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Hessen oder gessen?

CABBQ

Mr. NicerDicer
15+ Jahre im GSV
Servusla,

habe da mal eine Verständnissfrage:

Wie macht man es "richtig"?

1. Wasser kalt aus der Wasserleitung, Beutel rein, Heizung an.

Vorteil: Schonende Wärmezufuhr, Energieersparnis dadurch das die Aufheizphase für den Garprozess genutzt wird, wenn das Wasser nicht von der Zentralheizung kommt. Regler passt sich "optimal" an die Regelstrecke an durch Selbstoptimierung.

Gibt ja auch die Delta t-Methode

Nachteil: möglicherweise Zeit und Temperaturbereiche für Schadbakterienwachstum

2. Wasser schon auf Gartemperatur

Vorteil: Zeitersparnis(durch Verwendung der Warmwasserapp der Küche :-))
Nachteil: Sehe jetzt keinen Nachteil darin, vielleicht von der Regelstreckenoptimierung wenn das Wasservolumen im Verhältnis zum Speisenvolumen ungünstig ist. Ich versuche für meinen Teil im Verhältniss 1:10 zu bleiben (ist nur ein Bauchgefühl)

Mfg

CABBQ
 
Also wir geben das Fleisch oder was auch immer erst rein, wenn die gewählte Tempertur erreicht ist, wir benutzen mittlerweile dest. Wasser, dann bleibt der GN-Behälter schön sauber, da wir extrem kalkhaltiges Wasser haben.
 
Ich heiz das Wasser i. d. Regel immer mit dem Sous Vide Gerät auf. Bei Bedarf helfe ich mit dem Wasserkocher nach. Nach dem Erreichen der Temperatur kommt das Fleisch rein. Ich würde es nicht langsam mitaufwärmen. Wie Du schon schon geschrieben hast, sollte man der "Baketerienvermehrung" so wenig Chance wie möglich geben. Soviel ich mich erinnern kann, steht das genau beschrieben im Sous Vide Guide von Baldwin.
 

Anhänge

Wasser auf Temperatur, dann Fleisch rein.
Wegen der Regelung musst du dir keine Sorgen machen, mit deinem Wasser/Nutzlast -Verhältnis (selbst bei weit schlechterem Verhältnis) wird der PID Controller nicht essentiell merkbar (<0.5°C) übers Ziel hinaus schießen.
 
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