Vor längerer Zeit sah ich einmal ein Rezept auf einer Banderole der bekannten Worcestershiresauce.
Es kam mir einerseits etwas simpel vor und andererseits dachte ich: das müßte doch auch in der Kugel funktionieren.
Also ran an die Arbeit. Fleisch und Zutatenbesorgt und losgelegt.
Erst einmal mein Rezept:
Den Weber OTG auf 180°C vorheizen. Dabei die Grillbriketts auf dem Kohlenrost links und rechts häufeln.
In der Aufheizzeit den Hackbraten vorbereiten.
Die Zutaten:
1 kg Rinderhack, 1 große Gemüsezwiebel fein gewürfelt, 250 g Semmelbrösel, 2 Eier, 75 ml Worchestershiresauce (die echte von Lea & Perrins), 75 ml Tomatenketchup, 3 EL Sojasauce, 1 flach gefüllten EL Magic Dust (die hier sicher allseits bekannte Grillgewürzmischung), 1 EL Tabasco geräuchert.
Zubereitung:
Alle Zutaten in einer ausreichend großen Schüssel von Hand zu einer homogenen Masse kneten, daraus einen länglichen Laib von rd. 10-12 cm Durchmesser formen und in eine gefettete kleine Bratreine (eine Lasagneform aus Edelstahl oder Keramik geht auch sehr gut, solange der Fleischlaib darin frei liegen kann und keinen Kontakt zu den Rändern bekommt) legen. Das Fleisch mit einem hitzebeständigem Öl (z.B. kaltgepresstem Sonnenblumen- oder Rapsöl) einpinseln, Bratenthermometer rein ins Fleisch und das Ganze mittig auf den Grillrost postieren. Die Längsseiten der Reine weisen parallel zu den Briketts.
Deckel drauf und ca. 45 min. garen bis zur Kerntemperatur von ca. 50°C garen. Während weiterer 15 Minuten mit einer BBQ-Sauce nach Wahl 2 Mal glacieren. Ich bevorzuge KC Masterpiece original wegen ihres ausgewogenen Raucharomas. In diesen letzten 15 Minuten steigt die Kerntemperatur weiter an. Bei ca. 55°C aus dem Grill nehmen und den Braten in Jehova gewickelt ca. 10 Min ruhen lassen. Dabei steigt die Kerntemperatur weiter auf ca. 60°C. Bei dieser Temperatur ist der Hackbraten gar. Keinesfalls auf höhere Kerntemperatur bringen, da er sonst zu trocken wird, denn Rindfleisch ist rel. fettarm.
Vorschläge für Beilagen:
Dazu passen z.B. frische Blattsalate oder Gurkensalat und klassischer Kartoffelbrei.
Kartoffelbrei:
Den kann man ganz einfach in während der Garzeit des Bratens machen. Dazu 1 kg mehlig kochende Kartoffeln schälen, im Dampfdruckkochtopf weich kochen. Noch heiß mit dem Kartoffelstampfer in einer Schüssel zu Brei zerdrücken. Es dürfen dabei ruhig kleine Stücke bleiben. Das gibt dem Brei Biß. Mit Salz und geriebener Muskatnuß abschmecken, dann ca. 250 ml. kochende Milch unterschlagen. Das ergibt einen lockeren, saftigen Brei. Darauf gibt man z.B. gewürfelte Röstzwiebeln oder gebratene Zwiebelringe.
Bei der Zeitplanung darauf achten, daß man den Brei fertigstellt, während der Braten unter der Jehova fertig zieht. Dann kommen Braten und Kartoffelbrei zeitgleich und heiß auf den Tisch. Lauwarm servierter Kartoffelbrei ist nämlich eine Zumutung.
Wer das Gericht noch mit weiteren Beilagen aufpeppen will, legt die letzten 45 Minuten der Garzeit mit gewürztem Feta gefüllte Gemüsepaprika mit in den Grill an die Schmalseiten der Bratreine, welche nicht direkt über den Briketts liegen.
Da der Braten keine Sauce ergibt, serviert man dazu Grill-, BBQ-Saucen oder Dips nach Wahl.
