Hallo zusammen,
wie der Titel schon sagt bin ich auf der Suche nach meinem ersten Gasgrill. Vorab möchte ich erwähnen, dass ich mich schon recht intensiv mit dem Thema befasst habe. Ich habe Youtube-Videos geschaut, war in 2 Fachgeschäften und hab hier einige Kaufempfehlungen im Forum gelesen. Leider schwanke ich immer noch zwischen verschiedenen Varianten. Grund dafür ist, dass ich noch nie einen Gasgrill besessen habe und auch keiner in meinem großen Bekanntenkreis einen Grasgrill besitzt. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich am Wohnort, ich wohne einen Katzensprung von der Geburtsstätte von Thüros (Georgenthal/Thüringen) entfernt. Daher bezeichne ich mich hier mal als typischer Thüringer Holzkohlegriller. Da auf meinem 42x42cm großen Thüros aber hauptsächlich nur Bratwürste und Rostbrätel gebraten werden steigt in mir das Verlangen etwas mehr Varianz in das Thema Grillen zu bringen und da sehe ich mit einem Gasgrill eine ganz neue Welt voller Möglichkeiten.
Die oben erwähnten Varianten grob zusammengefasst (ohne Modelle, das kommt dann unten) sind:
1. Ich kaufe eine solide Lösung die 10 Jahre und mehr hält. Generell bin ich ein Freund von einmal richtig kaufen, als 2-3mal billig und enttäuscht sein.
2. Ich kaufe einen günstigen Grill um die ersten Erfahrungen damit zu machen und um zu schauen ob das ganze überhaupt etwas für mich ist. Ich muss nämlich dazu sagen und mir selber auch eingestehen das ich für Kochen in der Küche nichts übrig habe, nur mal so am Rand erwähnt. Daher ist es für mich schwer zu sagen wie sich das auf den Grill überträgt. An meinem Holzkohlegrill stehe ich allerdings sehr gerne, aber mir ist bewusst das Gasgrillen in allen Variationen doch was anderes ist. In meiner Vorstellung macht es mir zumindest Spaß und ich komme seit letztem Jahr nicht mehr von dem Gedanken Gasgrill weg.
Sollte ich aber billig Kaufen und unzufrieden sein, oder billig Kaufen um festzustellen das ich gerne einen "vernünftigeren" Grill gebraucht/gewollt hätte, dann ärgere ich mich über sinnlos ausgegebenen Geld. Ihr merkt schon ein Dilemma und da setzt Punkt 3 an.
3. Ich vertage die Entscheidung wieder ins nächste Jahr, weil ich mich nicht entscheiden kann was die richtige Variante für mich ist.
WO wird gegrillt?:
Terasse nicht überdacht (s. Fotos Stellplatz 1 und 2)
WO steht der Grill?:
Generell erstmal bei Stellplatz 1 oder 2 mit Abdeckaube. Ich stelle mir noch die Frage ob Stellplatz 2 zu uneben bei den Natursteinen ist. Vor meinem geistigen Auge sehe ich auch, dass ich den Grill bei längerer Nichtnutzung in einen überdachten Gang an die Seite (s. Foto) stelle, allerdings würden die hinteren Rollen dann auch auf dem Natursteinpflaster stehen. Zu uneben für eine ständiges Hin und Her? Bei Stellplatz 1 kann man rechts den Gang erkennen. Von Stellplatz 1 zum Gang ist eine ca. 10cm hohe Kannte, d.h. von da aus müsste ich den Grill über einen Umweg ohne Kante schieben, allerdings sind da die großen Fugen. Ihr merkt schon meine Gedanken reichen ziemlich weit, was mir meine Kaufentscheidung aber nicht einfacher macht. Die Rollen sind ja von allen Modellen nicht so der Hit.
