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GMG Daniel Boone oder Traeger Timberline 850

Gredo

Militanter Veganer
Hallo liebe Grillfreunde,

ich bin neu in diesem Forum und bräuchte eure Hilfe!

Ein guter Freund von mir hat sich vorletztes Jahr einen Traeger Timberline 850 angeschafft und hat diesen seit dem regelmäßig im Gebrauch. Erst habe ich ihn etwas belächelt, aber nach einigen anstrengenden LJ mit meinem Weber Kugelgrill spiele ich auch mit dem Gedanken mir einen Pelletgrill zuzulegen. Nach kurzer Recherche ist mir der GMG Daniel Boone PRIME aufgefallen. Er würde in mein Budget passen, gefällt mir optisch und auch die Ausstattung gefällt sehr gut. Jetzt zieht mein besagter Kumpel allerdings nach Schweden und kann seinen Timberline 850 nicht mitnehmen und hat ihn mir für 1300,-€ angeboten.

Eigentlich habe ich mich ja schon in den GMG verguckt und würde ihn auch vorziehen, allerdings habe ich gelesen, dass dieser nicht im Regen betrieben werden darf. Mein Freund hat seinen Traeger bei Wind und Wetter ohne Überdachung im Garten genutzt. Nach dem Grillen wurde dieser dann wieder im Gartenhaus verstaut. Ich hätte auch die Möglichkeit meinen Grill in einem Gartenhaus zu verstauen, allerdings würde er während des Grillens jeglichem Wetter ausgesetzt sein, da ich kein überdachten Grillplatz habe.

Lange rede kurzer Sinn. Meine beiden Fragen wären:
1. Wie sieht es mit dem GMG DB Prime aus, könnte ich diesen auch draußen während eines Regenschauers weiter arbeiten lassen oder müsste ich den Job unterbrechen und ihn rein fahren?
2. Zu welchem der beiden Grills würdet ihr mir raten?

Vielen Dank im voraus.
Gredo
 
Warum der GMG nicht bei Regen laufen sollte wüsste ich nicht, die Stromzufuhr sollte natürlich wasserdicht gekapselt sein.
Ich bleibe hier mal dran, mein Favorit ist aktuell der Jim Bowie.

Viele Grüße
 
Frage 1 würde ich @Pelletbbq stellen. Er verkauft die GMG und sollte wissen was geht und was nicht.
Ich denke der Hauptgrund ist die Elektronik, ich weiß aber nicht was GMG für Schutzklassen hat.
Alternativ kannst du ihn auch selbst schützen, Schirm drüber oder Eletronik bei schlechtem Wetter Wasserdicht einpacken.

Zu Frage 2 bin ich der Meinung, daß der Timerline 850 in mehreren Belangen das wertigere Gerät ist.
Neu kostet er schließlich auch etwa das doppelte wie der Daniel Boone und das bestimmt nicht ohne Grund. Falls der Zustand des Timberline in Ordnung ist, wäre es für mich keine Frage welchen von beiden ich bevorzugen würde aber es ist deine Entscheidung ;-).
Grundsätzlich bringen dich beide ans Ziel und du wirst bestimmt mit beiden deinen Spaß haben.
 
Mein Daniel Boone ist durchaus schon nass geworden und ich habe da nichts unterbrochen. Er läuft immer noch ohne Probleme.

Zum Timberline kann ich nichts sagen.
 
Ich hatte gerade gestern Abend mal wieder meinen nun schon fast 6 Jahre alten GMG bei Regen und Sturm im Einsatz.
Ist schon cool wenn man bei so einem Sauwetter vom Sofa aus kontrollieren kann, ob es dem Hühnchen im Grill gut geht.
Nächste Woche wird der Grill durch einen Prime ersetzt.
 
Hallo @Gredo

Ich würde mit deinem Freund vom Preis her verhandeln und bei ca. 1.000 bis 1.200 Euro in jedem Fall den Timberline nehmen. Aber das ist natürlich deine eigene Entscheidung.

Zum Thema Wasser:
In jeder Bedienungsanleitung die ich gerade auf die schnelle gegoogelt habe steht dass die Geräte in KEINEM FALL REGEN oder WASSER ausgesetzt werden dürfen. Bei GMG in der Originalanleitung steht zum Beispiel: Do not use the grill in rain or around any water source. Ich denke damit ist völlig klar was gemeint ist. Bitte gebt doch dem Fragesteller nur Auskünfte welche technisch und rechtlich OK sind. Auch meinen Piraten hat es schon vom Regen erwischt aber das bedeutet ja nicht dass das OK ist. Vor allem sprechen wir hier von einem elektronischen und elektrischen Gerät da sollte es meiner Meinung nach klar sein dass es KEIN Wasser haben sollte. Nichts für Ungut aber da gibt es meiner Meinung nach keinen Spielraum denn das kann sehr gefährlich sein.

Schönes Wochenende und immer einen vollen Pellet Tank an Alle

Gruß Peter
 
Hi Peter, grundsätzlich stimme ich Deiner Meinung zu, gleichwohl darf ich meine psl. Erfahrung von ca. 4 Jahren Nutzung mitteilen. Der TO wird dies hoffentlich richtig einsortieren.
 
Nach über 2 Jahren Nutzung sage ich auch, dass es ein Risiko ist, bei heftigem Regen das Gerät in Betrieb zu halten. Bei meinem Pro 22 Traeger ist die Schwachstelle, dass es von oben draufregnen kann wie es will, macht so nichts. Wenn jedoch grosse Platzregentropfen auf den Plattenboden knallen und nach oben wegspritzen kann Wasser eindringen in den Hopper Teil, weil der unten offen ist. Deshalb betreibe ich das Gerät bei leichtem Regen schon mal, wenn es nicht zu vermeiden ist, in der Regel jedoch eher nicht. Ich plane den Einsatz jeweils nach Wetterbericht, man (n) hat ja noch andere Geräte.
 
Ja es ist sicher sinnvoll mit dem Wettergott sich gut zu stellen.
:ola:

Schönen Gruß
 
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