Nachdem der @Admin im anderen Thread gerne ein paar Details wollte:
Ich aber das andere Thema nicht gerne kidnappen wollte, gerne hier eine Übersicht meines "ganz normalen Heimnetzwerkes"
Eigentlich braucht man heutzutage ja nur ein WLAN und ein Handy.... zumindest meinen das viele
Da ich das etwas anders sehe, haben wir beim Umbau des Hauses etwas.... naja.... sternegrillermäßigübertrieben vorgesorgt.
Vorneweg, ja - ich weiß, mein Kabelmanagement ist Mist
Die Patchpanele laufen in insgesamt ca. 100 CAT6a-Dosen die im ganzen Haus und auf dem Grundstück verteilt sind (also auch im Gartenhaus, Garage, Lagerschuppen, Dachboden, etc.
Direkt darunter ist der "große" Switch, ich bin ein alter Zyxel-Fanboy, daher habe ich alle Netzwerkgeräte von dieser im Consumer-Bereich eher unbekannten Firma.
Der "große" Switch ist ein 1 Gbit 48 Port GS1920 Switch mit PoE auf allen Ports - mit diesen versorgen wir auch 12 Kameras in Haus und grundstück sowie insgesamt 5 WAX610D-Wifi-Hotspots mit Strom über "PoE". Direkt daran hängt ein Raspberry Pi dessen einzige Aufgabe es ist, uns mittels "PiHole" die Werbung aus dem Haus zu halten.
Dieser führt - aktuell noch mit 1 Leitung, demnächst aber dank Link Aggregation mit 2 Leitungen, in den XS 1930 Switch darunter, der mit 10 Gigabit läuft und darüber die schnellen Geräte (also den Server, die Arbeitscomputer, etc.) versorgt.
Nochmals darunter liegt die VPN100 Firewall, das Herzstück des Netzwerks, denn darüber wird nicht nur der ganze Traffic ins und aus dem Netz geroutet, sondern auch zB die Hotspots zentral konfiguriert, es läuft ein DHCP Server drauf, die VLAN Verwaltung läuft darüber, etc.
Gleich darunter in Schwarz ist die erste von zwei Cyberpower USV Anlagen, natürlich "Line Interactive", mit echter Sinuswelle. Diese USV versorgt alle Netzwerkgeräte und eines von zwei Netzteilen des Servers darunter mit Strom.
Darunter, auf dem Server liegend, der neueste Zugang - den nach reiflicher Überlegung habe ich mich zum Kauf eines LTO-8-Tape-Laufwerks entschlossen, da es auf Dauer günstiger ist, als ein zweiter Backup-Server oder Cloud-Backup (auch wenn es irre ist, was für diese Laufwerke verlangt wird). In diesem Fall habe ich ein Overland-Tandberg LTO 8 Laufwerk. Entgegen den Vermutungen im anderen Thread tatsächlich ohne Tape Library, da ich sehr viele statische Daten habe, die nicht oft geändert werden - für die "Live Daten" reicht ein fix eingelegtes Band für das laufende Backup.
Einen Stock darunter dann das Zentralhirn unseres gesamten Hauses - Ein SUPERMICRO SuperChassis 846BE1C-R1K23B Rackserver mit redundante 1200 Watt Netzteilen, Intel Xeon Silver 4214R 12x 2,40 GHz und 256 GB Kingston Server Premier DDR4-2400 reg ECC DIMM RAM.
Drinnen laufen insgesamt 6 SSDs in diversen RAID-Verbünden als Laufwerke für die Software und vorne 18x HGST WD Ultrastar DC HC530 14 TB
Auf 2 der SSDs im RAID 1 läuft der ESXI Hypervisor als VM-Host.
Die wichtigste VM ist eine TrueNAS-Instanz, welche die anderen 4 SSDs verwaltet und mittels iSCSI an den Host zurück gibt, wo dann diverse andere VMs liegen (eine Windows VM (mit welcher über Weeam auch das Tape Laufwerk gesteuert wird), diverse Linux VMs und eine Docker/Portainer-Instanz, über welche zB NodeRed, MySql und viele andere Helferleins arbeiten.
Nochmals darunter ist zuerst eine Schublade mit ein bisschen Werkzeug, dann eine weitere USV (welche exklusiv nur das zweite, redundante, Netzteil des Servers speist.
Und darunter nochmal ein eigener PC (in einem Desktop Gehäuse), mit großer GPU-Power (einmal eine dedizierte GeForce 4060Ti und einer potenten Intel Core i7-14700K mit iGPU und Quicksync für schnelle "on the fly"-Transkodierung von Medien) welche unter anderem die oben benannten 12 Kameras zusammenfasst, aufzeichnet und streamt.
Also eigentlich nur das mindeste für ein Einfamilienhaus
Und JA, das ist tatsächlich meine private Anlage
Noch Fragen?
Die Komponenten. Wie kommt man zu fast 4 mal 24 Ports auf dem Patchfeld? Ich mutmaße, da hängt ein PiHole dran?
Tapelaufwerk? Welche HDs? usw.![]()
Ich aber das andere Thema nicht gerne kidnappen wollte, gerne hier eine Übersicht meines "ganz normalen Heimnetzwerkes"
Eigentlich braucht man heutzutage ja nur ein WLAN und ein Handy.... zumindest meinen das viele

