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Gusswendeplatte Einbrennen Tipps?

BikerToni

Hobbygriller
5+ Jahre im GSV
Moin,
Ich habe eine neue Guß-Wendeplatte ( von der Fa. Broil King) und wie gehe ich damit vor dem ersten Gebrauch um, bzw. wie brenne ich die richtig ein? Oder sind diese Platten schon eingebrannt? Danke,
 
Was sagt der Hersteller dazu in der Gebrauchsanleitung?
Wenn nichts vernünftiges drin steht, würde ich die Platte nur mit Wasser abwischen, trocknen, einölen und dann im Grill / Herd wie einen DO einbrennen.
 
Ich hab zwei davon, 11239 und 11223, die mußten nicht eingebrannt werden...
 
Es ist natürlich die Frage was genau man mit dem Begriff "einbrennen" meint...

Vor der Erstverwendung sollten die Roste gründlich gereinigt und anschließend sehr hoch erhitzt werden. Das regelmäßige Einpinseln mit Öl oder Fett kann man sich hier aber schenken, die Porzellan-Beschichtung bildet mit dem pyrolysierenden Fett m.W. keine Polymere (so wie Guß- oder Schmiedeeisen) und sie rostet sowieso nicht. Kann man also machen, aber es bringt nichts.

Ich hab meine BK Griddle Plates noch nie extra eingefettet und seit ca. drei Jahren im Heavy Duty Einsatz (mehrmals die Woche, praktisch das ganze Jahr über) und beim Saubermachen bin ich auch nicht zimperlich. Da rostet nix, da klebt nix an!
 
Ich hab meine BK Griddle Plates noch nie extra eingefettet und seit ca. drei Jahren im Heavy Duty Einsatz (mehrmals die Woche, praktisch das ganze Jahr über) und beim Saubermachen bin ich auch nicht zimperlich. Da rostet nix, da klebt nix an!

O.K., ich versuch mal es anders zu erklären. Bei transparenter Emaille wird herstellerseits empfohlen, die Teile einzubrennen, um die Antihafteigenschaften zu verbessern. Einbrennen ist ja nix anderes als die ( zeitlich verkürzte ) Vorwegnahme häufigen Gebrauchs. Wenn du mehrmals die Woche grillst, dann ist sie schon zigmal eingebrannt...
 
Na gut, dann erklär ich's auch noch einmal anders. :)

Mit "Einbrennen" wird hier vielfach das Erzeugen einer "Patina" auf Schmiede- und Gußeisen gemeint. Dabei bildet sich auf der Metalloberfläche eine - mehr oder weniger dicke - Schicht gut anhaftenden "polymerisierten Fettes" (etwas vereinfacht ausgedrückt). Letztere verleiht also dem Eisen so etwas wie eine temporäre Antihaftbeschichtung.

Bei emaillierten Oberflächen funktioniert das aber nicht so, das heißt die Keramik ist ja an sich schon so etwas wie eine Antihaftbeschichtung, allenfalls darauf polymerisierende Fette haften auf der Emaille nicht annähernd so gut wie auf dem Eisen, sind also m.E. eher "Schmodder" als "Patina". Und zwar auch dann, wenn sie temporär die Antihafteigenschaften zu verbessern scheint, landet diese Pseudo-Patina kleinweise im Essen. Und - glaub es mir - gesund sind partiell verkokelte Fettsäuren nicht...

Und genau der Schmodder kommt bei mir bei der Reinigung bzw. bei der Pyrolyse während des Aufheizens weg. Da ist also weder Schmodder noch Patina drauf, soll heißen meine beiden Griddle-Plates sind - in dem von dir gebrauchten Sinne - definitiv nicht eingebrannt. Und anhaften tut bei mir trotzdem nix!
 
Bei emaillierten Oberflächen funktioniert das aber nicht so, das heißt die Keramik ist ja an sich schon so etwas wie eine Antihaftbeschichtung

...jein, da sollte man zwischen einer transparenten Silkemaille und der hellen Version differenzieren. Silkemaille ist keine Antihaftbeschichtung. Es ist durchaus sinnvoll, diese Beschichtungsart einzubrennen.
Nicht nur Le Creuset schreibt z.B.
" Vor dem ersten Gebrauch müssen Sie die Le Creuset Gusseisenprodukte, die innen eine schwarze Silk Emaille besitzen, einbrennen."
http://www.gussgeschirr.de/Herstellung


...iss aba auch egal, der Toni macht das schon.
 
...jein, da sollte man zwischen einer transparenten Silkemaille und der hellen Version differenzieren. Silkemaille ist keine Antihaftbeschichtung.
Eine mikroskopische Betrachtung der Oberfläche von Guß- oder Schmiedeeisen zeigt sehr schnell, daß sie um einiges weniger "glatt" ist als jedwede Form von Emaille. Durch Emaillieren bekommst du eine glattere Oberfläche an der Gargut schlechter haftet (und die darüberhinaus - wenn korrekt durchgeführt die Oxidation des Metalls verhindert, sowie die Resistenz gegen Säuren und Basen erhöht). Nenn es wie du willst aber für mich ist das - zumindest funktionell - schon eine "Antihaftbeschichtung"

Es ist durchaus sinnvoll, diese Beschichtungsart einzubrennen.
Nicht nur Le Creuset schreibt z.B.
" Vor dem ersten Gebrauch..."
Ja, da sind wir jetzt beim anderen "Einbrennen"... ;) (s.o.)
 
...ja klar ist die Oberfläche durch eine Emaillierung glatter. Wenn das aber alles so perfekt wäre, würden kaum renommierte Hersteller empfehlen ( einige verwenden sogar das Wort " müssen") die Teile einzubrennen. Le Creuset, Broil King usw...

...aber das wars jetzt auch meinerseits zum Thema.
 
Naja, eine Gusseiserne Wendeplatte ist was anderes als ein emaillierter Gussrost.

Egal, wie auch immer......

Meine Wendeplatte habe ich mit Wasser gespült, mit Rapsöl eingerieben und dann benutzt.
 
Danke an alle für die Tipps. Scheint ja doch ein Thema für sich zu sein. Es war keine Anleitung dabei. Ich kann auch nicht erkennen ob die Platte roh ist oder mit irgend etwas transparenten beschichtet ist
 
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Bitte und gutes Gelingen! Ich möchte meine nicht mehr missen, egal ob im BK oder einfach auf dem AZK...
 
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