Hallo Zusammen,
nachdem ich hier einiges mitlesen durfte, gebe ich nachstehend gerne meine ersten Eindrücke meines neuen Grillsportgerätes zum Besten.
Ich habe mich nun einige Zeit mit einem Nachfolger für meinen in die Jahre gekommenen Dehner-Landmann-Nachbau beschäftigt und bin nach langem Überlegen zur Kaufentscheidung eines G621G gekommen.
Warum die Edelstahlversion ? Nun recht einfach: Es gab ein Sonderschnäppchen eines Retourenrückläufers im Onlineshop der mir die Entscheidung für das edlere aber natürlich gleichzeitig deutlich zickigere Geschöpf quasi abgenommen hat. Zusammen mit einigem Zubehör und den Add-Ons von Grilfürst war das letztlich sowas wie das Mittel der Wahl. Wir sind 5 Familienmitglieder, nicht selten kommt auch noch Besuch und da wir fast immer ne große Portion Grillgemüse machen, war recht schnell klar, dass es die große Lösung mit 6 Brennern sein „muss“.
Also das Ding Montags bestellt und zack Freitag hat sich das arme Mädel von DHL mit 4 schweren Paketen von der Bordsteinkante bis zur Haustür gequält. War mir wirklich etwas unangenehm aber ich war tatsächlich kurzfristig nicht zu Hause und die Teile wogen schon so einiges.
Das Unboxing war dann schon so bissi wie Weihnachten. Alles glänzt alles lacht in edlem Silber. Die vielen Pakete im Paket und dann kam in der letzten Ecke doch noch irgendwo ein weiteres Päckchen zu Tage….ein Traum.
Der Aufbau war fast vollständig alleine zu stemmen, einzig die Brennkammer aus dem Karton aufs Untergestell zu hieven erforderte ein wenig Hilfe. Die Anleitung war ok und natürlich gibt es auch diverse YT-Videos zur Unterstützung, geht aber auch ohne. Es scheint ein paar Tim Taylors da draußen zu geben, die das Teil in 40 aufgebaut haben…nunja, so lange dauerte bei mir fast das unboxing aber egal wie: Ein Grund gegen den Fürsten wegen des umständlichen Aufbaus ist mE hanebüchen.
Insgesamt wirkt der Grill sehr hochwertig…zumindest im Vergleich zu meinem alten. Die Haube mit Fenster, die doppelwandigen Türen und v.a. die Flavorbars in Edelstahl sind schon recht beeindruckend.
Der Grill hat ein Kampfgewicht um die 80 KG, da hätte ich mir eine etwas komfortablere Bereifung gewünscht. Das und die etwas dünnen Seitenwände des Unterschranks sind so die einzigen kleinen Mankos die mir rein äußerlich bislang aufgefallen sind.
Das erste Warmlaufen hat mich durchaus beeindruckt. Nein: Es hat mich ziemlich sprachlos gemacht. Die Geschwindigkeit beim Aufheizen und die Tatsache, dass man das Ende des Thermometers tatsächlich erreichen kann, kannte ich bislang nur vom Hörensagen.
Im nächsten und letzen Schritt des ersten Tages noch schnell die Gussroste sauber gemacht und über Nacht schön trocknen lassen.
Der Samstagmorgen war dann wieder bisschen wie Weihnachten erster Feiertag als Kind. Wach geworden und voller Vorfreude die Geschenke vom Vorabend zu bespielen. Also erstmal die Roste schön eingeölt und trocknen lassen.
In der Zwischenzeit noch die kleinen Geschenke ausgepackt. Drehspiess, Pizzastein, Fleischschschneidebrett und ein bisschen Pflege-Schischi sollten es noch sein.
Die eingeölten Roste vom überschüssigen Schmierfett befreit und ab ins Heizkästchen. Alle 6 Brenner auf Vollast und ne Dreiviertelstunde später war die erste Patina auf dem Rost. Das ganze dann noch zweimal wiederholt and now ready to grill.
Tja und dann kam die Ernüchterung. Wir sind beim Nachbarn verhockt und gefühlt 9 Halbe später war die Angst den ersten Versuch zu versauen tatsächlich größer als der alkoholbedingte Größenwahn und am Ende gabs lecker Fleisch vom Rösle des Nachbarn….aber auch gut!
Heute dann die Generalprobe: Der Wind stand in Richtung Pizza. Also Stein gesäubert und getrocknet, schnell mal nen Hefeteig gezaubert und nach ausgiebiger Aufwärmphase: Ab ins Feuer mit der Teigplatte. Für den Erstversuch nichtmal schlecht. Im ersten Durchgang den Boden noch etwas verkohlt, der Zweite war dann schon deutlich besser. Den Probanten hat es geschmeckt und ich war auch recht zufrieden.
Fazit bis hierhin:
Preis-Leistung mE im obersten Bereich. Ich war zunächst etwas in Richtung Rösle unterwegs aber der fehlende Gockelbrenner sowie der deutlich höhere Preis hat mich zu einem Gerät bewegt, mit dem ich nach zugegebenermaßen sehr kurzer Zeit sehr überzeugt bin.
nachdem ich hier einiges mitlesen durfte, gebe ich nachstehend gerne meine ersten Eindrücke meines neuen Grillsportgerätes zum Besten.