Da ich das etwas anders sehe, haben wir beim Umbau des Hauses etwas.... naja.... sternegrillermäßig
Vorneweg, ja - ich weiß, mein Kabelmanagement ist Mist
Die Patchpanele laufen in insgesamt ca. 100 CAT6a-Dosen die im ganzen Haus und auf dem Grundstück verteilt sind (also auch im Gartenhaus, Garage, Lagerschuppen, Dachboden, etc.
Direkt darunter ist der "große" Switch, ich bin ein alter Zyxel-Fanboy, daher habe ich alle Netzwerkgeräte von dieser im Consumer-Bereich eher unbekannten Firma.
Der "große" Switch ist ein 1 Gbit 48 Port GS1920 Switch mit PoE auf allen Ports - mit diesen versorgen wir auch 12 Kameras in Haus und grundstück sowie insgesamt 5 WAX610D-Wifi-Hotspots mit Strom über "PoE". Direkt daran hängt ein Raspberry Pi dessen einzige Aufgabe es ist, uns mittels "PiHole" die Werbung aus dem Haus zu halten.
Dieser führt - aktuell noch mit 1 Leitung, demnächst aber dank Link Aggregation mit 2 Leitungen, in den XS 1930 Switch darunter, der mit 10 Gigabit läuft und darüber die schnellen Geräte (also den Server, die Arbeitscomputer, etc.) versorgt.
Nochmals darunter liegt die VPN100 Firewall, das Herzstück des Netzwerks, denn darüber wird nicht nur der ganze Traffic ins und aus dem Netz geroutet, sondern auch zB die Hotspots zentral konfiguriert, es läuft ein DHCP Server drauf, die VLAN Verwaltung läuft darüber, etc.
Gleich darunter in Schwarz ist die erste von zwei Cyberpower USV Anlagen, natürlich "Line Interactive", mit echter Sinuswelle. Diese USV versorgt alle Netzwerkgeräte und eines von zwei Netzteilen des Servers darunter mit Strom.
Darunter, auf dem Server liegend, der neueste Zugang - den nach reiflicher Überlegung habe ich mich zum Kauf eines LTO-8-Tape-Laufwerks entschlossen, da es auf Dauer günstiger ist, als ein zweiter Backup-Server oder Cloud-Backup (auch wenn es irre ist, was für diese Laufwerke verlangt wird). In diesem Fall habe ich ein Overland-Tandberg LTO 8 Laufwerk. Entgegen den Vermutungen im anderen Thread tatsächlich ohne Tape Library, da ich sehr viele statische Daten habe, die nicht oft geändert werden - für die "Live Daten" reicht ein fix eingelegtes Band für das laufende Backup.
Einen Stock darunter dann das Zentralhirn unseres gesamten Hauses - Ein SUPERMICRO SuperChassis 846BE1C-R1K23B Rackserver mit redundante 1200 Watt Netzteilen, Intel Xeon Silver 4214R 12x 2,40 GHz und 256 GB Kingston Server Premier DDR4-2400 reg ECC DIMM RAM.
Drinnen laufen insgesamt 6 SSDs in diversen RAID-Verbünden als Laufwerke für die Software und vorne 18x HGST WD Ultrastar DC HC530 14 TB
Auf 2 der SSDs im RAID 1 läuft der ESXI Hypervisor als VM-Host.
Die wichtigste VM ist eine TrueNAS-Instanz, welche die anderen 4 SSDs verwaltet und mittels iSCSI an den Host zurück gibt, wo dann diverse andere VMs liegen (eine Windows VM (mit welcher über Weeam auch das Tape Laufwerk gesteuert wird), diverse Linux VMs und eine Docker/Portainer-Instanz, über welche zB NodeRed, MySql und viele andere Helferleins arbeiten.
Nochmals darunter ist zuerst eine Schublade mit ein bisschen Werkzeug, dann eine weitere USV (welche exklusiv nur das zweite, redundante, Netzteil des Servers speist.
Und darunter nochmal ein eigener PC (in einem Desktop Gehäuse), mit großer GPU-Power (einmal eine dedizierte GeForce 4060Ti und einer potenten Intel Core i7-14700K mit iGPU und Quicksync für schnelle "on the fly"-Transkodierung von Medien) welche unter anderem die oben benannten 12 Kameras zusammenfasst, aufzeichnet und streamt.
Also eigentlich nur das mindeste für ein Einfamilienhaus
Und JA, das ist tatsächlich meine private Anlage

Noch Fragen?

Diese ganzen 8K Pornos fressen schon ordentlich Speicher.
wäre. Daher hat der Server sogar Silent-Lüfter: