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Hitzespeicherung HBO

Korbi01

Vegetarier
5+ Jahre im GSV
Hallo zusammen,

mal eine Frage an die Gemeinde....

ich hab mir eine HLB gemauert (Gewolbe 80cm breit und 40cm hoch) aus ca. 10 cm hohen Schamott-Keilsteinen. Hab diesen dann mit ca. 10 cm Lehm verschmiert! Später wird der Ofen dann noch mit Steinwolle aufgefüllt!

Gestern habe ich zum ersten mal einen Schweinebraten gemacht! Ist super gut geworden!
Allerdings hatte ich nach ca. 1,5 Std noch 130 Grad im Ofen. Aufgeheizt habe ich in 1,5 Std. Eingeschossen habe ich den Braten bei so 270 Grad!

Eigentlich wollte ich mal ein 20 kg Spanferkelt in dem Ofen machen!
Mit diesem Hitzeabfall ist das nicht möglich denk ich. Sollte ja dann doch über drei Std. im Ofen sein.
Evtl. noch Glut im Ofen lassen?

Ach ja..meine Ofentür ist nicht isoliert (8mm Stahl). Rauchklappe war zu!

Wie ist das bei eueren Öfen? Wie speichern die?

Bin um jeden Tip dankbar!

Danke Korbi01
 
Was meinst du, wie schnell die 10cm aufgeheizt sind?
Ich würde mal behaupten, dass die Temperatur nur äußerlich war!

Wie lange hat er dann die Temperatur gehalten???
 
Hallo Korbi01

Bei meinem HBO (Häussler) wurde es von mal zu mal besser. Ich bin nun nach einem Jahr soweit, das wenn ich am Vortage anheize (300 grd) ich am nächsten Tag bis Mittag hinein über 100 grd Restwärme habe.
Also Kopf hoch das wird schon.

Viele Grüße Peter
 
Ev. würde folgendes für Besitzer von massiven Öfen helfen

Ein Thermometer für die Garraumtemperatur.
Ein Thermometer für die Oberflächentemperatur unmittelbar unter der Isolierung (in 1 bis 2 cm tiefe im Stein)

Dadurch hätte man die Kontrolle, wann und wie gut der Stein durchgeheizt ist, nicht nur die Lufttempratur im Innenraum


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Ev. würde folgendes für Besitzer von massiven Öfen helfen

Ein Thermometer für die Garraumtemperatur.
Ein Thermometer für die Oberflächentemperatur unmittelbar unter der Isolierung (in 1 bis 2 cm tiefe im Stein)

Dadurch hätte man die Kontrolle, wann und wie gut der Stein durchgeheizt ist, nicht nur die Lufttempratur im Innenraum


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Danke für die Anworten!

so nach 2 std. hatte ich an der Oberseite der Lehmschicht so 55 Grad!

Wieviel sollte der Stein an der Außenseite haben wenn der durcherhitzt ist? Annähernd so viel wie an der Innenseite?

Danke Korbi
 
Ach Thermometer hin oder her. Unsere Vorfahren hatten das auch nicht.
Mir ging es beim ersten mal Backen auch so.
Also ich habe eine Drosselklappe geschlossen und hänge über den Kamin noch einen Blecheimer. Dann ist aber zu!
Die Größe das Gewölbes ist bei mir identisch wie zu deinem.
Ich heize den Ofen am Vortag leicht an, grade im Winter! Dann am Backtag wir mit Buchenreissig ein richtiges Feuer gemacht und mit Buchenholz nochmal aufgelegt. Nach ca. 2 Stunden ist das Abgebrannt und die Glut wird nochmals gleichmäsig verteilt. Wenn das Gewölbe überall weiß ist, haben die Steine die Themperatur erreicht. Dann sin meist so 450 Grad im Ofen. Nach ca. 24 Std. habe ich so um die 150Grad. Aber ohne Isolierung ist das schlecht. Mach erst alles Fertig, bevor du mit den richtigen Tests beginst. Ich habe jetzt einen Isolierten Edelstahlkamin am Backhaus. Das ist schon wieder ein unterschied wie Tag und Nacht. Viel Spass beim erlehrnen der richtigen Feuerung.

Gruß

Steffen
 
Hallo

nochmal danke für die Antworten und Hilfestellugen...


jetzt werd ich erst mal den ofen fertigisolierten....dann weiter testen!

Ich halt euch auf dem Laufenden!

Gruß Korbi
 
Ach Thermometer hin oder her. Unsere Vorfahren hatten das auch nicht.


Brauchten sie auch nicht ... zum Grillen eines Mammuts auf dem Lagerfeuer.
Trotzdem waren sie schon sehr verweichlicht, denn deren Vorfahren hatten noch nicht mal Feuer. ;) ;)
:sun:


@Korbi,

wenn Deine Backraumsteine an der Außenseite nur 55 Grad hatten, dann waren sie noch nicht richtig durchgewärmt.
1,5 Stunden Anheizzeit erscheint mir auch zu kurz dafür.

Die doppelte Zeit wäre eher plausibel.

