• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Grilltest / Kaufempfehlung?

czittlosen

Militanter Veganer
10+ Jahre im GSV
Hallo,

bin neu hier und derzeit (noch) Direktgriller, bewaffnet mit Kohle und einem Säulengrill. Da bei diesem langsam das Beste von runter ist, will ich mir jetzt mal was halbwegs vernünftiges gönnen. Mich nervt derzeit ein wenig, dass man beim Grillen immer echt auf der Hut sein muss, damit das Grillgut nicht verkohlt oder austrocknet. Normalerweise sind bei uns 2,5 Mäuler zu stopfen, aber auch bei einer Feier soll das Teil seine Dienste leisten - und zwar so, dass man (ich) nicht 4 Stunden am Grill stehen muss, um bspw. 15 Leute satt zu bekommen.

Bei meinen Recherchen bin ich dabei auf diese Website und das Forum gestoßen. Durch Stöbern hier im Forum bin ich inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass ein 57er Kugelgrill wohl die richtige Wahl sei. Nur welcher?

"Stiftung GSVtest" und das Quälen der Suchfunktion hat mir dabei nur bedingt weiter geholfen - ich bin schon etwas schlauer als vorher, teilweise aber auch verwirrter... Ist hier irgendwo ein Vergleich verschiedener Grills zu finden? Also nicht Grilltechniken, sondern wirklich ein Produktvergleich? Oder eine Empfehlung? Was muss ich investieren, um einen halbwegs vernünftigen Grill zu bekommen? Wenn ich sagenwirmal 150 - 200,- Euro investieren wollte, womit würde ich nichts falsch machen?

Schön wären ein Tisch oder ein Besteckhalter, ein Deckelhalter und eine Abdeckhaube wäre sicher auch nicht das schlechteste... (aber das kann man ja auch noch nachträglich anschaffen...)

Mir geistern z.B. folgende Fragen durch den Kopf:

Ist der Aschepott beim Weber One Touch Gold den Aufpreis wert? Ein Thermometer bei der Kugel schient ja schon fast Pflicht zu sein: worauf achten? Wir steht's mit einem direkten Vergleich Weber/Outdorchef (oder Rumo, oder Landmann...)? (OTG bzw. OTS / Easy Charcoal bzw. Rover) Der Lieferumfang beim Outdoorchef ist ja doch etwas üppiger - aber wie steht's mit der Qualität? (taugt bspw. das Thermometer?)
Taugt der Anzündrost bei Outdoorchef etwas, oder soll's doch ein Anzündkamin sein? (diesbezüglich habe ich mit meiner Säule überhaupt kein Problem...)

Dann noch eine Frage zum Schluss: wenn ich bei einer Kugel den Deckel und die Lüftungsöffnungen verschließe, erlöscht die Glut irgendwann. Wie lange dauert das grob, bei "normaler" Bestückung? Und wann könnte man anschließend die Abdeckhaube rüberziehen? Ich schätze, dass man bei rund 250° Temperatur doch ein paar Stündchen warten muss...

Fragen über Fragen...

Gruß Christoph :cool:
 
Es gibt gerade noch einen recht frischen Thread zum Thema "Weber oder ODC?":

http://www.grillsportverein.de/forum/threads/weber-oder-outdoorchef.97240/

Die Weber-Grills haben eigentlich alle den gleichen Kessel und unterscheiden sich hauptsächlich in der Ausstattung. Ist also die Frage, was man bereit ist, zu investieren :)
Ich denke, der häufigste Grill hier im Forum ist wohl der OTG 57, hab ich zumindest so den Eindruck...

Was das Zubehör angeht: Es gibt fast alles, und wenn es irgendwas noch nicht gibt, dann baut Schweinehürde es. Ob man alles braucht, ist fraglich, man kann auch ohne, im Prinzip auch ohne Anzündkamin oder Anzündrost. Es ist halt nur komfortabler...

Die Temperatur geht eigentlich recht schnell runter, wenn man die Kohlen erstickt. Du hast ja auch nicht immer 250° im Grill. Ich hatte letztens ca. 150° und nach ner Std. waren es nur noch 60°.

