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Gasgrill Reinigung

sevro

Militanter Veganer
Hallo allerseits,

nachdem wir seit April endlich eine Terrasse haben musste auch ein Gasgrill her. Geworden ist ein Broilking Monarch 320. Wir sind super zufrieden. Ich bin aber nicht der große Grillmeister und muss auch noch viel lernen... Übung läuft :-)

Allerdings habe ich das Thema Reinigung vor mir her geschoben. Mein Nachbar hat auch so ein Ding und meint, man muss da eigentlich gar nichts machen außer ab und zu das Grillrost einölen und bisschen den groben Dreck abkratzen. Ok, habe ich auch schon öfter gelesen, macht dann wohl erstmal Sinn.

Aber ich bin da unsicher. Für mich sieht es im Grill teilweise nach Metallspänen aus, und es gibt auch paar nicht so schöne Stellen. Die Bleche über den Brennern sind auch recht mitgenommen. Mit einem Holzschaber bekomme ich nichts weg.
Schwefelablagerungen habe ich schon gelesen... oder etwa doch Schimmel??
Der Grill steht übrigens unter einer Original Broilking Plane auf der Terrasse.

Also... wie schlimm ist es? Bin ich nur noch nicht abgehärtet, oder ist der Grill in Gefahr?
Danke euch für Anfängertipps!

 
Bin jetzt nicht der Metallfachmann, aber gut sieht das beileibe nicht aus.
Hast du ggf. viel mit Marinaden usw. gegrillt??
Zu allererst würde ich an deiner Stelle den einmal RICHTIG einheizen. Und zwar alles was er hat, mindestens 40 Minuten.
Dann abkühlen und wenn noch ein bisschen warm mit einem Holzspatel abkratzen was geht. Dann siehst du was noch da ist.
Reinigungsmittel gibt es reichlich (z.B soll Dr. Becher gut sein wie hier zu lesen ist).
Ich wäre aber vorsichtig mit zu nass/ zu viel Waser/Reinigungsmittel in Ecken etc. Also da, wo man schwer hinkommt und es nachher munter vor sich hin rosten kann..
 
Hallole,

mit Dr.Becher wäre ich vorsichtig. Alu verträgt das nicht.

Grüßle
 
Ich hab Dr. Becker im Einsatz und das Zeug ist echt krass. (noch heftiger soll der Bratkrustenenferner sein ...). Für Dr. Becker braucht man gescheite Schutzhandschuhe (Industriestandart in der Chemie) und eine Schutzbrille. Dämpfe nicht einatmen. Dagegen sind MaxxiClean usw. harmlos... Aber damit bekommt man echt viel bzw. alles ab.

Was ich generell mache ist, nach dem Grillen alles soweit ich kann weg brennen und abbürsten und danach recht viel mit Backtrennspray ennebeln. Gussplatte, Rost auf jeden Fall.
 
Schaut schon etwas komisch aus.
Ich bin auch nicht der grösste Grillputzer.
Wenn er nach dem grillen ausgekühlt ist kommt direkt die Regenhülle drüber - kein Ausbrenner, nichts. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Fettreste den Rost besser vor Rost schützen als alle Mittelchen.
Beim nächsten grillen heize ich ihn für 10-15min auf Volle-Power (ca. 300°C) hoch und schrubbe mit einer Grillbürste die Roste ab, Öl oder Trennspray auf den Rost und Fleisch darauf.

Etwa 2x im Jahr - wenn sich zu viel Fett im Innenraum angesammelt hat (Stichwort Fettbrand) wird der ganze Grill (innen und aussen) mit Seifenlauge gewaschen (Spülmittel aus Küche) und dann kommt der Hochdruckreiniger zum Einsatz. Allerdings habe ich Edelstahlwannen, denen der Wasserdruck nichts ausmacht; auch die Roste werden "abgekärchert". Danach wird der Grill wieder zusammengesteckt und etwa eine halbe Stunde auf kleiner Flamme innen alles getrocknet.

Thema Holzspachtel:
Habe ich genau 1x für 2 min. versucht und dann für immer sein gelassen. Das funktioniert genauso wie wenn 20 Jungfrauen bei Vollmond um den Grill tanzen und die Roste frei singen :D
 
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Thema Holzspachtel:
Habe ich genau 1x für 2 min. versucht und dann für immer sein gelassen. Das funktioniert genauso wie wenn 20 Jungfrauen bei Vollmond um den Grill tanzen und die Roste frei singen :D

So isses.
Ich nehm schon immer eine ganz ordinäre, schmale Stahlspachtel. Damit geht der Schmodder super ab und falls ich mal einen Kratzer in Alu ziehe - passiert rein gar nichts. Der Kratzer ist ruckzuck wieder zugeschmoddert
 
Hallo allerseits, wollte mich nochmal zurückmelden.
Nach ordentlichem aufheizen konnte ich die ganze Schmodderschicht einfach mit dem Holzspachtel entfernen. Sieht jetzt alles wieder gut aus. Danke für die Tipps.
 
Schaut schon etwas komisch aus.
Ich bin auch nicht der grösste Grillputzer.
Wenn er nach dem grillen ausgekühlt ist kommt direkt die Regenhülle drüber - kein Ausbrenner, nichts. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Fettreste den Rost besser vor Rost schützen als alle Mittelchen.
Beim nächsten grillen heize ich ihn für 10-15min auf Volle-Power (ca. 300°C) hoch und schrubbe mit einer Grillbürste die Roste ab, Öl oder Trennspray auf den Rost und Fleisch darauf.

Etwa 2x im Jahr - wenn sich zu viel Fett im Innenraum angesammelt hat (Stichwort Fettbrand) wird der ganze Grill (innen und aussen) mit Seifenlauge gewaschen (Spülmittel aus Küche) und dann kommt der Hochdruckreiniger zum Einsatz. Allerdings habe ich Edelstahlwannen, denen der Wasserdruck nichts ausmacht; auch die Roste werden "abgekärchert". Danach wird der Grill wieder zusammengesteckt und etwa eine halbe Stunde auf kleiner Flamme innen alles getrocknet.

Thema Holzspachtel:
Habe ich genau 1x für 2 min. versucht und dann für immer sein gelassen. Das funktioniert genauso wie wenn 20 Jungfrauen bei Vollmond um den Grill tanzen und die Roste frei singen :D

So isses.
Ich nehm schon immer eine ganz ordinäre, schmale Stahlspachtel. Damit geht der Schmodder super ab und falls ich mal einen Kratzer in Alu ziehe - passiert rein gar nichts. Der Kratzer ist ruckzuck wieder zugeschmoddert

Ich habe in einem kanadischen Broil King Werbevideo gesehen, wie der Broil King Rostheber zum Säubern und Abschaben genutzt wird.
Klappt sehr gut!
 
Ich habe dazu einen massiven, flachen Pfannenwender von Göga übernommen. Sieht aus, wie der originale "Spachtel" von Weber und funktioniert absolut super. Vor allem, der etwas längere Griff macht sich dabei sehr gut.
 
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