Gefüllter Bauch...
... meiner auch - natürlich. Das ist aber hier nicht gemeint.
Beim letzten, oder vorletzten Einkauf im C&C lagen da ein paar sehr schöne Stücke Bauch vom "Duke of Berkshire" - absolutes Premium-Fleisch. Viele sprechen dabei vom "Wagyu unter dem Schweinefleisch". Ob das jetzt stimmt oder nicht, kann ich nicht wirklich beurteilen -aber dass es von hervorragender Qualität und excellentem Geschmack ist, das kann ich bestätigen.
Letztens auf Youtube ein schönes und einfaches Rezept gesehen, das ich gerne nachmachen wollte - und heute war es dann soweit. Das Stückchen hatte gut 1,5 kg. Für die Füllung habe ich eine Mischung aus Mett und frischer Bratwurst genommen. Diese sollte etwa im Verhältnis 2 : 1 sein, also hier ca. 500 g. Zuerst aber noch die Schwarte abgenommen, weil die bei Bauch aus dem Froster nicht so richtig poppt - zumindest nicht bei den angepeilten Gartemperaturen. Für eine krosse Kruste reicht aber auch die verbelibende Fettschicht, die ich noch etwas eingeritzt habe, damit das Fett besser abfließen kann.
in den Bauch wird von der längeren Seite her eine Tasche geschnitten, wobei diese nicht ganz durch gehen sollte und auch an den Seiten noch genügend Fleisch bleibt. Da hinein wird nun die Füllung fest rein- und dann das Ganze gut flachgedrückt. Verschließen ist nicht nötig, ebensoweinig würzen der innenseite. Das Brät hat genug Würze. Von außen ein Rub nach Wahl - ich habe heute die "Ungarische Mischung" mit leichter Schärfe und viel Paprika genommen.
Das sind dann auch schon die ganzen Vorbereitungen. Der Bauch wird auf das hochgestellte Gitter der Koncis platziert, Fettseite nach oben, zwei Brenner auf ca. Halbgas, das passt Am DT werden ca. 180° angezeigt, am Meater sind es noch 160°.
Insgesamt war das Stück dann für gute 1,5 Stunden auf dem Grill. Lange ruhen muss das dann nicht. Dazu gab es Rosenkohl in Sahne und Salzkartoffeln.
Fazit: Das war einees der leckersten Bauchstücke, die ich bisher gegessen habe. Und das waren nicht wenige. Das Fleisch war wunderbar zart und saftig und hatte einen sehr milden, aber doch herzhaften Geschmack. Ich muss sagen, "Duke of Berkshire" zu kaufen lohnt sich unbedingt! Nicht gerade preiswert, aber jeden Cent wert ...
Das war ganz sicher nicht das letzte Stückchen Fleisch dieser Herkunft, das ich gekauft habe.
Danke für's reinschauen
LG EffJott
... meiner auch - natürlich. Das ist aber hier nicht gemeint.

Beim letzten, oder vorletzten Einkauf im C&C lagen da ein paar sehr schöne Stücke Bauch vom "Duke of Berkshire" - absolutes Premium-Fleisch. Viele sprechen dabei vom "Wagyu unter dem Schweinefleisch". Ob das jetzt stimmt oder nicht, kann ich nicht wirklich beurteilen -aber dass es von hervorragender Qualität und excellentem Geschmack ist, das kann ich bestätigen.
Letztens auf Youtube ein schönes und einfaches Rezept gesehen, das ich gerne nachmachen wollte - und heute war es dann soweit. Das Stückchen hatte gut 1,5 kg. Für die Füllung habe ich eine Mischung aus Mett und frischer Bratwurst genommen. Diese sollte etwa im Verhältnis 2 : 1 sein, also hier ca. 500 g. Zuerst aber noch die Schwarte abgenommen, weil die bei Bauch aus dem Froster nicht so richtig poppt - zumindest nicht bei den angepeilten Gartemperaturen. Für eine krosse Kruste reicht aber auch die verbelibende Fettschicht, die ich noch etwas eingeritzt habe, damit das Fett besser abfließen kann.
in den Bauch wird von der längeren Seite her eine Tasche geschnitten, wobei diese nicht ganz durch gehen sollte und auch an den Seiten noch genügend Fleisch bleibt. Da hinein wird nun die Füllung fest rein- und dann das Ganze gut flachgedrückt. Verschließen ist nicht nötig, ebensoweinig würzen der innenseite. Das Brät hat genug Würze. Von außen ein Rub nach Wahl - ich habe heute die "Ungarische Mischung" mit leichter Schärfe und viel Paprika genommen.
Das sind dann auch schon die ganzen Vorbereitungen. Der Bauch wird auf das hochgestellte Gitter der Koncis platziert, Fettseite nach oben, zwei Brenner auf ca. Halbgas, das passt Am DT werden ca. 180° angezeigt, am Meater sind es noch 160°.
Insgesamt war das Stück dann für gute 1,5 Stunden auf dem Grill. Lange ruhen muss das dann nicht. Dazu gab es Rosenkohl in Sahne und Salzkartoffeln.
Fazit: Das war einees der leckersten Bauchstücke, die ich bisher gegessen habe. Und das waren nicht wenige. Das Fleisch war wunderbar zart und saftig und hatte einen sehr milden, aber doch herzhaften Geschmack. Ich muss sagen, "Duke of Berkshire" zu kaufen lohnt sich unbedingt! Nicht gerade preiswert, aber jeden Cent wert ...
Das war ganz sicher nicht das letzte Stückchen Fleisch dieser Herkunft, das ich gekauft habe.
Danke für's reinschauen
LG EffJott




auch mit Rosenkohl