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Grillfürst G410E oder G520G

Seegrille

Militanter Veganer
Hallo liebe Grillveteranen,

Ich bin seit einem Jahr Bewohner eines Hauses mit Garten und bisher reiner Kohlegriller mit einer kleinen Weberkugel. Nachdem ich aber nun im Sommer regelmäßig grillen möchte, habe ich beschlossen auf ein größeres und vielseitiges Gasgerät zu wechseln.
Was genau ich damit grillen möchte weiß ich noch nicht, ich möchte auf jeden Fall viel probieren: von Bratwürste für die Kinder über Steak und Grillhendl bis zu Pull Pork. Je nachdem, was mir dann die meiste Freude macht würde ich in den nächsten Jahren überlegen, wohin meine Grillreise gehen wird. Deshalb möchte ich mich auch (noch) nicht festlegen.
Ich habe viel gelesen und bin mir über die Nachteile günstiger Geräte im klaren.

Für mich kommen, da derzeit in der Retourenliste, zwei Geräte von Grillfürst infrage:

Der G410E mit 4 Brennern à 3,5kw (gesamt 14) und Edelstahlrosten
oder der G520G mit 5 Brenner à 3 kw (gesamt 15) und Gusseisenrosten

Die Grillfläche ist bei beiden gleich groß. De 520er hat noch einen Heckbrenner, den der 410er nicht hat.
Der große wiegt 9,3 Kilo mehr - kann das allein durch die zwei Brenner und Gusseisen statt Edelstahl zustande kommen?
Was ist praktikabler: 4 stärkere oder 5 schwächere Brenner?
Gusseisen wäre mir grundsätzlich sympathisch, aber den Pflegeaufwand kann ich nicht abschätzen.

Wie würdet ihr entscheiden und warum?

Danke schon mal an euch!
 
Zwischen den beiden für den G520, da Heckbrenner und Edelstahlroste. Die Brenneranzahl wäre mir nicht so wichtig bzw fehlt mir der direkte Vergleich.
 
Die Edelstahlroste wären aber bei der Version ohne Heckbrenner (G420E) dabei. Die würden sich beim 520er aber sicherlich nachrüsten lassen, der Heckbrenner jedoch nicht. Also würde ich das jetzt mal als eine Stimme für den 520er werten.
 
Oh ja, hatte ich falsch gelesen. Guss ist ja auch nicht schlecht, und wenn du später willst kannst du ja immer noch umrüsten, wie du ja schon gesagt hast.
 
Wenn es nur noch um die Beiden geht würde ich den 520 nehmen.
Du schreibst von Grillhendel, da ist es einfacher mit dem Heckbrenner.
Und bei 4 oder 5 Brenner bei gleicher Grillfläche ist der 5er auch im Vorteil, die Temperatur am Rost sollte gleichmäßiger sein und du hast weniger Hotspots.
Die Pflege beim Gussrost ist nicht wirklich größer als beim Edelstahlrost. Heißes Rost abbürsten, mit einem Küchentuch abwischen, etwas einfetten und fertig. Ich nehme zum einfetten Backtrennspray, geht in Sekunden. Beim Edelstahl wäre es das gleiche Prozedere, nur ohne einfetten.
 
Falls es von Interesse ist: es ist noch gar nichts geworden. Waren am Wochenende bei Grillheaven bei Wien, offenbar ein Ableger von Santos. Man wollte mir den 418S schmackhaft machen, mit sämtlichen Zubehörteile, war mir mit 1250 dann aber doch zu steil. Hab mir jetzt mal eine alte Weber Kugel organisiert und möchte mich mal auf gewohntem Terrain weiterentwickeln. Möchte mal sehen, wie mir Long Jobs gefallen und danach mal weitergehen.
Die Göga war übrigens von den Dimensionen des Santos nicht gerade angetan, ihr ist das alles zu groß. Vielleicht geht es jetzt doch in Richtung kleinerer 3-Brenner Gas und irgendwann mal das Ei.
Je mehr man sich mit der Materie beschäftigt, desto komplexer und interessanter wird es, aber das Budget kann da mit Kleinkind und Hausbau nicht ganz mit.
 
Den Taino habe ich als erstes ins Auge gefasst. Danach habe ich angefangen, mich ein bisschen in die Materie einzulesen und dann scheiden sich die Geister. Vor allem was Materialqualität und Langlebigkeit angeht, haben einige Bedenken, sobald man preislich unter die 1000€ geht.
Meine Überlegung war deshalb, ein bisschen zu sparen und abzuwarten. Mit meiner kleinen 47er Kugel fürs direkte Grillen und meinem 57er Mastertouch fürs indirekte und long jobs bin ich für heuer eh glücklich und ausgelastet denke ich.
 
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