Viel Spaß noch bei der Grillsuche
Gruß, Kay
 
also ich hab nen 57er Easy Charcoal (also nen ODC)und bin zufrieden damit, glückliche weber besitzer wirst du hier auch zu hauf finden, ebenso glückliche rumo besitzer .. ich behaupte mal, mit einer von den 3 marken machst du nichts verkehrt, die haben alle die entsprechende verarbeitungsqualität

zu deinen detailfragen

mit dem ascheauffangbehälter vom OTG: also bei den "silbernen" webern soll einen unter umständen die asche ganz schön um die nase wehen, der OTG is eher zu empfehlen

zum deckelthermometer: war für mich wichtig als ich mir den ODC geholt hab, mittlerweile weiss ich das der nutzen eines deckelthermometers überschaubar ist. man kann damit grob überschauen welche temperaturen im grill herrschen .. früher oder später wirst du dir eh' ein braten/einsteckthermometer besorgen ;-)

anzündkamin: ist das sinnvollste zubehör überhaupt. am anfang war ich etwas sauer über den preis, den die für so nen lumpigen blechzylinder verlangen .. aber wenn ich vergleich, wie schnell, einfach und elegant in nem AZK die briketts vorglühen (im vergleich zu dem theater in der kugel), dann weiss ich, ich hab gut eingekauft.
klar, bei nem kamingrill hat man das problem nicht so sehr, aber was machst du, wenn du mal nachlegen musst (kommt beim indirekt grillen schon mal vor) .. einfach paar frische (schwarze) briketts nachlegen kommt geschmacklich nicht so gut

wie lang die glut zum verlöschen brauch, kann ich dir nicht sagen, noch nie probiert

fröhliches grill aussuchen noch :cool:

:prost:
 
czittlosen schrieb:
...
Dann noch eine Frage zum Schluss: wenn ich bei einer Kugel den Deckel und die Lüftungsöffnungen verschließe, erlöscht die Glut irgendwann. Wie lange dauert das grob, bei "normaler" Bestückung? Und wann könnte man anschließend die Abdeckhaube rüberziehen? Ich schätze, dass man bei rund 250° Temperatur doch ein paar Stündchen warten muss...

Fragen über Fragen...

Gruß Christoph :cool:

Der Rest war beantwortet, zu deiner letzten Frage:
wenn ich beim Rover 57 die Lüftung unten und oben schließe, ist der
nach einer 1/2 Stunde soweit ausgekühlt, das die Haube darüber kann.
(Weiß ich noch genau, als am Samstag ein Unwetter heranzog)

Jo :prost: :prost: :prost:
 
Ich stand vor ca.2 Wochen vor einer ähnlichen Frage - also ich hab' mich, nicht zuletzt wg. des Trichtersystems und der besseren Ausstattungen für einen 57er Rover von ODC entschieden und bislang nicht bereut! Habe aber ehrlicherweise keinen direkten Vergleich zum Weber...aber die Spareribs, die ich gestern probiert habe, können in einem Weber auch nicht besser schmecken...Bilder gibt's in kürze:-)
Da ich mich erst noch vom Systems eines AZK überzeugen wollte, habe ich einen für 7,99 € erstanden und muss sagen: Funktioniert super! Sobald der "aufgebraucht" ist, hol ich mir dann was hochwertiges...

Gruss

Spooky
 
cremoer schrieb:
Es gibt gerade noch einen recht frischen Thread zum Thema "Weber oder ODC?":

http://www.grillsportverein.de/forum/threads/weber-oder-outdoorchef.97240/
Jo, hatte ich schon gesehen. Das Fazit, was ich für mich daraus gezogen habe war: wenn man einen Weber hat, ist man damit zufireden. Wenn man einen ODC hat, ebenso. Momentan tendiere ich zum ODC - ist halt bei entsprechender Ausstattung doch erheblich günstiger als Weber...

@alle: Danke für die Antworten... :)

Gruß Christoph
 
Ich finde den größten Vorteil beim ODC dass man ohne große Umstände den Rost in seiner gesamten Fläche zum indirekten Grillen benutzen kann. Wenn man den Kohlerost nur halbseitig mit Kohle befüllt, kann man den Trichter über die Kohlen drehen und hat somit die ganze Fläche zur Verfügung. Zum Kohle nachlegen dreht man den Trichter wieder zurück.

