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Gasanschluss Outdoorküche

mragain

Veganer
Hallo zusammen,
nach Jahren des Hoffens, des Bangens, des Akzeptierens, dass es wohl doch noch dauern wird, bis es endlich eine Aussenküche geben wird, geschah die Woche ein Wunder!
Meine bessere Hälfte kam mit dem Vorschlag unseren anstehenden Urlaub im April dafür zu nutzen das Projekt Aussenküche Realität werden zu lassen. Und ja, ich habe mich zwischenzeitlich mehrfach von Freunden zwicken lassen - ich bin tatsächlich wach!!!
Bin also aktuell schon etwas mit der Planung beschäftigt und werde auch noch einen Thread für Interessierte erstellen, wenn die Details klar sind und es losgeht.
Habe hier direkt ne Frage bzgl. Gas.
Ich werde in der Küche haben: Napoleon Prestige 500, 2er Gaskochfeld und Tepanyaki Grillplatte. Alles entsprechend mit Gas betrieben. Parallel laufen werden ggf. schon auch mal mehrere bis alle dieser Geräte (nicht immer, aber wird es geben).
Ich habe 2 11kg Flaschen vorgesehen, die an einen 50mbar Druckminderer mit Zweiflaschenwechselsystem sollen. Hinter dem Druckminderer müsste ja dann eine Art Hub, von welchem sternförmig entsprechend 5 Gasschläuche weggehen an die einzelnen Geräte (Napoleon, Kochfeld, Grillplatte, 2 Gassteckdosen). Wird das so funktionieren, dass die Geräte dann auch parallel laufen könnten? Wie ist da eure Erfahrung? Vielen Dank vorneweg!!!
 
Moin,

die üblichen 50 Millibar Druckminderer schaffen ca. 1,5 Kilo die Stunde Gasdurchsatz, wären dann etwa 19-20 Kilowatt maximal.
Würde ich mal nachrechnen anhand der Typenschilder, die Summe der Geräte sollte 20 Kilowatt nicht überschreiten.

Was die "sternförmige" Schlauchanlage betrifft, Du willst Dir da eine komplexe Gasanlage mit Wechselsystem bauen und das mit nur geringem Sachverstand - das würde ich definitiv lassen. Solche Gasanlagen unterliegen einer ganze Menge an Vorschriften (TRF), unter anderem ist die Schlauchlänge limitiert, ich würde mal vermuten, dass Du das nicht ohne feste Verrohrung regelkonform hinbekommst.... und wenn´s dann irgendwann richtig schief geht im Betrieb, dann stellt irgendwer mit Sicherheit Fragen.
 
Danke für deine Rückmeldung. Ich werde das nachrechnen und prüfen.
Bzgl. der Komplexität und Sicherheit bin ich bei dir! Hier werde ich nicht rumpfuschen - mir ging es um einen ersten Ansatz, wie ich da rangehe und ob gedanklich erstmal korrekt.
Ich kenne glücklicherweise einen Heizungsinstallateur, diesen werde ich mit meinem Plan nerven. Wollte nur zumindest eine Grobidee dabei haben, damit er nicht bei Null anfangen muss.

EDIT:
welche Alternativen gäbe es?
3 Gasflaschen in der Küche verteilt. Flasche 1 mit Gasdruckminderer und 2er Verteiler für Napoleon und erste Gassteckdose
Flasche 2 mit Gasdruckminderer und 2er Verteiler für 2er Kochfeld und zweite Gassteckdose
Flasche 3 mit Gasdruckminderer und 2er Verteiler für Grillplatte und Gassteckdose…
Hmm…?!

EDIT EDIT:
mein Bekannter Heizungsbauer hat mir gerade zugesagt, dass er mal ordentlich drüber schaut und prüft ob alles passt und sicher ist, wenn ich ihm nen Plan schicke, wie ich was verbauen will mit welchen Teilen, etc.
Bin also guter Dinge, dass es auch fachlich sauber werden kann und dann eben vor allem eins ist: sicher!
 
Aber mal grad.: Ich werde ja künftig voraussichtlich nicht der einzige sein, der mehr als 3 gasbetriebene Geräte mit zusätzlichen Gassteckdosen in seiner Aussenküche hat.
Wie also habt ihr das bei euch gelöst? Gerne her mit Erfahrungen und weiteren Tipps!
Danke!
 
Man kann sowas mit dem Wohnwagenkram, also z.B. mit Röhrchen und Schneidringverschraubungen bauen (Ermeto oder sowas), allerdings würde ich den Heizungsbauer fragen ob er nicht was solide aus Kupferrohr und Pressfittingen bauen kann. Die Flaschenanlage würde ich jetzt nicht anders bauen, man kann immerhin mit zwei 11 Kilo Flaschen schon eine ganze weile brutzeln und man wäre mit 22 Kilo ja noch weitgehend frei von kostenintensiven Auflagen - mal abgesehen von den üblichen Vorschriften wie Mindestabstand zu Kellerfenstern und Schutz vor Witterung und Sonne und der Kette...
 
Das ist auch die Idee. Idealerweiße soll es einfach eine feste Installation aus starren Rohren, etc. werden. Die einzige Herausforderung hierbei ist, dass der Bekannte Heizungsbauer mit seiner Firma etwa 600km weit weg sitzt und lebt.
Ich hoffe, dass er mir auf Basis meiner Planung die nötigen Materialien und Teile alle besorgt, vorbereitet und zuschickt und ich diese mit unter seiner Anleitung „nur“ noch ordentlich verbauen und auf Dichtigkeit testen muss.
 
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