MIT WELCHEN Brennmittel soll gegrillt werden?:
Gas
WIE OFT wird gegrillt?:
1mal pro Woche, hoffentlich mehr
WIE soll gegrillt werden?:
Das ist für mich erstmal schwer anzugeben, dennoch:
[ 70 ] % direkt -> Anteil in Prozent
[ 20 ] % indirekt -> Anteil in Prozent
[ 10 ] % low 'n slow -> Anteil in Prozent
[ 5 ] % schnell -> Anteil in Prozent (die Familie hat Hunger und reißt mir den Kopf ab, wenn es länger als 10 min dauert)
schnell muss es nicht oft sein. Wenn es schnell gehen soll gibt es was anderes.
WAS soll gegrillt werden?:
[ 80 ] % Fleisch -> Anteil in Prozent
[ 5 ] % Fisch -> Anteil in Prozent
[ 15 ] % Gemüse -> Anteil in Prozent
[ 0 ] % sonstiges -> Anteil in Prozent
UNBEDINGT erforderliche Features:
Ich bin hin und her gerissen zwischen Sizzle Zone und Kochstelle. Schaue ich in Richtung Broil King wird gesagt das man auf die Sizzle Zone verzichten kann, aber was soll ich auf einer Kochstelle machen, was ich nicht auch auf dem Grill machen kann? Die Kochstelle soll ja auch nicht zum Warmhalten geeignet sein.
Heckbrenner wäre bei der o.g. soliden Lösung nicht schlecht. Ich denke bei der Nutzung kommt das Verlangen nach Variationen und dann würde man sich ärgern wenn man darauf verzichtet hat.
Außerdem muss irgendwie eine Lösung her das ich den Gasgrill doch mal bewegen kann. Grillfürst hat ja diesen Grillwagen und für Napoleon gibt es ja die Heavy Duty Rollen als Zubehör. Ob die Heavy Duty Rollen allerdings für die großen Fugen was sind kann ich nicht beurteilen. Oder ich lasse es erstmal darauf ankommen wie oft ich den Grill tatsächlich bewege und was die Rollen dabei für einen Eindruck machen? Was sagt ihr zu der Thematik? Lieber wäre es mir schon wenn er überdacht steht bei Nichtnutzung, aber ist es wirklich notwendig?
WIE VIELE Personen sollen begrillt werden?:
Im Alltag sind wir zu zweit. Ausreichen soll er für Zusammenkünfte für 8-10 Personen, wir haben oft Besuch.
Wie hoch ist dein BUDGET?:
0-2000€
Die 0€ stehen für die Option in o.g. Punkt 2 für die günstige Variante.
Die 2000€ waren eigentlich als Obergrenze für das Gesamtpaket gedacht. Also Grill + Standardzubehör + eventuell eine Plancha
WAS gefällt dir? WAS suchst Du?:
Bei der soliden Variante aus Punkt 1 würde ich gerne Wert legen auf möglichst viele Edelstahlteile/Aludruckguss.
Bei dem Thema Roste habe ich mich nach Recherchen dafür entschieden auf Gustroste zu gehen. Edelstahl vielleicht mal nach Bedarf anschaffen.
WELCHE Grills habe ich mir schon angeschaut? Was gefällt mir daran? Was nicht?:
Bei den Fachhändlern habe ich mir einige angeschaut, wobei mein Fokus auf der soliden Variante lag und der Gedanke der Günstigvariante erst später kam. Hängen geblieben bin ich in beiden Läden beim Broil King Baron 590 Black (mit Seitenkocher) und dem Napoleon Rogue SE 525. Generell empfand ich bei beiden die Größe der Grillfläche als angenehm und optimal. Mir ist auch nicht so wichtig ob es 4 oder 5 Brenner sind. Die Broil Kings haben einfach bei gleicher Brenneranzahl im Vergleich zum Napoleon eine kleinere Grillfläche.
Broil King Baron 590 Black:
Gefällt mir im großen und ganzen am besten, aber bin mir unschlüssig ob ich doch lieber auf die S590 IR Variante mit Sizzle Zone gehe und dadurch auch mehr Bauteile aus Edelstahl sind. Allerdings kostet der dann auch je nach Angebot mindestens 200€ mehr. Außerdem hört man bei BK von defekten Thermometern und schnell rostenden Grillrosten (Ursache schlecht gepflegt?). Also generell bin ich beim BK eher beim S590 IR liegt aber mit Zubehör eigentlich über dem Budget.