Die Isolierung ist wichtig, um möglichst wenig Speicherwärme nach außen zu verlieren.

Trotzdem muss der Stein gut durchgewärmt sein, damit er eine große Speicherwärmemenge hat.
Denn nur diese Speicherwärmemenge kannst Du für Dein Backgut nutzen.

Theoretisch hattest Du - lineare Wärmekurve im Stein vorausgesetzt - eine Wärmemenge im Stein die der Mitte zwischen innen und außen entspricht, also entsprechend einer Durchwärmung mit ca. 160 Grad.

Da durch die große Hitze des Feuers die Wärmekurve im Stein aber nicht linear ist, waren es effektiv noch weniger.

Innen heiß, außen kalt am Backraumstein - dann läuft Dir die Wärme erstmal von der heißen zur kalten Seite im Stein und die Temperatur im Backraum fällt recht schnell - selbst wenn der Ofen gut isoliert ist, denn da verteilt sich die Wärmemenge ja erstmal nur im Stein, solange bis der Stein gleichmäßig durchgewärmt ist.
Dann bleibt die Ofentemperatur stabiler und sinkt nur noch durch den Verlust via Isolierung und über die Wärmeaufnahme des Backguts.

Wenn es Dir um das Holz nicht zu schade ist, kannst Du - nachdem der Ofen isoliert ist - das einfach mal ausprobieren.

Du nimmst eine definierte Menge Holz, als Beispiel - da ich die Größe Deines Ofens nicht kenne - 8 kg, brennst diese in 2 oder 3 Packen im Ofen ab, und wenn das Holz komplett abgebrannt ist - also keine Flamme mehr existiert - machst Du den Ofen komplett zu (oder räumst ihn aus) und beobachtest die Backraumtemperatur mit dem eingesteckten Lanzenthermometer. (T1 lt. obiger Skizze)

Am Anfang fällt die Temperatur schnell, das ist dann die beschriebene Durchwärmung des Steins.
Nach geraumer Zeit (1/2 - 1 Stunde z.B.) wird die Temperatur dann deutlich stabiler. Das ist dann die Temperatur, die der Wärmemenge im Stein entspricht.

Diese Wärmemenge und diese Temperatur kannst Du dann für Dein Backgut nutzen.

Anhand dieses Versuchs kannst Du dann auch abschätzen, wieviel Holz mehr (oder weniger) Du brauchst, und eine höhere (oder niedrigere) nutzbare Temperatur bzw. Wärmemenge in Deinem Ofen zu bekommen.

So bekommt man nach recht kurzer Zeit reproduzierbare Ergebnisse und das Backen fängt an richtig Spaß zu machen, weil auch die Erfolge gut einschätz- und reproduzierbar werden.


Wie gut das klappen kann, hatten wir gestern erst wieder.

Wir haben gestern ausnahmsweise kein Brot gebacken, sondern nur Kleingebäck.
Also habe ich 3 kg Holz weniger verheizt, die Heizzeit um ca. 1/2 Stunde verkürzt (die Zeit, die normalerweise ein 3kg Packen im Ofen braucht bis ich den nächsten Packen nachlege), Glutnutzungs- und Abstehzeit (also die Ausgleichszeit für die Wärmeverteilung) gleich gelassen.

Die Teigvorbereitung (Gar-, Form-, Gehzeiten usw.) ergab nach Plan ein Temperatursoll im Ofen von 250°C um 16:15 Uhr.

Effektiv hatte ich um 16:15 dann 255°C und der Backvorgang konnte punktgenau zum Zeitpunkt als der Teig sein Ideal erreicht hatte, losgehen.

Das Ergebnis dankte diese Vorgehensweise:

IMK50138_kl.jpg


Knusperbrötchen nach Plötzblog, das erste Mal im Holzbackofen probiert. :)


Am Anfang etwas sorgfältig mitschreiben, was so im Ofen geschieht. Dann kennt man seinen Ofen nach recht kurzer Zeit recht gut sodaß die Backtage auch wirklich gelingen. :)

Und genügend Zeit zum Anheizen und Abstehen des Ofens nehmen. :)

Viele Grüße
Onkelchen
 

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So jetzt funzt das mit der Oberhitze! Hab jetzt 4 Std vorgeheizt!

Danke nochmal für eure Hilfe!

Mal schauen wie die Temp. in 3 Std aussieht

Gruß Korbi
 

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@micha: Dein Wunsch sei mir Befehl :bw: :biggrinsanta:

Nö der Ofen ist noch nicht isoliert!

Zerbreche mir seit Tagen schon den Kopf wie ich den den Ofen an der Oberseite abschließe! Habe mein Gewölbe ummauert. Die mauer ist ca. 40 cm Höher als das Gewölbe. Diesen Raum fülle ich mit Steinwolle auf.
Ich denke ich gieße mir in einer Schalung eine dreiteilige Betonplatte und hebe diese dann drauf!

Oder habt Ihr einen anderen Vorschlag?

Danke

Gruß Korbi...der sich gleich ein Vinschgerl schmecken läßt :happa:
 
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Super Knetmaschine !!
Was ist das für eine ??
 
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