im Elektroofen regeln.

Nur mal Brain gestormt:

Die Regel "Durchmesser x 2" gilt für 10-12er Kessel und Schmorgerichte bei Schönwetter. Dann bekommt man Ergebnisse, wie im Backofen bei +-175°C.

Eine Gans will aber nicht schmoren, sondern knuspern. Deswegen wäre eine Kerntemperaturkontrolle wichtig. Insbesondere bei Temperaturen um Frost herum. Meiner Erfahrung nach kühlt der Kessel da fast so schnell aus, wie die Kohlen ihn anheizen...

Ohne Erfahrung mit dem FT18 zu haben, würde ich mal locker 1-1,5 h gar ziehen mit 30-40 Briketts rechnen. Dann sind die auch schon so ziemlich platt. Danach käme Phase 2 mit einem kompletten AZK voll frischer Briketts auf dem Deckel mit einmal drehen und 15-20 Minuten anknuspern je Seite.
 
Mal abgesehen davon, daß sich diese Tabellen wiedersprechen und einer vom anderen abschreibt, ohne das jemals gemessen zu haben...

...zwischen Greek Fire und Baumarktbriketts, zwischen 0°C und Hochsommer, zwischen FT6 und FT18 gibt es gewisse Unterschiede. Kein Profidutcher zählt die Briketts oder glaubt, man könne damit die Temperatur wie im Elektroofen regeln.

Nur mal Brain gestormt:

Die Regel "Durchmesser x 2" gilt für 10-12er Kessel und Schmorgerichte bei Schönwetter. Dann bekommt man Ergebnisse, wie im Backofen bei +-175°C.

Eine Gans will aber nicht schmoren, sondern knuspern. Deswegen wäre eine Kerntemperaturkontrolle wichtig. Insbesondere bei Temperaturen um Frost herum. Meiner Erfahrung nach kühlt der Kessel da fast so schnell aus, wie die Kohlen ihn anheizen...

Ohne Erfahrung mit dem FT18 zu haben, würde ich mal locker 1-1,5 h gar ziehen mit 30-40 Briketts rechnen. Dann sind die auch schon so ziemlich platt. Danach käme Phase 2 mit einem kompletten AZK voll frischer Briketts auf dem Deckel mit einmal drehen und 15-20 Minuten anknuspern je Seite.
Also mit der ersten Tabelle, die wurde nirgends abgeschrieben. Als ich meinen ersten Camp Chef dutch-oven vor 10 Jahren kaufte lag die mit dabei. Ich konnte in den Jahren mich 100% darauf verlassen. Die Temperatur Angaben passen auch. Klar braucht es Zeit bis der oven seine Temperatur hat, ich sag mal eine halbe Stunde circa. Zweites nachlegen kommt je nach Gericht immer vor, nur dann halt nicht mehr soviel Kohlen nachlegen, weil er ja schon seine Temperatur hat. Wichtig ist auch die Verteilung, weil Eintöpfe wieder ganz anders bestückt werden, wie Kuchen oder Brot
 
Verstehe ich dich richtig, du würdest 64 Briketts vorschlagen?

Hab das gerade noch mal präzisiert.

Nein. Das Zählen ist eine Übung ohne jeden Mehrwert. Man braucht etwas Gefühl.

Nach Faustformel bräuchten FT6 und FT18 rund 24/34 Briketts für +-175°C. Eine Gans würde ich wohl eher bei 200°C garen wollen. Also entsprechend mehr Briketts. Dann wiegt der FT18 aber auch das Doppelte, hat einen tieferen Garraum und wir haben bald Frost draußen. Dann sind wir schon mal bei 40-50 Standartbriketts. Zum Anknuspern kommen wir dem "Deckel voll" also etwa 60 Briketts schon sehr nahe. Wichtig: Asche vorher entfernen, die isoliert nämlich.

Eine Gans im FT18 unter frostigem Himmel gegaart braucht schon etwas Brennstoff.
 
Das war eine Trainingsgans, Premiere soll Weihnachten sein. Bis dahin muss das sitzen.

Ich drück die Daumen. Bin auch schon oft für den Mut belohnt worden. :)

Das Rezept ist von Fire Kitchen. Da sieht die Gans wunderbar knusprig aus und genau deshalb hab ich mir den FT18 gekauft. Das Ergebnis war zermürbend. Ich hatte leider nur einen beigen Lappen der innen staubtrocken war.