So, nun ein Bild vom Start:
Es kam mir einerseits etwas simpel vor und andererseits dachte ich: das müßte doch auch in der Kugel funktionieren.
Also ran an die Arbeit. Fleisch und Zutatenbesorgt und losgelegt.
Erst einmal mein Rezept:
Den Weber OTG auf 180°C vorheizen. Dabei die Grillbriketts auf dem Kohlenrost links und rechts häufeln.
In der Aufheizzeit den Hackbraten vorbereiten.
Die Zutaten:
1 kg Rinderhack, 1 große Gemüsezwiebel fein gewürfelt, 250 g Semmelbrösel, 2 Eier, 75 ml Worchestershiresauce (die echte von Lea & Perrins), 75 ml Tomatenketchup, 3 EL Sojasauce, 1 flach gefüllten EL Magic Dust (die hier sicher allseits bekannte Grillgewürzmischung), 1 EL Tabasco geräuchert.
Zubereitung:
Alle Zutaten in einer ausreichend großen Schüssel von Hand zu einer homogenen Masse kneten, daraus einen länglichen Laib von rd. 10-12 cm Durchmesser formen und in eine gefettete kleine Bratreine (eine Lasagneform aus Edelstahl oder Keramik geht auch sehr gut, solange der Fleischlaib darin frei liegen kann und keinen Kontakt zu den Rändern bekommt) legen. Das Fleisch mit einem hitzebeständigem Öl (z.B. kaltgepresstem Sonnenblumen- oder Rapsöl) einpinseln, Bratenthermometer rein ins Fleisch und das Ganze mittig auf den Grillrost postieren. Die Längsseiten der Reine weisen parallel zu den Briketts.
Deckel drauf und ca. 45 min. garen bis zur Kerntemperatur von ca. 50°C garen. Während weiterer 15 Minuten mit einer BBQ-Sauce nach Wahl 2 Mal glacieren. Ich bevorzuge KC Masterpiece original wegen ihres ausgewogenen Raucharomas. In diesen letzten 15 Minuten steigt die Kerntemperatur weiter an. Bei ca. 55°C aus dem Grill nehmen und den Braten in Jehova gewickelt ca. 10 Min ruhen lassen. Dabei steigt die Kerntemperatur weiter auf ca. 60°C. Bei dieser Temperatur ist der Hackbraten gar. Keinesfalls auf höhere Kerntemperatur bringen, da er sonst zu trocken wird, denn Rindfleisch ist rel. fettarm.
Vorschläge für Beilagen:
Dazu passen z.B. frische Blattsalate oder Gurkensalat und klassischer Kartoffelbrei.
Kartoffelbrei:
Den kann man ganz einfach in während der Garzeit des Bratens machen. Dazu 1 kg mehlig kochende Kartoffeln schälen, im Dampfdruckkochtopf weich kochen. Noch heiß mit dem Kartoffelstampfer in einer Schüssel zu Brei zerdrücken. Es dürfen dabei ruhig kleine Stücke bleiben. Das gibt dem Brei Biß. Mit Salz und geriebener Muskatnuß abschmecken, dann ca. 250 ml. kochende Milch unterschlagen. Das ergibt einen lockeren, saftigen Brei. Darauf gibt man z.B. gewürfelte Röstzwiebeln oder gebratene Zwiebelringe.
Bei der Zeitplanung darauf achten, daß man den Brei fertigstellt, während der Braten unter der Jehova fertig zieht. Dann kommen Braten und Kartoffelbrei zeitgleich und heiß auf den Tisch. Lauwarm servierter Kartoffelbrei ist nämlich eine Zumutung.
Wer das Gericht noch mit weiteren Beilagen aufpeppen will, legt die letzten 45 Minuten der Garzeit mit gewürztem Feta gefüllte Gemüsepaprika mit in den Grill an die Schmalseiten der Bratreine, welche nicht direkt über den Briketts liegen.
Da der Braten keine Sauce ergibt, serviert man dazu Grill-, BBQ-Saucen oder Dips nach Wahl.
So, nun ein Bild vom Start:






