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Grillkaminbau mit YTON

rukaheinz

Militanter Veganer
Nach fast 30 Jahren hat unser Blechgrill ausgedient. Ich bin -als handwerklich völlig unbegabter Mensch- so verwegen, die Planung für einen selbst gemauerten Gartenkamin anzugehen. Von einem Exemplar der Art, wie sie hier im Forum zu finden sind, wage ich allerdings nicht einmal zu träumen. Beabsichtigt ist nur ein Grillkamin - ohne Smoker, Brotbackmöglichkeit u. ä., und damit ich nicht schon am Mauern scheitere, denke ich daran den Grillkaminbau mit YTONG auszuführen. Ob ich damit oder überhaupt weiter plane hängt davon ab, welche Rückmeldungen ich hier erhalte. (Ich hoffe es gibt einige und ich bedanke mich dafür schon). Fürs Erste geht es mir um zwei Fragen:

1. Mit welcher Schamottsteinstärke muss der Feuerraum ausgekleidet werden, wenn die Außenhaut aus YTONG gefertigt ist? Sollte als zusätzliche Isolierung zwischen den YTONG- und Schamottsteinen ein Zwischenraum geschaffen werden (feuerfeste Ofenschnur)?

Ich vermute, beim Holzkohlegrillen gibt es kein Problem mit der Isolierung. Allerdings möchte ich mir für kühle Abende auch die Möglichkeit schaffen, im Feuerraum Holz auflegen zu können.

2. Wie ich anderen Forumsberichten entnommen habe, sollen die Schamottsteine im Feuerraum nur lose eingestellt und z. B. durch Metallklammern gehalten werden. Wie aber befestige ich dann die Führungsschienen der Grillrostauflagen? Wenn diese in den Schamottsteinen befestigt werden, wird über mehrere Schamottsteine hinweg doch wieder eine starre Verbindung geschaffen mit der Gefahr von Rissen.

Ich hoffe, dass ich mein Vorhaben angehen kann und vor allem die Hitzeentwicklung/Isolation gegen YTONG keinen Strich durch den Plan macht. Vorerst würde ich mich jedenfalls sehr über Rückmeldungen freuen.

Grüße rukaheinz
 

Funkenflug

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Schamottscheine werden mit Schamottmörtel vermauert, wenn du eine Isolierung zwischen Ytong und Schamottplatten willst /was bei den hohen Temperaturen sicher sinnvoll ist/, wird die ganze Aktion teuer um komplex.
Plane den Feuerraum groß genug, dann kannst du 2 Lage Schamotteplatten verarbeiten, was die Hitze nicht so schnell zum Ytong durchdringen lässt. Warum willst du Ytong nehmen ? denkst du, du sparst dir das Flexen der Steine, weil man die ja Sägen kann?
Flasch gedacht! Nimm HLZ NF (24/11.5/7.1) Plane damit Schicht um Schicht, dann weisst du wieviel Halbe Steine du brauchst
auch die Lage und Zuschnitt der Schamotteplatten sind per Plan zu ermitteln; dann kaufst oder mietest du eine Flex wenn du mauerst, zum mauern nimmst du z01 von Quickmix (reiner Zementmörtel)

Aber eigentlich sind solche Grillkmine out, weil

sie keinen Deckel haben, ortsunveränderlich sind,

Schau dich nach einem Holzkohle Kugelgrill 57 cm um UND nach einem Feuerkorb! beides zusammen ist wesentlich billiger als
solch ein Grillkamin..

Grüße
 
OP
OP
R

rukaheinz

Militanter Veganer
Servus Heinz, quäl doch die SuFu ein wenig - da wirst du fündig.
Habe natürlich vor meinem Posting die SuFu bemüht. aber gerade mit Blick auf die Holzverbrennung keine konkreten Angaben zu evtl. Hitzeauswirkungen bei YTONG-Verwendung gefunden.

Und bezüglich Schamotteverklebung im Feuerraum findet sich widersprüchliches. Zwar wird oft lose Verlegung empfohlen, aber überwiegend ist auf Fotos zu sehen, dass die Schamottsteine im Feuerraum fest verklebt sind. Wenn die Warnungen vor Rissbildung bei nicht loser Schamottsteinverlegung berechtigt sind, ist die Rissgefahr bei der Befestigung von Grillrostauflagen auf Schamotte doch erst recht gegeben.

