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Hamburger Buns (Brötchen, Semmeln)

toc

Vegetarier
5+ Jahre im GSV
Ich bin neu bei Euch und habe in den FAQs und bei der Foren-Suche keine Antwort gefunden. Vielleicht könnt Ihr mir helfen.

Ich suche anständige, nicht zu kleine Hamburger-Semmeln (Buns, Brötchen). Die Supermarkt-Teile, die ich bisher verwendet habe, sind sehr "bröselig" und brechen leicht.

Gibt es hier empfehlenswerte Produkte oder vielleicht auch "Behandlungsmethoden" für die üblichen Produkte?

Ich hoffe, dass ich nicht im falschen Thread gelandet bin. Als Anlage schicke ich Euch ein Bild meines Burgers vom vergangenen Sonntag.

burger1.jpg
 

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hi Toc,

willkommen bei uns, eine kurze Vorstellung wäre schön und gehört zum guten Ton.

Zu Deinem Burger:
Bei aller Diskussionsgrundlage über die Qualität der Supermarktware, aber bring doch erstmal etwas Stabilität in Deinen Burger. In der Mitte geht das Teil steil nach oben und außenrum ist Platz ohne Ende!? :-? Kein Wunder, dass Dir das Teil so bricht.

Wenn das getan ist und Deine Buns noch softer werden sollen:
Buns selber machen, gibt es entsprechende Foreneinträge.

Beispiel 1
Beispiel 2 (Anleitung)
 
Moin,

ich bin mittlerweile zum Selberbacken übergegangen. Das hier ist auch ein gutes Rezept, hab ich im Juli zu Pulled Pork gebacken (man kann sie ja auch rund machen, unsere waren eckig):

75g Hartweizengrieß mit 150ml kochendem Wasser übergießen, dabei gut durchrühren, damit der Grießbrei glatt wird. Dann mit 1 EL Butter, 1 EL Naturjoghurt und 1 EL Honig (ich hab Habanerohonig verwendet) mischen sowie 1,5 TL Salz unterrühren. 10 Minuten ausquellen lassen.


1/2 Würfel Hefe in 200ml Wasser auflösen. Den Grießbrei in eine Küchenmaschine umfüllen, abwechselnd Hefewasser und 450g Mehl hinzugeben und gut verkneten. Den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen, dabei immer mal wieder kurz durchkneten. Aus dem Teig 8 Brötchen formen und unter einem Tuch noch mal gehen lassen, bis sie sich sichtbar vergrößert haben.


Den Backofen auf 220 Grad heizen, dabei einen Backstein mit erhitzen. Die Brötchen kurz mit Wasser besprühen, mit Grieß bestreuen, auf den Backstein legen und ca. 20 Minuten backen.

Die sind noch stabiler als mein erster Versuch, den Mitch ja schon angehängt hat.
 
Also irgendwie fehlt mir auf deinem Burger das Fleisch... erinnert mich in erster Linie an den Veggieburger von McDonalds soviel Grünzeug wie da druff ist.....

Zu deinem Problem : Bei Penny und Norma g(und bei real und Walmart bestimmt auch) gibts so "Pita-Taschen", die sind von Größe und Konsistenz her gut geeignet für dein Vorhaben ! Ansonsten wie Okraschote sagt, selber machen !
 
Endlich mal wieder ein ansprechender Burger.


Ich mag ja die normalen Supermarkt Buns. Ansonsten selber machen, das oben gepostete Rezept klingt schonmal sehr gut.

:prost:
 
Hallo!

Hier scheint der falsche Bereich für die Buns zu sein;)

Aber wenn wir schon mal dabei sind. Hatte am WE ein Rezept von Okraschote(Küchenlatain) gemacht. Die fand ich aber etwas fest. Lag wohl auch am backstarken Mehl.

@Okraschote
diese sind leider ziehmlich flach geblieben. Woran kann es gelegen haben? Da fällt mir ein, dass die Milch etwas wärmer als lauwarm wurde beim auflösen der Hefe. Man konnte die aber noch anfassen. Kann dies die Ursache sein?

Ansonsten hab ich schonmal diese Brötchen gemacht und fand die ganz gut:

500 g Mehl (Weizenmehl Typ 405)
240 ml Milch, zimmerwarm
60 g Butter, weich
1 Ei
1 EL Hefe (Trockenhefe)
¾ TL Salz
3 EL Zucker
 
Heiße Temperaturen können Hefe recht schnell abtöten, was für uns erträglich ist, ist für die kleinen Pilze der Tod. Max. 40 Grad würd ich sagen.

Ach ja, und der Blog Küchenlatein ist nicht von mir, ich hab nur darauf verwiesen, weil ich mich nicht mit fremden Federn schmücken wollte ;-)
 
Und wenn es doch mal gekaufte sein sollen, dann kann ich die "besseren" aus der Metro empfehlen.
Bei und gibt es einmal die großen für 0,99€ und einmal welche für 1,39€ pro Viererpack "Megaburger".
Die etwas teureren sind nicht so krümelig wie die meisten anderen fertig gekauften Buns.
Habe leider keinen Namen. Kann aber bei Interesse nochmal nachsehen.

Bei Deinem Burger muss ich auch sagen, daß es sich um eine tolle Hochstaplerleistung handelt. :D
 
Moin,

ich hau die Buns grundsätzlich für 1,5-2min in die Mikrowelle bei 270Watt. Das macht sie IHMO so schön weich wie zB bei Mc ua. An-/Warmgrillen mach ich gar nicht, davon werden sie hart und bröselig...

janssen
 
Wenn die Buns zu bröselig sind, dann waren sie wohl zu lange im Ofen/Grill.
Was dann etwas hilft, wenn sie nicht schon Zwieback sind, die Buns 2 Minuten in einen Gefriebeutel o.A. zu stecken. Dann werden sie etwas geschmeidig, wie bei bekannten Burgerketten.
 