Napoleon Rogue SE 525:
Bei Grillfürst wurde mir die Grillfürst Edition gezeigt. Vorteil, preislich attraktiv, Abdeckhaube mit dabei, jedoch Edelstahlroste. Die Wellenform macht mich auch irgendwie wuschig. Schwarze Variante hat keinen doppelwandigen Deckel.
Daher bin ich auch eher beim Rogue SE 525 in der Edelstahlvariante, hat dann aber auch Edelstahlroste. Hier könnte man mit zusätzlichen Kosten natürlich auf Gussroste umsteigen.
Dann gibt es noch den Rogue SE 525 in schwarz. Hat Gussroste, aber keinen doppelwandigen Deckel. Deckel und Unterschrank sind nicht aus Edelstahl.
Generell gefällt mir beim Rogue die große Sizzle Zone und die Möglichkeit für den Windschutz mit den Spießen. Bei Grillfürst wurde mir gesagt das ich die Sizzle Zone mit dem Windschutz und den Rost dadurch auf höchster Stufe auch zum Warmhalten von z.B. Soßen nutzen könnte. Kann das jemand bestätigen?
Schickling PremioGas XL 3:
Habe ich mir nur im Internet angeschaut. Optisch eher im Mittelfeld, schade das die Gasflasche außen ist. Bei den Edelstahlkomponenten ist er ganz vorne mit dabei, allerdings kein Heckbrenner und Edelstahlroste. Vorteile sehe ich jedoch wieder bei der Mobilität durch die Räder.
Tarrington House Glenwood (Metro):
Den habe ich mir in Sachen günstig Variante im Internet angeschaut für im Moment 300€ netto. Allerdings weiß ich nicht wie lange ich daran Spaß haben kann. Hier im Forum gibt es schon einiges an Basteleien, gerade mit der 11kg Gasflasche. Und davon bin ich eigentlich kein Fan. Ich möchte den Grill aufstellen und grillen und nicht noch diverse Sachen ändern/anpassen damit er vernünftig funktioniert. Aber dennoch bin ich offen falls es für meine Ansprüche erstmal als die beste Lösung scheint.
DIES müsst ihr noch wissen!:
Ich denke man muss nicht zwischen den Zeilen lesen können um zu verstehen, dass ich gerne einen Grill hätte der auf Langlebigkeit getrimmt ist.
Das folgende ist nicht böse gemeint oder irgendwelche Vorurteile, aber es ist Realität. Meine Frau wird auch ab und zu am Grill stehen, weil sie auch gerne grillt. Allerdings ist sie etwas ungeschickter als ich und achtet nicht ganz so darauf wo sie hängen bleibt, etc. Daher kann es gut passieren das der Grill (übrigens trotzdem auch durch mich und normale Nutzung, möchte nicht alles auf Sie schieben) auch mal ein paar Kratzer bekommt und da möchte ich nicht das der Grill direkt wegrostet. Vielleicht ist meine Angst aber auch völlig unbegründet und die schwarzen Bauteile machen das auch mit.
Ich bin natürlich immer noch offen für die günstigere Modelvorschläge, aber ich hab dann immer die Befürchtung das ich dann zweimal kaufe. Auch wenn ich jetzt einen für 600-800€ kaufe ist es für mich gedanklich nicht so schwer in Richtung Rogue SE 525 zu schielen, wenn ich dadurch den deutlich besseren Grill bekomme. Also bei günstig würde ich dann wahrscheinlich von 300-600€ reden und die Gasgrills haben dann meistens schon wirklich Nachteile in Sachen Langlebigkeit, sodass man in 2-3 Jahren wieder einen neuen möchte/braucht.