Ich habe mich nun einige Zeit mit einem Nachfolger für meinen in die Jahre gekommenen Dehner-Landmann-Nachbau beschäftigt und bin nach langem Überlegen zur Kaufentscheidung eines G621G gekommen.
Warum die Edelstahlversion ? Nun recht einfach: Es gab ein Sonderschnäppchen eines Retourenrückläufers im Onlineshop der mir die Entscheidung für das edlere aber natürlich gleichzeitig deutlich zickigere Geschöpf quasi abgenommen hat. Zusammen mit einigem Zubehör und den Add-Ons von Grilfürst war das letztlich sowas wie das Mittel der Wahl. Wir sind 5 Familienmitglieder, nicht selten kommt auch noch Besuch und da wir fast immer ne große Portion Grillgemüse machen, war recht schnell klar, dass es die große Lösung mit 6 Brennern sein „muss“.
Also das Ding Montags bestellt und zack Freitag hat sich das arme Mädel von DHL mit 4 schweren Paketen von der Bordsteinkante bis zur Haustür gequält. War mir wirklich etwas unangenehm aber ich war tatsächlich kurzfristig nicht zu Hause und die Teile wogen schon so einiges.
Das Unboxing war dann schon so bissi wie Weihnachten. Alles glänzt alles lacht in edlem Silber. Die vielen Pakete im Paket und dann kam in der letzten Ecke doch noch irgendwo ein weiteres Päckchen zu Tage….ein Traum.
Der Aufbau war fast vollständig alleine zu stemmen, einzig die Brennkammer aus dem Karton aufs Untergestell zu hieven erforderte ein wenig Hilfe. Die Anleitung war ok und natürlich gibt es auch diverse YT-Videos zur Unterstützung, geht aber auch ohne. Es scheint ein paar Tim Taylors da draußen zu geben, die das Teil in 40 aufgebaut haben…nunja, so lange dauerte bei mir fast das unboxing aber egal wie: Ein Grund gegen den Fürsten wegen des umständlichen Aufbaus ist mE hanebüchen.
Insgesamt wirkt der Grill sehr hochwertig…zumindest im Vergleich zu meinem alten. Die Haube mit Fenster, die doppelwandigen Türen und v.a. die Flavorbars in Edelstahl sind schon recht beeindruckend.
Der Grill hat ein Kampfgewicht um die 80 KG, da hätte ich mir eine etwas komfortablere Bereifung gewünscht. Das und die etwas dünnen Seitenwände des Unterschranks sind so die einzigen kleinen Mankos die mir rein äußerlich bislang aufgefallen sind.
Das erste Warmlaufen hat mich durchaus beeindruckt. Nein: Es hat mich ziemlich sprachlos gemacht. Die Geschwindigkeit beim Aufheizen und die Tatsache, dass man das Ende des Thermometers tatsächlich erreichen kann, kannte ich bislang nur vom Hörensagen.
Im nächsten und letzen Schritt des ersten Tages noch schnell die Gussroste sauber gemacht und über Nacht schön trocknen lassen.
Der Samstagmorgen war dann wieder bisschen wie Weihnachten erster Feiertag als Kind. Wach geworden und voller Vorfreude die Geschenke vom Vorabend zu bespielen. Also erstmal die Roste schön eingeölt und trocknen lassen.
In der Zwischenzeit noch die kleinen Geschenke ausgepackt. Drehspiess, Pizzastein, Fleischschschneidebrett und ein bisschen Pflege-Schischi sollten es noch sein.
Die eingeölten Roste vom überschüssigen Schmierfett befreit und ab ins Heizkästchen. Alle 6 Brenner auf Vollast und ne Dreiviertelstunde später war die erste Patina auf dem Rost. Das ganze dann noch zweimal wiederholt and now ready to grill.
Tja und dann kam die Ernüchterung. Wir sind beim Nachbarn verhockt und gefühlt 9 Halbe später war die Angst den ersten Versuch zu versauen tatsächlich größer als der alkoholbedingte Größenwahn und am Ende gabs lecker Fleisch vom Rösle des Nachbarn….aber auch gut!
Heute dann die Generalprobe: Der Wind stand in Richtung Pizza. Also Stein gesäubert und getrocknet, schnell mal nen Hefeteig gezaubert und nach ausgiebiger Aufwärmphase: Ab ins Feuer mit der Teigplatte. Für den Erstversuch nichtmal schlecht. Im ersten Durchgang den Boden noch etwas verkohlt, der Zweite war dann schon deutlich besser. Den Probanten hat es geschmeckt und ich war auch recht zufrieden.
Fazit bis hierhin:
Preis-Leistung mE im obersten Bereich. Ich war zunächst etwas in Richtung Rösle unterwegs aber der fehlende Gockelbrenner sowie der deutlich höhere Preis hat mich zu einem Gerät bewegt, mit dem ich nach zugegebenermaßen sehr kurzer Zeit sehr überzeugt bin.