Wie gesagt. Briketts nie zählen. Das funzt nicht, wie im Elektroofen.

Der FT18 ist der größte Dutch mit 19L Volumen. Laut Anleitung kommen unten 13 und oben 19 Briketts drauf für 180 Grad. Das reicht aber nicht bei 0 Grad Außentemperatur. Ich hab ein Thermometer drin gehabt und das lag bei Max 90 Grad.

Das wäre ja von meinem Vorschlag "doppelte Menge" nicht soweit entfernt. ;)

Dann habe ich die Kohlen verdoppelt und dann ging was, aber auch nicht über 100 Grad. Trotzdem war das Ergebnis nix. Nach 3,5h war die KT zwar bei 91 Grad, aber innen alles sehr trocken, und die Schenkel weiß.

Würde einen Vogel auch nie solange braten. Wenn fertig, dann fertig. 1-1,5 h braten zzgl 30-45 Minuten knuspern wäre so meine Idee. Das ganze auf einem Gemüse- oder hier Rotkohlbett. Knuspern mit volle Kotte Oberhitze.

Ich hab mir extra den FT18 dafür gekauft, weil ich eigentlich dachte, die Hitzeverteilung ist besser als im Monolith.

Also besser als im Kamado geht eigentlich nur mit DO im Kamado. Der Kamado wäre doch für den Vogel eigentlich ideal.

Aber außen am Pott hab ich nur 60 Grad gemessen. Ist der Dopf zu groß für Briketts?
Aber der Tip mit den Kohlen auf Press legen ist schon mal gut.

Der kühlt einfach schneller aus als das er aufheizt. Ohne das jetzt thermodynamisch berechnet zu haben würde ich bei 20-25 K weniger Temperatur mal locker von der Halbierung der Garraumtemperatur oder Verdopplung der Kohlen ausgehen.

Wie gesagt, ich drück die Daumen.
 
Was für ein Projekt..
spontan würde ich meinen Supermarkt Emaille Bräter nutzen. Wobei das im Kamado eigentlich problemlos laufen sollte.
 
Vielen Dank für die Antworten!
Ich glaube, ich schwenke projektmäßig auf den Kamado um. Ich hoffe, der ist nachher durch den Gänsefettgeruch nicht ruiniert.
Ich bräuchte ja 2x 50 Brikett sonst. Gusseisen speichert ja die Wärme nicht, das ist wohl der Denkfehler.
Mal sehen was ich mit dem FT18 anfange.
 
Gußeisen speichert schon allein durch die Masse, aber gute Wärmeleitung führt auch zum schnellen Auskühlen.

Die Kosten für Briketts sind nicht zu verachten. Mit ein Grund, warum ich den Kamado für die Kessel nutze. Ich sage nicht für umsonst, man solle sich das Kohlen zählen sparen. Beim FT18 reden wir eher von der Anzahl der AZKe.

Nach dem Gänsebraten den Kamado auf 350° hochziehen, sauberer wird er nicht mehr...😁
 
Ja, aber offensichtlich nicht im Winter. Bzw nur mit viel Briketts. Da ist der Monolith wirtschaftlicher
seit wann denken wir beim Grillen über Wirtschaftlichkeit nach?? Lass dich nicht zusehr beeinflussen.. sondern mach den Vogel wie du Lust hast. Sammle deine eigenen Erfahrungen und geniess die Zubereitung..

Ich mein du arbeitest mit Highend Produkten.. nen FT18 hat nicht jeder.. würde mich auch reitzen den Vogel darin zuzubereiten.
 
FT 18 und 180 Grad?

Ich dopfe ja nun schon recht viel und aus dem Bauch raus würde ich wieder die 3 x L Methode anwenden.

Die Tabelle die @baser oben veröffentlicht hat, scheint mir ein wenig zu dürftig zu sein (FT 18 => 32 Brekkies)
Es kommt ja auch darauf an, welche Brekkies nimmste - durchgeflühte KOkoko oder Profagus oder GF machen mehr her als Weber oder Discounter...

Bei mir ist die Feuerstelle ein wenig luftig und bei den Aussentemperaturen von ggf. 0 Grad um Weihnachten würde ich mindestens....