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Das war jetzt ganz schön viel Text und ich bedanke mich schon mal recht herzlich. Ich hoffe das ich mich, mit eurer Hilfe, auf einen meiner drei o.g. Punkte einigen kann.
wie der Titel schon sagt bin ich auf der Suche nach meinem ersten Gasgrill. Vorab möchte ich erwähnen, dass ich mich schon recht intensiv mit dem Thema befasst habe. Ich habe Youtube-Videos geschaut, war in 2 Fachgeschäften und hab hier einige Kaufempfehlungen im Forum gelesen. Leider schwanke ich immer noch zwischen verschiedenen Varianten. Grund dafür ist, dass ich noch nie einen Gasgrill besessen habe und auch keiner in meinem großen Bekanntenkreis einen Grasgrill besitzt. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich am Wohnort, ich wohne einen Katzensprung von der Geburtsstätte von Thüros (Georgenthal/Thüringen) entfernt. Daher bezeichne ich mich hier mal als typischer Thüringer Holzkohlegriller. Da auf meinem 42x42cm großen Thüros aber hauptsächlich nur Bratwürste und Rostbrätel gebraten werden steigt in mir das Verlangen etwas mehr Varianz in das Thema Grillen zu bringen und da sehe ich mit einem Gasgrill eine ganz neue Welt voller Möglichkeiten.
Die oben erwähnten Varianten grob zusammengefasst (ohne Modelle, das kommt dann unten) sind:
1. Ich kaufe eine solide Lösung die 10 Jahre und mehr hält. Generell bin ich ein Freund von einmal richtig kaufen, als 2-3mal billig und enttäuscht sein.
2. Ich kaufe einen günstigen Grill um die ersten Erfahrungen damit zu machen und um zu schauen ob das ganze überhaupt etwas für mich ist. Ich muss nämlich dazu sagen und mir selber auch eingestehen das ich für Kochen in der Küche nichts übrig habe, nur mal so am Rand erwähnt. Daher ist es für mich schwer zu sagen wie sich das auf den Grill überträgt. An meinem Holzkohlegrill stehe ich allerdings sehr gerne, aber mir ist bewusst das Gasgrillen in allen Variationen doch was anderes ist. In meiner Vorstellung macht es mir zumindest Spaß und ich komme seit letztem Jahr nicht mehr von dem Gedanken Gasgrill weg.
Sollte ich aber billig Kaufen und unzufrieden sein, oder billig Kaufen um festzustellen das ich gerne einen "vernünftigeren" Grill gebraucht/gewollt hätte, dann ärgere ich mich über sinnlos ausgegebenen Geld. Ihr merkt schon ein Dilemma und da setzt Punkt 3 an.
3. Ich vertage die Entscheidung wieder ins nächste Jahr, weil ich mich nicht entscheiden kann was die richtige Variante für mich ist.
WO wird gegrillt?:
Terasse nicht überdacht (s. Fotos Stellplatz 1 und 2)
WO steht der Grill?:
Generell erstmal bei Stellplatz 1 oder 2 mit Abdeckaube. Ich stelle mir noch die Frage ob Stellplatz 2 zu uneben bei den Natursteinen ist. Vor meinem geistigen Auge sehe ich auch, dass ich den Grill bei längerer Nichtnutzung in einen überdachten Gang an die Seite (s. Foto) stelle, allerdings würden die hinteren Rollen dann auch auf dem Natursteinpflaster stehen. Zu uneben für eine ständiges Hin und Her? Bei Stellplatz 1 kann man rechts den Gang erkennen. Von Stellplatz 1 zum Gang ist eine ca. 10cm hohe Kannte, d.h. von da aus müsste ich den Grill über einen Umweg ohne Kante schieben, allerdings sind da die großen Fugen. Ihr merkt schon meine Gedanken reichen ziemlich weit, was mir meine Kaufentscheidung aber nicht einfacher macht. Die Rollen sind ja von allen Modellen nicht so der Hit.
