Hi,
aus reiner Neugierde und für den kleinen Hunger zwischendurch habe ich mir mal einen 8er tief (2,5 Liter 8" X 4") bei
http://www.camp-oven.de bestellt. Im folgenden CO
Zwar haben wir schon 2 DOs von Lodge (10er und 12er normal) dennoch bin ich deswegen kein Gußeisen oder DO Experte.
Daher hier kein echter Test sondern lediglich meine Eindrücke. Achtung: Hier werden ein 12er sowie ein 10er von LODGEmfg ( http://www..de ) und ein 8er tief CO verglichen. Ob der Vergleich insofern nicht hinkt, kann ich leider nicht sagen. SJ hat zu den größeren Pötten ja schon einiges gesagt.
Vorab:
Beide sind für den Zweck für den sie hergestellt wurden geeignet. Dazu unten am Ende des Beitages mehr.
Zu den Einzelheiten:
Der CO erscheint marginal rauer in der Oberfläche zu sein. Ob dies an der Vorbehandlung der Lodge Pötte oder am Guß liegt, kann ich nicht beurteilen.
Beide Deckel schließen m. E. hinreiche[/b]nd dicht ab. Allerdings sehe auch ich als Laie, dass der Deckel des CO am Rand einige Unsauberkeiten aufweist, welche die Dichtigkeit allerdings nicht beeinflussen.
Der Griff des Deckels ist bei den Lodge Pötten an beiden Punkten gleichwertig ausgeführt. Beim CO sehe ich einen dicke und eine dünne Verbindung – bitte beachten, dass es sich um einen 8er CO handelt.
Dass die Pötte von Lodge vorbehandelt sind, ist bekannt und wer schon mal einen DO eingebrannt hat weiss um das Vergnügen später am Lagerfeuer Geschichten von dem Seesungeheuer zu erzählen. Mit anderen Worten. Für Lifestyle Anhänger ist der Lodge die erste Wahl. Für mich persönlich gilt, dass ich lieber einen bereits vorbehandelten Pott in die Sammlung aufnehmen als mir den Streß nochmals anzutun. Und ich bin gewiß kein Lifestyle Jünger.
Vorteil der behandelten Pötte scheint mir auch zu sein, dass man
anfangs bei der Reinigung nichts falsch machen kann. Während ein unbehandelter zunächst wie ein „rohes Ei“ zu behandeln ist wenn man lange Zeit viel Freude an ihm haben möchte. Dass dies einen quasi dazu zwingt den CO Topf regelmässig zu benutzen – nur so erhält er eine dauerhafte und schützende Patina (Hammerschlag) ist allerdings ein nicht zu unterschätzender Vorteil und Argument gegenüber auf Werterhaltung bestehender Familienmitglieder denen man zuvor u. U. unter Mühen die Zustimmung zum Erwerb abgerungen hat.
Im großen und ganzen erscheinen die Pötte von Lodge doch sorgfältiger hergestellt worden zu sein.
Lieferumfang usw.:
DO von Lodge in einer stabilen Kiste aus Pappkarton in dem ich die Pötte auch aufbewahre und daher keine Probleme mit Müffeln habe – Allerdings könnten die Kartons etwas größer sein um den Deckel schräg kopfüber aufzulegen.
CO: Gut verpackt (es wurde ein Topf und ein Deckelständer bestellt). Der Topf selber steckte in eine Labberkiste aus Karton.
Vorteil allerdings => Es wurde eine Tragetasche mitgeliefert. Die Qualität ist zwar nicht für den harten Outdoor Einsatz gedacht, aber völlig ausreichend. Punkt an CO.
Fazit:
Eingangs erwähnte ich, dass ich mich noch zu der Geeignetheit der Pötte für den vorgesehen Zweck näher äußern werden. Nun denn:
Einigen wird aufgefallen sein, dass ich ein Freund des Smoke(r)n bin und daher Leuten dies es, ohne größeren Einsatz an finanziellen Mittel, nur mal ausprobieren möchte den Landmann Kugelgrill an empfehle – hab selber einen für Quickies. Es macht für viele keinen Sinn, sich für viel Geld einen Weber zu kaufen, oder gar gleich einen Lok-Smoker, nur um und dann festzustellen, dass es doch nicht ist das ist was zu einem passt.
Nun, genauso möchte ich auch in diesem Fall verfahren. Wer zunächst nur herausfinden möchte, ob so ein Pott und das dazugehörige Feeling zu ihm paßt, ist bestens mit den CO Pötten bedient. Wer aber, nachdem er erfolgreich angefixt wurde, etwas fürs Leben sucht, dem rate ich zu dem Angebot von Lodge oder etwas in vergleichbarer Qualität.
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Nachtrag:
Praktische Erfahrungen mit dem CO:
Den CO Pott hatte ich bislang 4 mal im Einsatz. Davon die ersten dreimal mit Kohle Briketts unten und oben und das letzte mal am Feuer. Bei letztere Methode wird der Topf neben das Feuer gestellt und der Inhalt gart durch die Strahlungshitze. Zum gratinieren habe ich zum Abschluß einen brennenden Scheit oben aufgelegt.
Eingebrannt habe ich den CO Topf zweimal im E-Backofen nach Anleitung. Das erste mal vor Inbetriebnahme und ein weiteres mal nach dem ersten Einsatz. Das zweite einbrennen erscheint mir im Nachhinein zwar unnötig, aber Vorsicht ist die Mutter der ....
P.S.
Der Deckelheber von Lodge funzt auch mit den CO Pötten.