FT 18 => 18 x 3 => 54 Brekkies - 18 unten 36 oben vorheizen, ggf. sogar mehr um Reserven zu haben.
und dann mal los legen und dann wenn es brodelt mal kontrollieren, ob auch weniger passen wenn der schwarze Freund auf Touren ist.
Ggf. auch Brekkies nach einer Stunde nochmal nachziehen um hinten heraus Reserven zu haben.

Ich werde zwischen den Tagen, wenn das Wetter ein bissl besser ist eine Gans im El Fuego 12 machen.
Kohlen Profagus - werde 12 x 3 = 36 Stk ( eher 40 Stk ) vorziehen und dann 12 unten und 24 oben platzieren.
Nach einer Stunde setze ich nochmal 20 Kohlen an, um hinten Raus Reserven zu haben.
Meine Gans hat 4,2 kg und ich werde das Ensemble in einer Feuerschale 80 cm anordnen. (Normaler Weise dopfe ich seit dem Umzug auf der neuen Feuerstelle mit Holz, das braucht aber mehr Zeit die ich bei dem langen Job nicht investieren wollte.)
Die Gans packe ich im Dopf auf ein Rost (muss mir da noch was zurecht basteln ) damit die nicht direkt aufliegt und der Schmalz sich besser auslässt.

Im Turm will ich darüber später dann mit den übrigen Brekkeis im FT 4,5 die Innereien und das Abschnittfett auslassen und das Gemüse für das Sösschen mit schmurgeln...
Gemüsebett mit 2 Stangen Staudensellerie, 4 - 5 Möhren und einer grossen Stange Porre - zum Abschluss noch ein Glas Gemüsefond, abbinden mit Mehlschwitze...

Dazu gibt es klassisch Klöse und Rotkohl ...

Habe dann für ein paar Tage Futter - mein Mädchen ist vegan ... kicher
 
FT 18 und 180 Grad?

Ich dopfe ja nun schon recht viel und aus dem Bauch raus würde ich wieder die 3 x L Methode anwenden.

Die Tabelle die @baser oben veröffentlicht hat, scheint mir ein wenig zu dürftig zu sein (FT 18 => 32 Brekkies)
Es kommt ja auch darauf an, welche Brekkies nimmste - durchgeflühte KOkoko oder Profagus oder GF machen mehr her als Weber oder Discounter...

Bei mir ist die Feuerstelle ein wenig luftig und bei den Aussentemperaturen von ggf. 0 Grad um Weihnachten würde ich mindestens....

FT 18 => 18 x 3 => 54 Brekkies - 18 unten 36 oben vorheizen, ggf. sogar mehr um Reserven zu haben.
und dann mal los legen und dann wenn es brodelt mal kontrollieren, ob auch weniger passen wenn der schwarze Freund auf Touren ist.
Ggf. auch Brekkies nach einer Stunde nochmal nachziehen um hinten heraus Reserven zu haben.

Ich werde zwischen den Tagen, wenn das Wetter ein bissl besser ist eine Gans im El Fuego 12 machen.
Kohlen Profagus - werde 12 x 3 = 36 Stk ( eher 40 Stk ) vorziehen und dann 12 unten und 24 oben platzieren.
Nach einer Stunde setze ich nochmal 20 Kohlen an, um hinten Raus Reserven zu haben.
Meine Gans hat 4,2 kg und ich werde das Ensemble in einer Feuerschale 80 cm anordnen. (Normaler Weise dopfe ich seit dem Umzug auf der neuen Feuerstelle mit Holz, das braucht aber mehr Zeit die ich bei dem langen Job nicht investieren wollte.)
Die Gans packe ich im Dopf auf ein Rost (muss mir da noch was zurecht basteln ) damit die nicht direkt aufliegt und der Schmalz sich besser auslässt.

Im Turm will ich darüber später dann mit den übrigen Brekkeis im FT 4,5 die Innereien und das Abschnittfett auslassen und das Gemüse für das Sösschen mit schmurgeln...
Gemüsebett mit 2 Stangen Staudensellerie, 4 - 5 Möhren und einer grossen Stange Porre - zum Abschluss noch ein Glas Gemüsefond, abbinden mit Mehlschwitze...

Dazu gibt es klassisch Klöse und Rotkohl ...

Habe dann für ein paar Tage Futter - mein Mädchen ist vegan ... kicher
Ja wo du es sagst die 2 Tabelle ist nicht konform mit der ersten. Die erste Tabelle passt 100%, die zweite hatte ich hier im Forum gefunden wegen dem ft18
 
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