Hallo zusammen!
Kürzlich hatte ich meinen Neuerwerb hier gepostet. Inzwischen konnte ich die Teigrolle einem ersten Test unterziehen von dem ich hier berichten möchte.
Was liegt näher als einen Teigroller mit einem Blechkuchen zu testen? Also suchte ich mir mein Standardrezept für Hefekuchen raus und legte los.
Zunächst einmal wurden die dicksten Silikonringe aufgezogen, die Breite habe ich dem Backblech angepasst:
Ich habe da mal was vorbereitet.
Hier der Hefe-Teig den ich am Vorabend angesetzt habe:
Die Teigrolle trifft erstmalig auf den Teig … die Spannung steigt:
Und siehe da, sie gleitet problemlos über den Teig, es ist der Wahnsinn …
Wenn der Teig noch nicht breit genug ausgewalzt ist kann man die gleiche Methode wie bei gewalztem Nudelteig verwenden: man faltet Ihn und weiter geht's.
Hat man die volle Breite erreicht so wechselt man auf die nächstdünneren Silikonringe:
Zumindest bei so einem zähen Gebilde wie einem Hefeteig wächst der Teig gerne auch mal über die gewünschte Breite raus. In einem solchen Fall kann man den Teil, der vom Silikonring "überfahren" wurde, mit einer Teigkarte auf die richtige Breite zurückschieben:
Irgendwann hat der Teig die gewünschten Maße erreicht:
An dieser Stelle wäre der Test eigentlich beendet aber ich möchte Euch das Resultat meines Backvorhabens natürlich nicht vorenthalten. Der Plan war es nämlich von Beginn an dass am Ende ein Streuselkuchen entstehen sollte. Und keine Sorge, am Ende folgt noch ein Fazit.
Wie man sieht blieb nach der Nutzung eines Backrahmens einiges an Teig übrig, damit lässt sich sicherlich noch etwas anderes anstellen, doch dazu kommen wir gleich:
Hier ist unser Hefeteig bereits in der Stückgare, vor lauter Streuseln ist von Ihm aber (zum Glück) nichts mehr zu sehen:
Nun hatte ich Zeit mir zu überlegen was mit dem Rest geschehen sollte. Meine Frage an die bessere Hälfte: "Schaaatz, haben wir noch Mohnback?" wurde positiv beantwortet also wurde der Rest Hefeteig zackig auf dünnster Stufe ausgerollt und einfach nur mit Mohnback belegt. Wird schon irgendwas essbares rauskommen:
Dann das Päckchen verpacken …
Hm, sieht irgendwie noch nicht so spannend aus. Man könnte doch … "Schaaatz, haben wir noch mehr Butter?" - auch dies wurde bejaht. Na dann, schnell nochmal eine Ladung Streusel produzieren und das Ganze sieht schon netter aus:
Die "Plätzchen" neben dem übergroßen Mohnteilchen bestehen übrigens aus Streuselteig, irgendwas hat man eben immer übrig.
So sahen am Schluss die Ergebnisse aus:
Nun mein Fazit zu dem Teigroller:
Eigentlich bin ich der Meinung, wer ein professionelles Ergebnis abliefern möchte sollte sich auch mittels Übung die entsprechende Erfahrung aneignen.
Aber manchmal gibt es auch einen Workaround, in diesem Fall die Teigrolle mit Ihren Silikonringen. Bezahlt habe ich dafür mit dem schätzungsweise doppelten Zeitaufwand was vielleicht auch dem zähen Hefeteig geschuldet war der sich immer wieder zusammenzog oder "unter die Räder" geriet. Vermutlich hätte ich auch mit ein bisschen weniger Perfektionismus ein ähnlich gutes Ergebnis erzielt und noch ein wenig Zeit rausgeholt. Aber letztendlich hat die Arbeit mit dem Teigroller Spaß gemacht, das Ergebnis entsprach meinen Erwartungen und da ich nur in meiner Freizeit backe kann mir die dafür aufgebrachte Zeit auch egal sein.
Ich würde mir das Teil also wieder holen und bin schon gespannt wie sich in den kommenden Wochen bei Plätzchenteigen schlägt, welche zwar nicht so zäh, dafür aber umso klebriger sind.
Viele Grüße und noch einen schönen Abend wünscht Euch
Thomas
Kürzlich hatte ich meinen Neuerwerb hier gepostet. Inzwischen konnte ich die Teigrolle einem ersten Test unterziehen von dem ich hier berichten möchte.
Was liegt näher als einen Teigroller mit einem Blechkuchen zu testen? Also suchte ich mir mein Standardrezept für Hefekuchen raus und legte los.
Zunächst einmal wurden die dicksten Silikonringe aufgezogen, die Breite habe ich dem Backblech angepasst:
Ich habe da mal was vorbereitet.
Hier der Hefe-Teig den ich am Vorabend angesetzt habe:Die Teigrolle trifft erstmalig auf den Teig … die Spannung steigt:
Und siehe da, sie gleitet problemlos über den Teig, es ist der Wahnsinn …

