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Gretchenfrage: Dancook oder Weber

Habe jetzt erst ein PM gefunden, wo ich um einen Kommentar gebeten wurde.

Ich habe den Dancook jetzt seit zwei Jahren, wenn ich mich recht erinnere. Er steht immer draußen, ohne Abdeckung und sieht aus wie neu, da rostet nichts. Den Original-Rost habe ich allerdings in die Garage gestellt, weil ich ein Gußeisenrost gekauft habe. Der Originalrost macht seinem Namen alle Ehre, er rostet ein wenig. Der gußeiserne aber noch viel mehr, aber ich schrubbe den immer mit der Drahtbürste, das dauert ca. 30 Sekunden.

Weil ich hauptsächlich ein very-rare-Steakverzehrer bin, finde ich die hohen Temperaturen, die man mit dem Ding erreichen kann sehr wichtig. 350° = kein Problem. Auch gleichzeitig gegrillte Paprikas bekommt man gut hin, die kommen halt auf die Seite, wo keine Kohle liegt.

Bei niedrigeren Temperaturen ist es schwieriger, je niedriger, desto mehr. Unter 150° fällt mir schwer. Ich komme mit der Temperaturregulierung über den Deckelschieber nicht wirklich gut klar, das ist aber auch ein wenig mangelndes Training, weil ich das bisher erst höchstens 4 mal gemacht habe. Ich mache das letztendlich über die Grilli-Anzahl. 180°-200° für ein Hühnchen, 1/3 AZK voll. Das langsamste, was ich gemacht habe war eine Schweineschulter à 2.5 kg oder so, die habe ich versucht, bei 120° für 6h zu grillen, mit einer Wasserschale drin. Dazu brauchte man anfangs 10 Grillis, aber die sind im AZK schwer anzustecken. Ich habe dann ständig 2-4 nachgelegt, das hat auch schließlich funktioniert, hat mich aber doch genervt. Weil ich sowieso nicht so ein Freund der Räucherei von Fleisch bin (ich mag das einfach nicht so gerne), werde ich dergleichen zukünftig lieber im Backofen machen.
Ich bin allerdings überzeugt davon, daß ein Minion Ring funktionieren würde. Wenn ich wollte.

Insgesamt bin ich hochzufrieden mit dem Gerät. Es ist aber wirklich kein Spezialinstrument für Niedertemperatur.
Aber ein paar Fische heißräuchern, das juckt mich schon.
 
Hallo,

ich bin recht frisch im Grillgeschäft und habe seit dem Beginn ein Dancook 1400. Die entsprechenden Webermodellen kenne ich von Bekannten etc.

Ich finde die Unterschiede sind überschaubar, welches Aschekonzept man besser findet ist Geschmackssache wie ich finde ;-)

Meine Rost rostet nicht, ich habe auch eine Abdeckhaube drüber und wie gesagt der Grill ist erst 3 Monate alt.

Was mir auffällt, ist dass der Dancook durch das Luftzufuhrkonzept einen sehr geringen Brennstoffverbrauch hat.
Bei meinem letzten PP hatte ich einen Ring mit 3 Grillis (2 unten, 1 oben drauf) gelegt und mit 8 Grillis (Ikea Mini- AZK sei Dank) angeheizt, da hatte ich teilweise Probleme die Temperatur unten zu halten. Mit 2 Grillis und 4-6 Anzündgrillis habe ich dann bessere Erfahrungen gemacht wenn eine GT von um die 100° das Ziel ist.

Des Weiteren ist meistens der 1. Spruch wenn Gäste da sind: "Mit den paar Briketts kommst du aber nicht weit". Liegt wohl auch an meinem - im Vergleich zum Weber AZK - recht kleinen Discounter AZK. Bisher hat aber immer eine Ladung gereicht um die Meute locker satt zu bekommen und eine anständige Temperatur zu haben, vor allem hält diese sich lange sodass Desserts etc. ohne nachlegen auch nach einer angenehmen Pause noch machbar sind.

Die positiven Erfahrungen konnte ich bisher nur mit Grillis zertifizieren, andere die ich mal ausprobiert habe (Noname/Supermarkt um die Ecke) haben nicht ganz zum gewünschten Ergebnis gefühlt, denke aber dass das Grillübergreifend so ist.

Ich bin glücklich mit meiner Entscheidung und würde immer wieder den Dancook vorziehen.
 
Willkommen bei den Schwaben!

Gruß Johannes
 
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