Grüßle
Thomas
 
pfote schrieb:
das geht? hatte befürchtet, dass der trichter dann zu heiss wird :patsch:

mal probieren :prost:

Stocki hat es beantwortet, das ist ein großer Vorteil des ODC.
Oder auch komplett direkt ohne Trichter.
Eine günstige Bezugsadresse findest du oben im Forum (Grill- & BBQ-Shop)

Jo :prost: :prost: :prost:
 
ich hab vor etwas mehr als einem Jahr vor der gleichen Frage gestanden: Weber, Rumo oder Outdoorchef? sie haben alle ihre Vor- und Nachteile, hab mich dann wegen der Größe des Aschekastens und dem beidseitig klapparen Grillrost für den Weber entschieden. Zubehör ist eigentlich unter allen 57er Kugeln kompatibel. Vorteil vom ODC dagegen ist wie schon gesagt der Trichter, aber wenn man mit Kohleschalen im Weber arbeitet relativiert sich das wieder.

ABER ich muss noch dazu sagen dass meine Wahl damals etwas voreilig war und ich vielleicht angesteckt vom Grillfieber zu schnell zugegriffen habe, denn wenn man für viele Leute grillt ist eine 57er Kugel doch wieder sehr schnell zu klein, mal ganz abgesehn davon dass man für große Sachen wie Ribs, Pulled Pork oder Brisket ab einer gewissen Fleischmenge die Temperatur nicht niedrig genug für langes smoken halten kann und mehr als 10 Steaks passen auch nicht drauf wenn man mal viele Gäste hat.

Mitlerweile habe ich mir noch einen Chargriller zugelegt, der wird hier zwar gerne als "rostende Chinabüchse" verteufelt, aber wenn man ihn einmal gut eingebrannt hat und ab und zu nach dem grillen mit einem geölten Lappen streichelt ist er genauso unverwüstlich wie eine emaillierte Kugel. ausserdem hat er Grillroste aus Gußeisen, diesen Wärmespeicher kann kein Kugelgrill bieten und man bekommt mit einem mittleren Modell gut 20 Leute gleichzeitig satt. Ausserdem lässt er sich mit einer seitlichen Feuerbox zum Smoken nachrüsten, und dann steht er einem teuren großen Loksmoker für über 1000 euro in nichts nach wenn man mal vom etwas dünneren Blech absieht, aber auch da hält sich der Temperaturverlust in Grenzen wenn man nicht alle 5 Minuten den Deckel öffnet.
 
Psycho hat Recht.
 
Moin!

Nochmal besten Dank für Eure Tipps!

Ich hab' mich letzten Endes für einen 57er Rover entschieden. Gestern mal zusammengebastelt, hat insgesamt ganz gut geklappt (für Kunden des schwedischen Möbelhauses keine große Hürde). Geärgert habe ich mich nur über den doch recht primitiven Sicherheitsaufkleber, auf dem vor Verwendung von Spiritus o.ä. gewarnt wird. Kann man aufgrund der Optik nicht dran lassen, und entfernen auch nicht, da er schon beim scharf hinschauen in seine Einzelteile zerfällt. Dauerte bestimmt 20 Minuten, bis ich die Reste runter hatte... Aber egal, sowas ist ja nur einmal dran. Die Einweihung wird aber wohl leider erst nächste Woche stattfinden... :cry:

Aber was maule ich - zumindest ist am Sa. eine Grill-Geburtstagsfeier und So. ist ein Brunch angesagt, wo wohl auch ein Grill zum Einsatz kommt... :roll:

Nun stöbere ich gerade nach leckeren Rezepten, die zwar einfach sind, aber trotzdem nachhaltig schocken - irgendwie muss der Finanzminister überzeugt werden, dass die Investition goldrichtig war...

Kann ich den Grill eigentlich gleich von Anfang an "normal" benutzen, oder ist es ratsam, ihn "einzubrennen"?

Gruß Christoph
 
Zurück
Oben Unten