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gefüllte Gans im UDS

Kohlegrill

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Hallo,

pünktlich zu Weihnachten erzählt mir meine Mutter immer von der Gans, welche sie mal vor Jahren in ihrem schönen Backofen gemacht hat, wobei es bei der Geschichte nie um die Gans geht, sondern immer um ihren völlig versauten Backofen.

Somit habe ich ihr dieses Jahr den Vorschlag unterbreitet, dass ich für Heiligabend eine Weihnachtsgans für`s gemeinsame Abendessen zubereite. Und?
Na klar, sie hat angenommen!

Als Gans geholt, gewaschen, gefüllt und im Ikea-Edelstahlbräter-mit-Edelstahlrost" ab auf den Grill. In den Bräter kam Apfelsaft und ein halber Liter Rotwein. Der Bräter wurde zunächst für gut 2 Stunden mit Jehova abgedeckt, damit die Gans schon mal zu schwitzen anfing und somit auch einiges an Fett verlor. Danach wurde sie noch gut 2 weitere Stunden bei 160 Grad und zum Schluss bei gut 175 Grad geröstet.

Hier nun das Ergebnis.

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Die Gans wurde nach dem Abkühlen tranchiert und einen Tag später nochmals im Backofen wieder erwärm. War erst skeptisch, aber die Haut war knusprig und das Fleisch absolut zart.

Das hatte den Vorteil, dass ich auch am Vortag schon aus den Innereien, der Gänsefüllung und der Karkasse ein super Sößchen köcheln konnte.

Hier das Bild von der Sauce während des Einkochens.

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Und hier nun ein Bild von dem traunchierten und neu aufgewärmten Vögelchen. Leider etwas unscharf. Leider hatten die übrigen Teilnehmer der Weihnachtsveranstaltung wenig bis gar keinen Sinn für meine Fotos, sodass ich mir weitere Bilder leider verkneifen musste :(

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Ich möchte an dieser Stelle nicht verschweigen, dass ich mit Vorbereitung, Grillen, abkühlen lassen, Tranchieren, Sößchen kochen und spülen, putzen, spülen, putzen gut 12 Stunden beschäftigt war.

Aber! Das Ergebnis war wie von mir erwartet (erhofft) und x-mal besser als von Mutter erwartet (befürchtet) :worthy:

Ach ja, dazu gab es natürlich selbst gemachte Semmelknödel und selbst gemachten Rotkohl.

Gruß

Rudi
 

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Die Gans sieht gut aus.

Gut Ding braucht Weile!

:prost:
 
Klasse !! :respekt: Ganz steht auch noch auf meiner Liste.

Gruss Matthias
 
Hmm - also am Tag der Tage nur noch kurz im Backofen erwärmen ?
Sehr praktisch und bei dem beschriebenen Ergebnis ja auch ohne Qualitätsverlust!
Das muss ich auch mal probieren. Aber erst in der nächsten Martins oder Advendsteit. Jetzt kann ich erstmal kein Grossgeflügel mehr sehen...
 
Zum Aufwärmen wird ein wenig (kleine Kaffeetasse voll) von dem Fonds aufbewahrt, welcher sich nach dem Grillen im Bräter gebildet hat.

Der Fonds wird zum Beispiel auf einem Blech ausgeschüttet und gut verteilt. Darauf kommen dann die Gänseteilchen. Nun alles mit Jehova abdecken und wenn der Backofen bei Ober- und Unterhitze seine 200 Grad erreicht hat, dann das Blech hineinstellen. Wenn ein Teil der Flüssigkeit verdampft ist (ca. 10-15 Minuten) dann die Jehova abnehmen, auf Oberhitze umstellen und warten bis die Haut noch einmal schön knusprig geworden ist.

War ja echt skeptisch, aber alle waren zufrieden. Und wenn ich mir vorstelle ich soll die ganze Prozedur am 24.12. durchziehen, dafür ist dieser Tag viel zu schade.

Gruß

Rudi
 
Sehr schön - die Gans - und besonders interessant - das Aufwärmen. Das ist nämlich auch für mich ein Grund - das nicht so gerne an Festtagen zu machen - weil es echt viel Arbeit ist -und wenn man das Tags zuvor so gut vorbereiten kann.... wäre das klasse. Probier ich mal mit Ente....
 
Ja Schaut gut aus deine Ganz.
Mit den Fotos und den Gästen das kenne ich, Wie kann man nur so viele Bilder von Essen machen. Die haben einfach keine Ahanung!
 
Die Gans sieht ja saulecker aus!

Aber leider kein Foto vom : uds: :cry:
 
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