Nach der Weihnachtsvöllerei ist jetzt auch mal Zeit das diesjährige Menü vom Heiligabend für die Familie zu verewigen. Wie jedes Jahr gab’s wieder 4 Gänge mit dem Ziel recht viel vorbereitet zu haben, damit es Abends dann immer flott geht und esnicht zu sehr in Stress ausartet.
1. Gang
Los ging es dieses Jahr mit dem Signature Dish von Tim Raue, dem Wasabi Kaisergranat. Also erst einmal ein paar schöne Krabbler aus dem Eis geholt
Dazu muss man sich dann natürlich auch frischen Wasabi gönnen, sonst wirds ja nicht originalgetreu. Also kurz vor Heiligabend ab zu BosFood in der Nähe von Düsseldorf und das Knöllchen abgeholt und mit professionellem Equipment gerieben und mit japanischer Mayo gemischt.
Dann noch flott die ausgelösten Kaisergranat-Schwänze im Tempura Teig frittiert und angerichtet
2. Gang
Weiter ging es mit einem Gang inspiriert aus der Schwarzwaldstube. Meine Frau hatte dort vor ein paar Jahren mal einen vegetarischen Gang mit Pilzen, bei dem man sich quasi in den Wald versetzte gefühlt hat. Schwer zu beschreiben, war aber toll. Mangels Bilder vom Gang, also ein bisschen selber rumprobiert. Herausgekommen ist eine schlotzige Pilzmousseline mit Morcheln, Herbstrompeten und Schalotten die mit pürierten Perlgraupen (eingekocht mit einem sehr dunklen Miso von mimi) gemischt wurden. Obendrauf kamen dann noch ein paar Gnocchi und ein in Nussbutter konfiertes Eigelb. Dazu ein wenig Crunch aus Panko, Butter und einer Champignon Duxelle
3. Gang
Leicht gesättigt hatten wir jetzt ein bisschen Zeit bis das Beef Wellington und der Gratin im Ofen fertig waren. Zum anrichten der einfachste Gang, aber den Kampf mit dem Blätterteig Gitter brauche ich nicht nochmal …
Fertig eingerollt ging es dann am Dienstag damit in den Kühlschrank, den Blätterteig habe ich dann Mittwoch Mittag erst drumgemacht.
Der Roller war leider eine Katastrophe, ich durfte quasi jeden Schlitz nochmal nachritzen
Dazu dann noch einen leichten Kartoffelgratin, eine Pfeffersauce und ein wenig Spinat.
4. Gang
Abgeschlossen wurde das ganze dann französisch mit einer Bouche de Noel, also einer Biskuitrolle. Dessert ist immer der Endgegner, wer mag schon Patisserie .. aber muss ja sein. Zum Glück war der Biskuit diesmal gnädig mit mir und lies sich gut rollen
Dazu gabs noch ein Tiramisu Eis und der Abend war geschafft
Die Weinauswahl kam diesmal von meinem Schwager, man muss ja ein paar Aufgaben auch mal abgeben können. Der Riesling zum Kaisergranat hätte lieber ein Kabinett sein können, da beides dann doch zu säuerlich zusammen war, aber ansonsten gab’s da nichts auszusetzen
Feierabend für dieses Jahr
1. Gang
Los ging es dieses Jahr mit dem Signature Dish von Tim Raue, dem Wasabi Kaisergranat. Also erst einmal ein paar schöne Krabbler aus dem Eis geholt
Dazu muss man sich dann natürlich auch frischen Wasabi gönnen, sonst wirds ja nicht originalgetreu. Also kurz vor Heiligabend ab zu BosFood in der Nähe von Düsseldorf und das Knöllchen abgeholt und mit professionellem Equipment gerieben und mit japanischer Mayo gemischt.
Dann noch flott die ausgelösten Kaisergranat-Schwänze im Tempura Teig frittiert und angerichtet
2. Gang
Weiter ging es mit einem Gang inspiriert aus der Schwarzwaldstube. Meine Frau hatte dort vor ein paar Jahren mal einen vegetarischen Gang mit Pilzen, bei dem man sich quasi in den Wald versetzte gefühlt hat. Schwer zu beschreiben, war aber toll. Mangels Bilder vom Gang, also ein bisschen selber rumprobiert. Herausgekommen ist eine schlotzige Pilzmousseline mit Morcheln, Herbstrompeten und Schalotten die mit pürierten Perlgraupen (eingekocht mit einem sehr dunklen Miso von mimi) gemischt wurden. Obendrauf kamen dann noch ein paar Gnocchi und ein in Nussbutter konfiertes Eigelb. Dazu ein wenig Crunch aus Panko, Butter und einer Champignon Duxelle
3. Gang
Leicht gesättigt hatten wir jetzt ein bisschen Zeit bis das Beef Wellington und der Gratin im Ofen fertig waren. Zum anrichten der einfachste Gang, aber den Kampf mit dem Blätterteig Gitter brauche ich nicht nochmal …
Fertig eingerollt ging es dann am Dienstag damit in den Kühlschrank, den Blätterteig habe ich dann Mittwoch Mittag erst drumgemacht.
Der Roller war leider eine Katastrophe, ich durfte quasi jeden Schlitz nochmal nachritzen
Dazu dann noch einen leichten Kartoffelgratin, eine Pfeffersauce und ein wenig Spinat.
4. Gang
Abgeschlossen wurde das ganze dann französisch mit einer Bouche de Noel, also einer Biskuitrolle. Dessert ist immer der Endgegner, wer mag schon Patisserie .. aber muss ja sein. Zum Glück war der Biskuit diesmal gnädig mit mir und lies sich gut rollen
Dazu gabs noch ein Tiramisu Eis und der Abend war geschafft
Die Weinauswahl kam diesmal von meinem Schwager, man muss ja ein paar Aufgaben auch mal abgeben können. Der Riesling zum Kaisergranat hätte lieber ein Kabinett sein können, da beides dann doch zu säuerlich zusammen war, aber ansonsten gab’s da nichts auszusetzen
Feierabend für dieses Jahr
Respekt, toll gemacht und hat bestimmt mindestens genauso gut geschmeckt, wie es auf den Fotos aussieht.

