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Gesucht wird ein chinesiches Kochmesser

Hier bitte schön. Ist nicht arg gebogen
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Hi, danke dir, das gefällt mir schon mal recht gut.
Sieht das auf dem Bild nur so aus, oder sind die letzten knapp 2 cm stark angeschliffen?
Kannst du mir so noch ein paar Eckdaten des Messers nennen?
Gewicht / Dicke der Klinge, evtl noch ein Bild, wo man den Anschliff von hinten erkennen kann?

Aber schon mal vielen Dank vorab.
Wie warst du sonst so zufrieden damit? Standzeit halbwegs in Ordnung? Das Kai sollte ja alleine von Stahl schon deutlich standfester sein.
 
oder sind die letzten knapp 2 cm stark angeschliffen?
Da spiegelt sich nur die Tischkante. Ich denke mäßig gebogen macht nichts aus. Choppen geht trotzdem. Eine ganz gerade Schneide ist auch nicht gut. Leicht gebogen (wie auf dem obigen Foto) und auch noch ein bisschen mehr sind kein Problem. Müsste man mal genau ermitteln.
 
Ich hatte so gut wie alle chinesischen Kochmesser aus Deutschland in der Hand.
Das Pollux Model ist eins der schlechtesten da die Klinge zu dick und der Anschliff dabei zu klein ist.
Mit dem Wüsthof bist du besser bedient und hast einen etwas härteren Stahl.
Wenn du für unter 100€ mehr wenig Ballung haben willst empfehle ich das Wüsthof oder Dick Superior, bei großer Ballung für Wiegeschnitt(den ich aber nicht empfehle) das Burgvogel.
Aber denkt dran, die sind alle nur 7-8cm hoch und damit recht klein.
 
Hi,

habe heute morgen mal das Wüsthof in 20cm länge bestellt, bin gespannt, wie es sich macht.
War ja auch am überlegen, ob ich, wie du, ein Custom vom Stutensee anfragen soll, aber da ich die Form so noch gar nicht einschätzen kann, könnte der Schuss gewaltig nach hinten losgehen.
Ausdünnen könnte man se alle, aber wie du schon schreibst, bei dem Zwilling fehlt jede Angabe zum Stahl, deswegen habe ich mich für das Wüsthof entschieden.

Da ich halt wirklich recht geringe Mengen verarbeite, ist das 8cm kleine Cleaverchen denke ich schon hoch genug für die ersten Versuche.
 
Ich hatte zuerst auch ein günstiges um zusehen ob so ein Messer für mich taugt. Vorher hätte ich auch nicht gewusst welche Größe mir am besten passt.
 
Heute ist das Wüsthof angekommen, da mir die Zeit für weitere Tests erstmal fehlt, habe ich es nur etwas gemessen, wiegt 264 gramm und hat einen kompletten Flachschliff, der allerdings unten an der Schneide recht dick in die Schneidfase läuft, da wird definitiv viel Potential verschenkt. Da muss nochmal Hand angelegt werden. Das das Messer aber recht leicht ist (gegenüber deinem) werde ich mal schauen, wie es so ist. Da ich ja eh nicht so schnell schnibbeln kann (z.B. wie McBretty in dem Video) ist es für mich wohl auch eh eher zweitrangig *g*
 
"264 gramm" - im Ernst? Bei Wüsthof steht nämlich was von 360 g. Sehr leicht würde ich sagen. Dass es einen kompletten Flachschliff bis zum Klingenrücken hat, ist das Wichtigste, denn dann findet das Ausdünnen schwerpunktmäßig im Schneidenbereich statt. Ich mach das so, dass ich z.B. eine Klemmschiene (vorher abkleben) auf den Rücken stecke und dann auf beiden Seiten runter schrubbe bis ein Grat fühlbar ist. Die Kratzer schleife ich mit dem Bandschleifer raus.
 
Hi Carbo,

habe ja meine Messerschleifvorrichtung, also ein Verkratzen der Klinge ist zu 98% ausgeschlossen, solange ich die Klinge vorher abklebe :-)
Bin aber doch noch am überlegen, ob ich Jürgen Schanz mal anschreibe, und das Wüsthof im noch originalen Zustand wieder zurückschicke...

Wegen dem Gewicht war ich ja auch "überrascht", stand aber auch schon in einer Amazon Bewertung drin...
 
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