Wenn der Teig noch nicht breit genug ausgewalzt ist kann man die gleiche Methode wie bei gewalztem Nudelteig verwenden: man faltet Ihn und weiter geht's.
Hat man die volle Breite erreicht so wechselt man auf die nächstdünneren Silikonringe:
Zumindest bei so einem zähen Gebilde wie einem Hefeteig wächst der Teig gerne auch mal über die gewünschte Breite raus. In einem solchen Fall kann man den Teil, der vom Silikonring "überfahren" wurde, mit einer Teigkarte auf die richtige Breite zurückschieben:
Irgendwann hat der Teig die gewünschten Maße erreicht:
An dieser Stelle wäre der Test eigentlich beendet aber ich möchte Euch das Resultat meines Backvorhabens natürlich nicht vorenthalten. Der Plan war es nämlich von Beginn an dass am Ende ein Streuselkuchen entstehen sollte. Und keine Sorge, am Ende folgt noch ein Fazit.
Wie man sieht blieb nach der Nutzung eines Backrahmens einiges an Teig übrig, damit lässt sich sicherlich noch etwas anderes anstellen, doch dazu kommen wir gleich:
Hier ist unser Hefeteig bereits in der Stückgare, vor lauter Streuseln ist von Ihm aber (zum Glück) nichts mehr zu sehen:
Nun hatte ich Zeit mir zu überlegen was mit dem Rest geschehen sollte. Meine Frage an die bessere Hälfte: "Schaaatz, haben wir noch Mohnback?" wurde positiv beantwortet also wurde der Rest Hefeteig zackig auf dünnster Stufe ausgerollt und einfach nur mit Mohnback belegt. Wird schon irgendwas essbares rauskommen:
Dann das Päckchen verpacken …
Hm, sieht irgendwie noch nicht so spannend aus. Man könnte doch … "Schaaatz, haben wir noch mehr Butter?" - auch dies wurde bejaht. Na dann, schnell nochmal eine Ladung Streusel produzieren und das Ganze sieht schon netter aus:
Die "Plätzchen" neben dem übergroßen Mohnteilchen bestehen übrigens aus Streuselteig, irgendwas hat man eben immer übrig.

So sahen am Schluss die Ergebnisse aus:
Nun mein Fazit zu dem Teigroller:
Eigentlich bin ich der Meinung, wer ein professionelles Ergebnis abliefern möchte sollte sich auch mittels Übung die entsprechende Erfahrung aneignen.
Aber manchmal gibt es auch einen Workaround, in diesem Fall die Teigrolle mit Ihren Silikonringen. Bezahlt habe ich dafür mit dem schätzungsweise doppelten Zeitaufwand was vielleicht auch dem zähen Hefeteig geschuldet war der sich immer wieder zusammenzog oder "unter die Räder" geriet. Vermutlich hätte ich auch mit ein bisschen weniger Perfektionismus ein ähnlich gutes Ergebnis erzielt und noch ein wenig Zeit rausgeholt. Aber letztendlich hat die Arbeit mit dem Teigroller Spaß gemacht, das Ergebnis entsprach meinen Erwartungen und da ich nur in meiner Freizeit backe kann mir die dafür aufgebrachte Zeit auch egal sein.
Ich würde mir das Teil also wieder holen und bin schon gespannt wie sich in den kommenden Wochen bei Plätzchenteigen schlägt, welche zwar nicht so zäh, dafür aber umso klebriger sind.

Viele Grüße und noch einen schönen Abend wünscht Euch
Thomas