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Geschichte des Wokens?

Pentaxian

Grillkaiser
15+ Jahre im GSV
Hallo zusammen,

ich finde Eure WOK Berichte immer klasse und die Gasbrenner fazinierend.

Ich frage mich aber wie das gemacht wurde bevor es diese Gasbrenner gab.
Wurde da anders gewokt?
Hat sich dieses ultraheiß Zubereiten erst mit der Verfügbarkeit der Gasbrenner entwickelt?
Wie wurde früher mit Holz (oder Kohle?) als Brennmittel gewockt. Gab es da spezielle Öfen? Z.B. wie bei einer Schmiede?

Vielleicht hat ja mal jemand nachgeforscht und kann berichten oder einen entsprechenden Link posten.

Danke.
 
Pentaxian,
ist zwar etwas off topic, aber ein paar Anmerkungen zu deinem Threadtitel:
Die Grundidee des woggelns war ja, mit einem simplen, einfachen Blechwok auf einer offenen Feuerstelle in kürzester Zeit bei der Feldarbeit ein heißes Essen zuzubereiten. Was mir einfach nicht so gefällt ist die Tatsache, dass die Industrie seit Jahren diese geniale Zubereitungsart aufgegriffen hat und teilweise die Ursprungsidee kastriert. Es werden sauteure Woks in Edelstahl, schwerem Gusseisen zu horrenden Preisen verkauft. Damit sie auf dem Ceranherd, Induktionsherd passen, wurde der Boden abgeflacht.
Die Wokergebnisse sind oft eher ein Dämpfen, ein Schmoren - ich nenne es mal Kastrationswoken.
Aktuell werden von Discountern Outdoor - Wokbrenner mit einem Edelstahlwok angeboten, soweit, so gut. Der Wok taugt zum frittieren, mehr wird vermutlich schwieriger. Warum Edelstahl und kein simples Stahlblech? Ganz einfach: Ein Blechwok wäre viel schlechter zu vermarkten, einbrenn - und reklamationstechnisch kostenintensiv. Das Hauptproblem sehe ich einfach darin, dass viele Leute gerne woken wollen, aber entweder platz - bzw. wissenstechnisch nicht in der Lage sind, die Grundidee des woggelns vernünftig umzusetzen. Das Wissen über eine sinnvolle Zubereitung im Wok ist in der europäischen Durchschnittsbevölkerung oft nicht das, welches hier im GSV existiert. Eine Preisfrage ist es nicht, ein simpler Thaibrenner mit einem Blechwok und vernünftigen Anschlüssen gibts für ca. 150 Euro,
Kochfeldgeeignete Woks werden schonmal für 250 Euro angeboten, ohne Herd....

Gruß
pfannendoc
 
Danke. Link und Erklärung gefallen mir.

Aber wie wurde früher auf der offenen Feuerstelle die konzentrierte Hitze erzeugt, die heute die Gasbrenner liefern?
Oder war es halt ein normales Feuer und das ultraheiß Woken ist ne moderne Variante die es so früher nicht gab?
 
Kochstellen in alten chinesischen Bauernhäusern unterscheiden sich kaum von den alten Kochmaschinen aus unseren Breiten. Feuer unten, Exhaust seitlich weg, kleines Loch oben in der Ton- oder besser natürlich Eisenplatte, Wok drauf. Fertig.
 
Pentaxian,
Was mir einfach nicht so gefällt ist die Tatsache, dass die Industrie seit Jahren diese geniale Zubereitungsart aufgegriffen hat und teilweise die Ursprungsidee kastriert. Es werden sauteure Woks in Edelstahl, schwerem Gusseisen zu horrenden Preisen verkauft. Damit sie auf dem Ceranherd, Induktionsherd passen, wurde der Boden abgeflacht.
Die Wokergebnisse sind oft eher ein Dämpfen, ein Schmoren - ich nenne es mal Kastrationswoken.

Ganau das ist der Punkt, fehlendes Wissen.
Es verhält sich ja auch so, dass dem Konsumenten immmer wieder Pfannen mit der neuen Ultrabeschichtung angedreht werden, selbst bin ich auch immer mal wieder drauf reingefallen.
Die letzte keramikbeschichtete ist entsorgt.
Was bleibt, ist die Eisenpfanne :-)
Kastrationwokken ist aber auch den Umständen geschuldet.
Nicht jeder da draussen ist so positiv verrückt, sich einen Brenner zu irgendwo auf der Welt zu organisieren, um dann im Garten seine Wokskills zu verbessern.

Aber, wie gesagt "OT"
 
Hat sich dieses ultraheiß Zubereiten erst mit der Verfügbarkeit der Gasbrenner entwickelt?
Wie wurde früher mit Holz (oder Kohle?) als Brennmittel gewockt. Gab es da spezielle Öfen? Z.B. wie bei einer Schmiede?
Schau mal da...
 
What a Wok? in dem Thread sind interessante Wok "Heiz" Geräte aus Asien zu sehen. Ich denke sowas konnte man schon vor Jahrhunderten töpfern.

Gruss Steffe
 
Ich zitiere da den Kollegen @fastride aus dem verlinkten Thread:

Ich hab mal ein Video gesehen, dass die da ein normales Feurchen drinne haben, und wenn sie mal vollgas brauchen, werden da Bündel aus getrocknetem Reisgras in das Feuer gelegt, und dann geht für paar Sekunden die Lutzie ab!

Ein trockenes Reisgrasbündel bringt für kurze Zeit die nötige Hitze.

Gruß Steffe
 
Sehr interessant!
Ich habe zwar keinen Wok aber das ist echt spannend!
Ich sags ja immer, im GSV lernt man immer dazu!:gs-rulez:
 
@pfannendoc richtig in China waren Brennstoff mangelware daher wurden die Lebensmittel klein geschnitten um weniger Heizmaterial zu brauchen.
 
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