Ich sehe das auch wie ChrisC. :)

Mirkowelle geht ja mal gar nicht, sind wir im Grillsportverein oder was? Extra labbrige Burger gibs zu kaufen, zu Hause wird das ordentlich gemacht. ;)
 
An-/Warmgrillen mach ich gar nicht, davon werden sie hart und bröselig...

Kommt auf die Qualität des Buns und die Art des Grillens an. ;)

Bei hochwertigen Buns und einer relativ kurzen Grillzeit passiert das nicht. Je nach geschmacklichen Vorlieben, sprich dem Bräunungsgrad, mache ich die Teile auf dem Edelstahl- oder dem Gussrostrost. :)
 
Schon jetzt mal vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten. Kurze Antwort auf einige Kommentare:

- Die Buns, die ich bisher getestet habe, bröseln auch dann, wenn der Burger selbst perfekt auf die Semmel passt und wenig Belag drauf ist. Also am Quetschen und Drücken allein liegt es nicht.
- Das Selbstbacken ist mir bisher nie in den Sinn gekommen, aber warum eigentlich nicht? Werd's mal probieren. Super-Tipp, danke für das Rezept.
- Trotzdem wären fertige Burger-Semmeln mit einem Durchmesser > 10 cm herzlich willkommen, wenn da jemand einen Tipp hat. Die Metro-Teile werd ich demnächst mal besorgen, vielleicht passen die ja. Aber gibt's sonst wirklich nix? In Amerika hab ich Buns gegessen, die einfach perfekt waren (in der Konsistenz, geschmacklich nehmen sich die Teile ohnehin nicht wirklich viel). Und das zwischen Schachtelwirt-Hamburger-Größe bis hin zum Radkappen-Format...

Zum Burger selbst:
- nein, ist nicht wirklich wenig Fleisch (gut 200 Gramm reines Rinder-Muskelfleisch). Aber ich hab noch nicht ganz den Dreh raus, beim Formen die richtige Dicke hinzukriegen. Der Lump hat sich beim Grillen aus der Fläche in die Höhe verzogen. Sieht auf dem Foto winzig aus, aber ein normaler Mensch braucht hinterher nicht mehr sehr viel essen :-)
Trotzdem ist es mir so lieber, als zu dünne Scheiben zu grillen. Geschmacklich sind die eher dicken Geräte besser, da saftiger.
- SO viel Grünzeug ist das nicht. Sieht auf dem Foto vielleicht recht dramatisch aus, aber es handelt sich insgesamt um ein einzelnes Salatblatt (etwas zerzupft), 2 Tomatenscheiben und eine Gurkenscheibe. Ach ja, ein paar Zwiebeln sind noch dabei.
 
das Problem mit den "normalen" Supermarkt Buns kenn ich auch. Die taugen einfach nix meiner Meinung nach.
Selbstgebacken hab ich bisher nicht, sonder bin auf Fladenbrote vom örtlichen Türken (der backt den ganzen Tag frisch - saulecker) ausgewichen.

Die besten gekauften finde ich, sind die tiefgefrorenen von der Metro. Gibts auch in XXL im Karton und darin 4x 4 Stück im Plastikbeutel also 16 Stück je VE. Die sind echt stabil und angenehm in der Konsistenz. Muss man nur suchen im TK-Schrank oder nachfragen. Die aus dem normalen Brot-Regal (auch wenns Golden Toast ist) machen keinen Spaß.
 
wir hatten mal vor ein paar Jahren ein Burgerbuffet und ein Bekannter hat bei seinem Bruder (Bäcker mit eigener Bäckerei) die Buns in Auftrag gegeben. Dieser macht für einige Lokale die Teile auf Bestellung. Die Dinger waren eine Wucht. Leider ist der Weg dorthin immer relativ weit um sich immer dort einzudecken wenn mich die Burger-Lust packt.

Aber wieso zum Henker bieten das "normale" Bäckereien eigentlich nicht an?
 
Ich verwende nach Möglichkeit ausschließlich die Buns von Otto-Gourmet.

Perfekte Konsistenz
Saugt Fleischsaft und Sauce auf, ohne matschig zu werden
Geschmacklich sehr gut

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Für die Veröffentlichung des Hangover-Burger-Rezeptes wird Dich der Spitzenverband der Krankenkassen in's Gefängnis bringen :rotfll:

Sehr stattliche Geräte, Deine Burger. Früher hat man mit sowas das ganze Dorf ernährt!
 
Ich hol' den Thread nochmal nach oben. Ich bin zwar noch nicht fündig geworden, was "bröselfreie" große Buns angeht, aber bei den kleinen hab ich inzwischen eine absolute Lieblingssorte: die Semmeln aus der Norma sind weich, nehmen Saft gut auf, brechen nicht und sind - das hab ich erst beim zweiten Mal gemerkt - vorgeschnitten.

Selbst gebacken habe ich immer noch keine, wird aber sicher in dieser Saison noch kommen. Zumal ich für einige der Rezepte auf Cheese & Burger Society
Brot brauche, das nach amerikanischer Art sehr labbrig und weich ist, das man aber in Deutschland so gut wie nicht auftreiben kann.
 
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