Wenn dazu im Forum doch irgendwo konkrete Angaben zu finden sein sollten, bin ich für entsprechende Hinweise dankbar.

. . . wenn du eine Isolierung zwischen Ytong und Schamottplatten willst /was bei den hohen Temperaturen sicher sinnvoll ist/, wird die ganze Aktion teuer um komplex. Plane den Feuerraum groß genug, dann kannst du 2 Lage Schamotteplatten verarbeiten, was die Hitze nicht so schnell zum Ytong durchdringen lässt.
Mein Post diente der Klärung dieser Frage und ich entnehme deiner Antwort, dass bei der Verwendung von YTONG eine besonders wirksame Isolierung wichtig ist.

Warum willst du Ytong nehmen ? denkst du, du sparst dir das Flexen der Steine, weil man die ja Sägen kann? Flasch gedacht! Nimm HLZ NF (24/11.5/7.1) Plane damit Schicht um Schicht, dann weisst du wieviel Halbe Steine du brauchst
auch die Lage und Zuschnitt der Schamotteplatten sind per Plan zu ermitteln; dann kaufst oder mietest du eine Flex wenn du mauerst, zum mauern nimmst du z01 von Quickmix (reiner Zementmörtel)
Ja, nach eigenen Erfahrungen komme ich mit der Verarbeitung von YTONG wesentlich besser zu recht, nicht nur in Bezug auf sägen/flexen. Im Falle, dass ich keine Gewissheit hinsichtlich notwendiger Isolierungsmaßnahmen erhalte, werde ich die Verwendung von Zielsteinen nochmal überdenken.

Aber eigentlich sind solche Grillkmine out, weil sie keinen Deckel haben, ortsunveränderlich sind,

Schau dich nach einem Holzkohle Kugelgrill 57 cm um UND nach einem Feuerkorb! beides zusammen ist wesentlich billiger als
solch ein Grillkamin.
Na ja, vielleicht bin ich ein wenig aus der Zeit gefallen. Danke dir aber jedenfalls sehr für die Anregungen.

Grüße
 

Andi002

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Jetzt bin ich mal gespannt!

Denke als totaler Laie würde ich das Projekt erst gar nicht angehen.
Wie oben schon geschrieben ist es ein komplexes und teueres Unterfangen so einen Grill/Ofen zu bauen.
Deinen Fragen zu entnehmen hast du noch wenig bis gar keine Erfahrung oder einen Plan.

Ohne es böse zu meinen, lass die Finger davon!

Andi
 

Grappaschlucker

Peka-Dealer
5+ Jahre im GSV
Ytong alleine geht nicht!
Weil:
wenn er zu heiß wird reißt er im großen Stil. Ich habe das selbst schon erlebt. 100er Ytong im Feuerbereich aufgerissen, daß man die Mütze durchwerfen konnte. Im kalten Zustnd waren die Risse wieder komplett geschlossen.
Wenn es daraufregnet, (wenn auf den waagerechten Flächen Wasser steht) dann nimmt er sehr viel Wasser auf und trocknet schlechter ab, was einen wasserfesten Oberputz unerläßlich macht.
Schamottausbau: Der Boden wird schwimmend im Sandbett verlegt, die Wände werden gemauert. Mit Schamottmörtel, welcher hydraulisch und keramisch abbindet. Da liegen wir bei ca. 30€ / 25kg Sack.
Wenn mit Schamott ausgebaut wird, dann wird das Teil auch wieder so teuer, daß ich @Funkenflug nur zustimmen kann:
Kauf Dir was fertiges.
Oder machs wie @Funkenflug schreibt: außenrum mit HLZ (Hoch Loch Ziegel) mit Mauermörtel vermauern. Im Feuerraum mit Vollform Backsteinen mit Schamottmörtel vermauern.
 

Andi002

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Klinkersteine brauchst nicht mit Schamottmörtel zu mauern.
Nimm nen richtigen Zementmörtel und fertig!

Andi
 

Andi002

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Der Thread scheint scho aufgegeben worden zu sein!

Andi
 

Andi002

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
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