MIT WELCHEN Brennmittel soll gegrillt werden?:
Gas
WIE OFT wird gegrillt?:
1mal pro Woche, hoffentlich mehr
WIE soll gegrillt werden?:
Das ist für mich erstmal schwer anzugeben, dennoch:
[ 70 ] % direkt -> Anteil in Prozent
[ 20 ] % indirekt -> Anteil in Prozent
[ 10 ] % low 'n slow -> Anteil in Prozent
[ 5 ] % schnell -> Anteil in Prozent (die Familie hat Hunger und reißt mir den Kopf ab, wenn es länger als 10 min dauert)
schnell muss es nicht oft sein. Wenn es schnell gehen soll gibt es was anderes.
WAS soll gegrillt werden?:
[ 80 ] % Fleisch -> Anteil in Prozent
[ 5 ] % Fisch -> Anteil in Prozent
[ 15 ] % Gemüse -> Anteil in Prozent
[ 0 ] % sonstiges -> Anteil in Prozent
UNBEDINGT erforderliche Features:
Ich bin hin und her gerissen zwischen Sizzle Zone und Kochstelle. Schaue ich in Richtung Broil King wird gesagt das man auf die Sizzle Zone verzichten kann, aber was soll ich auf einer Kochstelle machen, was ich nicht auch auf dem Grill machen kann? Die Kochstelle soll ja auch nicht zum Warmhalten geeignet sein.
Heckbrenner wäre bei der o.g. soliden Lösung nicht schlecht. Ich denke bei der Nutzung kommt das Verlangen nach Variationen und dann würde man sich ärgern wenn man darauf verzichtet hat.
Außerdem muss irgendwie eine Lösung her das ich den Gasgrill doch mal bewegen kann. Grillfürst hat ja diesen Grillwagen und für Napoleon gibt es ja die Heavy Duty Rollen als Zubehör. Ob die Heavy Duty Rollen allerdings für die großen Fugen was sind kann ich nicht beurteilen. Oder ich lasse es erstmal darauf ankommen wie oft ich den Grill tatsächlich bewege und was die Rollen dabei für einen Eindruck machen? Was sagt ihr zu der Thematik? Lieber wäre es mir schon wenn er überdacht steht bei Nichtnutzung, aber ist es wirklich notwendig?
WIE VIELE Personen sollen begrillt werden?:
Im Alltag sind wir zu zweit. Ausreichen soll er für Zusammenkünfte für 8-10 Personen, wir haben oft Besuch.
Wie hoch ist dein BUDGET?:
0-2000€
Die 0€ stehen für die Option in o.g. Punkt 2 für die günstige Variante.
Die 2000€ waren eigentlich als Obergrenze für das Gesamtpaket gedacht. Also Grill + Standardzubehör + eventuell eine Plancha
WAS gefällt dir? WAS suchst Du?:
Bei der soliden Variante aus Punkt 1 würde ich gerne Wert legen auf möglichst viele Edelstahlteile/Aludruckguss.
Bei dem Thema Roste habe ich mich nach Recherchen dafür entschieden auf Gustroste zu gehen. Edelstahl vielleicht mal nach Bedarf anschaffen.
WELCHE Grills habe ich mir schon angeschaut? Was gefällt mir daran? Was nicht?:
Bei den Fachhändlern habe ich mir einige angeschaut, wobei mein Fokus auf der soliden Variante lag und der Gedanke der Günstigvariante erst später kam. Hängen geblieben bin ich in beiden Läden beim Broil King Baron 590 Black (mit Seitenkocher) und dem Napoleon Rogue SE 525. Generell empfand ich bei beiden die Größe der Grillfläche als angenehm und optimal. Mir ist auch nicht so wichtig ob es 4 oder 5 Brenner sind. Die Broil Kings haben einfach bei gleicher Brenneranzahl im Vergleich zum Napoleon eine kleinere Grillfläche.
Broil King Baron 590 Black:
Gefällt mir im großen und ganzen am besten, aber bin mir unschlüssig ob ich doch lieber auf die S590 IR Variante mit Sizzle Zone gehe und dadurch auch mehr Bauteile aus Edelstahl sind. Allerdings kostet der dann auch je nach Angebot mindestens 200€ mehr. Außerdem hört man bei BK von defekten Thermometern und schnell rostenden Grillrosten (Ursache schlecht gepflegt?). Also generell bin ich beim BK eher beim S590 IR liegt aber mit Zubehör eigentlich über dem Budget.
