• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

heissa...

Schnitzelkauer

Grillkaiser
15+ Jahre im GSV
Ressort: München
URL: /muenchen/artikel/278/109169/article.html
Datum und Zeit: 20.04.2007 - 20:37


10.04.2007 07:23 Uhr Drucken | Versenden | Kontakt

Grillen in der Großstadt
Mehr Sheriffs gegen das wilde Brutzeln
Den Grillfans sind die Gefahren ihres Tuns selten klar. In München musste nun ein Konzertsaal mit 2500 Menschen evakuiert werden – wegen Brandgeruchs, der von illegalen Feuerstellen stammte. Nun will die Stadt die Kontrollen verstärken.




Grillen nur noch unter Aufsicht.
Foto: dpa


Es ist wie ein Naturgesetz: Kaum erwärmt die Sonne die Luft auf mehr als 15 Grad, schon packt die Deutschen eine unbändige Lust nach leicht verkokeltem Fleisch. Sie ziehen in Horden an die frische Luft und packen dort ihre Grills aus.

Das Lieblingsziel der Münchner Grillbewegung ist das Isarufer, am liebsten besonders zentral, etwa an der Reichenbachbrücke oder etwas weiter nördlich, nahe dem Kulturzentrum Gasteig mit Münchens größtem Saal für klassische Musikkonzerte.

Das Problem ist, dass das Grillen ausgerechnet an diesen Orten verboten ist. Warum, das zeigte sich am Freitagabend. Im Gasteig stand die dreistündige Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach auf dem Programm. 2500 Besucher waren gekommen.

Gegen 21 Uhr standen sie allesamt auf der Straße. Die Vorstellung war unterbrochen worden, der Saal geräumt. Zwei Mann von der Feuersicherheitswache und Konzertbesucher hatten Brandgeruch wahrgenommen. Zwei Löschzüge mit etwa 30 Mann rückten an und suchten die Feuerstelle im Gebäude – vergebens.


Sie hätten draußen suchen sollen. „Vermutlich hat die Klimaanlage den Rauchgeruch aus den Isarauen angesaugt und im Gebäude verteilt“, sagte Christian Richinger von der Münchner Feuerwehr der Abendzeitung. Die Feuermelder waren still geblieben. Sie schlügen nur Alarm, wenn „der Rauch sichtbar in der Luft hängt“, erklärte Richinger.

Nach 40 Minuten wurde der Saal wieder frei gegeben. Die Matthäus-Passion konnte ihr erwartetes Ende nehmen.

Der Vorfall im Gasteig steht nicht allein. Nach Angaben der Stadt mussten in einem Krankenhaus in den Isarauen bereits Operationen abgesagt werden, weil die Lüftungsanlagen mit dem Grillgeruch überfordert waren.

Für Münchens Griller wird der Unfall im Gasteig Konsequenzen haben. Das städtische Baureferat will die Patrouillen verstärken. Bisher bestand die Grill-Polizei aus 27 Mann und 20 Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes. „Die werden heuer noch weiter aufgestockt“, sagte Jürgen Marek, Sprecher des Baureferates. Er verweist auf die offiziell ausgewiesenen Grillflächen. Die liegen nur nicht so zentral.

An der Isar etwa beginnt eine Zone 100 Meter südlich der Brudermühlbrücke und erstreckt sich bis hinaus zur südlichen Stadtgrenze. Auch im Ost- und im Westpark gibt es legale Grillareale.

Die Grillsheriffs haben zwar keine polizeilichen Befugnisse. Sie dürfen Wildgriller nur auffordern, ihr Brutzeln zu unterlassen oder zu verlegen. Allerdings können sie sehr wohl Polizei und Feuerwehr alarmieren. Und dann wird es schnell teuer. Bis zu 25.000 Euro kann ein illegales Grillfeuer kosten. Bis zu 12.500 Euro werden selbst bei fahrlässigem Handeln fällig.

(sueddeutsche.de)
 
Hallo Schnitzelkauer,
schau doch mal bitte hier: heissa.... Da wirst Du fündig!
 
Solche Vollidioten!

Sorry - aber das kann man wirklich nicht anders sagen. Es gibt in München an der Isar wirklich genügend stellen, an denen man Grillen darf. Das sind wundeschöne Stellen.

Wegen solchen Idioten wird es dann irgendwann ganz verboten.
:cry:

Gruß
die 52
 
yep, hast Recht !
Bei mir gab es bis vor ca. 5-6 Jahren noch ganze 15 Grillplätze. Davon gibts nur noch 3...
 
Zurück
Oben Unten