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Gartenhaus?!

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Gast-shnSVH

Guest
Hallo Zusammen,

ich möchte in den nächsten Wochen mein Gartenhaus ( ohne Fußboden) 4 x 3 m aufbauen...die Bohlenstärke beträgt 34 mm! Den Untergrund, von 4 x 3 m habe ich im letzten Herbst schon ausgekoffert, mit Füllsand verdichtet und mit 50 x 50 cm Gehwegplatten ausgelegt! Wenn die Hütte steht, ist das Pflaster umzu mit den Gehwegplatten in einer Höhe, und hat leichtes Gefälle von der Hütte weg! Nun zur eigentlichen Frage...ich kann ja jetzt nicht das Gartenhaus Direkt auf den Gehwegplatten stellen wegen der Feuchtigkeit...nur Folie wäre da doch auch zu wenig oder? Ich hatte da an Distanzplatten aus Kunstoff gedacht, würdet ihr das empfehlen, oder habt ihr andere Tipps für mich??

Gruß
 
Hallo Unbekannt,
schau doch mal bitte hier: Gartenhaus?!. Da wirst Du fündig!
 
Du meinst die erste Bohle quasie in Pappe einwickeln ? Ja weiss ich auch nicht, ob das gut ist!?:confused:
 
Prinzipiell halte ich von diesen Plattengründungen schon mal überhaupt nix.

Besser sind kleine Fundamente mit Pfostenschuhen. Da Kanthölzer rein und dann vernünftig ausgerichtet. Vorher unter der Hütte noch 40cm ausgekoffert und billigen Schotter rein, schon steht kein Wasser unter der Hütte.

Da ist nämlich gerade dein Problem. Holz sollte, rein konstruktiv, nicht mit Wasser in Berührung kommen.

Evtl. Könntest Du die Balken auf belastbare Terrassenlager mit Gewinde setzen. So können Höhenunterschiede ausgeglichen werden. Auf jeden Fall mit Abstand zur Platte. Sowas z.Bsp.
http://www.euro-system-ec.com/pages/german/produkte/plv-5075.php

Dummerweise ist dann die Hütte höher wie der Belag außen. Ist jetzt aber so.

Könntest auch einzelne Platten entfernen und sowas einbauen. Könnte billiger werden:

http://www.befestigungsfuchs.de/Befestigungstechnik/Pfostentraeger/U-Pfostentraeger/einbetonierbar

Oder direkt auf die Platten gehen:
http://www.befestigungsfuchs.de/Befestigungstechnik/Pfostentraeger/U-Pfostentraeger/aufduebelbar

Ich würde aber immer die Variante mit dem Fundament bevorzugen.

PuMod.
 
Ah danke, diese Stelzenlager sind ja schonmal nicht schlecht...ich benötiga ja eh einen kleinen Abstand zum Boden, da die Luft ja Zirkulieren muss...ich habe mal auf den Bau gearbeitet, und da hatten wir Distanzplatten aus Kunstoff 40 x 60 mm die dann noch verschieden stark waren....das würde doch auch gehen oder ?
 
Wie willst du dann die Hütte mit dem Unntergrund verbinden?

Ich empfehle nach wie vor Fundamente. Müssen ja keine Monstren sein.
 
...und an was willst du festdübeln? Hast ja nichts was am "Boden" hält.

Fundamente.

Wenn du keine Fundamente machen magst, ist es ok, aber dann sag es doch gleich. :fart:

:anstoßen:
 
Du meinst die erste Bohle quasie in Pappe einwickeln ? Ja weiss ich auch nicht, ob das gut ist!?:confused:

Nein ich meinte eig als Notlösung solltest du zwischen Boden und Bohlen Dachpappe als Wassersperre einfügen. Aber vllt habe ich auch etwas falsch verstanden :hammer:. Aber wie mein Vorredner schon schrieb ist ein Fundement immer besser!;-)
 
Nein ich meinte eig als Notlösung solltest du zwischen Boden und Bohlen Dachpappe als Wassersperre einfügen. Aber vllt habe ich auch etwas falsch verstanden :hammer:. Aber wie mein Vorredner schon schrieb ist ein Fundement immer besser!;-)

Danke. :anstoßen:

Das mit der Pappe wiederum würde ich nicht machen, denn anfallendes Wasser, welches zwischen Pappe und Holz dringt (Kapillarität, Tauwasser, Kriechnässe etc.) , kann dann nicht mehr nach unten wegdiffundierenm. Es MUSS dann ins Holz (nach oben), weil die Pappe ja dicht ist. Scheint mir daher nicht so glücklich.

Der Gedanke das Holz aufzuständern ist schon korrekt. Es ohne Fundamente zu machen ist, gelinde gesagt, gefährlich. Was passiert wenn der Oberboden sackt? Man stelle sich auch mal ne Windboe vor, die mit 11 Beaufort an der Traufe lupft. Ich bin dann über jede Verankerung im Boden froh.

Aus dem Gartenhausbau soll ja keine Wissenschaft gemacht werden, aber so ein paar Grundregeln... noja. Ich bin jetzt auf jeden Fall zum Thema Fundamente raus.
 
Seh ich genauso wie PuMod. an den ecken je eine platte rausnehmen und so ca. 30-40 cm ausgraben und entweder die bereits besagten balkenschuhe reinstecken und ausbetonieren oder auf die fundamente dann die heißgeliebten kunststoffplättchen legen. das ist echt nicht viel arbeit und einfach zu realisieren. ausbuddeln, beton rein und mit nem brett eben abziehen (entweder komplett oder um die schuhe rum. die platten werden bei so einer punktbelastung wie du es mit den kunststoffplättchen vor hast brechen und du hast früher oder später wieder eine flächenlast weil die plättchen einsinken...
 
... im letzten Herbst schon ausgekoffert, mit Füllsand verdichtet und mit 50 x 50 cm Gehwegplatten ausgelegt!

Du hast wirklich auf Sand gebaut?
Unter dem Sand ist aber Frostkies, mit Fließ als Zwischenlage. Wenn nicht könnte Dir der Frost über kurz oder lang die Platten "aufwerfen". Denk Dir Dein Vorhaben bis zum kompletten Ende durch. Incl. evtl. Wasser- und Stromverorgung. Dann erst mit dem Untergrundbau beginnen. So vermeidest Du unnötige Arbeit und Kosten.
 
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