Napoleon Rogue SE 525:
Bei Grillfürst wurde mir die Grillfürst Edition gezeigt. Vorteil, preislich attraktiv, Abdeckhaube mit dabei, jedoch Edelstahlroste. Die Wellenform macht mich auch irgendwie wuschig. Schwarze Variante hat keinen doppelwandigen Deckel.
Daher bin ich auch eher beim Rogue SE 525 in der Edelstahlvariante, hat dann aber auch Edelstahlroste. Hier könnte man mit zusätzlichen Kosten natürlich auf Gussroste umsteigen.
Dann gibt es noch den Rogue SE 525 in schwarz. Hat Gussroste, aber keinen doppelwandigen Deckel. Deckel und Unterschrank sind nicht aus Edelstahl.
Generell gefällt mir beim Rogue die große Sizzle Zone und die Möglichkeit für den Windschutz mit den Spießen. Bei Grillfürst wurde mir gesagt das ich die Sizzle Zone mit dem Windschutz und den Rost dadurch auf höchster Stufe auch zum Warmhalten von z.B. Soßen nutzen könnte. Kann das jemand bestätigen?
Schickling PremioGas XL 3:
Habe ich mir nur im Internet angeschaut. Optisch eher im Mittelfeld, schade das die Gasflasche außen ist. Bei den Edelstahlkomponenten ist er ganz vorne mit dabei, allerdings kein Heckbrenner und Edelstahlroste. Vorteile sehe ich jedoch wieder bei der Mobilität durch die Räder.
Tarrington House Glenwood (Metro):
Den habe ich mir in Sachen günstig Variante im Internet angeschaut für im Moment 300€ netto. Allerdings weiß ich nicht wie lange ich daran Spaß haben kann. Hier im Forum gibt es schon einiges an Basteleien, gerade mit der 11kg Gasflasche. Und davon bin ich eigentlich kein Fan. Ich möchte den Grill aufstellen und grillen und nicht noch diverse Sachen ändern/anpassen damit er vernünftig funktioniert. Aber dennoch bin ich offen falls es für meine Ansprüche erstmal als die beste Lösung scheint.
DIES müsst ihr noch wissen!:
Ich denke man muss nicht zwischen den Zeilen lesen können um zu verstehen, dass ich gerne einen Grill hätte der auf Langlebigkeit getrimmt ist.
Das folgende ist nicht böse gemeint oder irgendwelche Vorurteile, aber es ist Realität. Meine Frau wird auch ab und zu am Grill stehen, weil sie auch gerne grillt. Allerdings ist sie etwas ungeschickter als ich und achtet nicht ganz so darauf wo sie hängen bleibt, etc. Daher kann es gut passieren das der Grill (übrigens trotzdem auch durch mich und normale Nutzung, möchte nicht alles auf Sie schieben) auch mal ein paar Kratzer bekommt und da möchte ich nicht das der Grill direkt wegrostet. Vielleicht ist meine Angst aber auch völlig unbegründet und die schwarzen Bauteile machen das auch mit.
Ich bin natürlich immer noch offen für die günstigere Modelvorschläge, aber ich hab dann immer die Befürchtung das ich dann zweimal kaufe. Auch wenn ich jetzt einen für 600-800€ kaufe ist es für mich gedanklich nicht so schwer in Richtung Rogue SE 525 zu schielen, wenn ich dadurch den deutlich besseren Grill bekomme. Also bei günstig würde ich dann wahrscheinlich von 300-600€ reden und die Gasgrills haben dann meistens schon wirklich Nachteile in Sachen Langlebigkeit, sodass man in 2-3 Jahren wieder einen neuen möchte/braucht.
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Das war jetzt ganz schön viel Text und ich bedanke mich schon mal recht herzlich. Ich hoffe das ich mich, mit eurer Hilfe, auf einen meiner drei o.g. Punkte einigen kann.