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Hochbeet/e zeigt mal eure Bilder - Ideen gesucht

buersty

Grillkaiser
15+ Jahre im GSV
Nabend Sportis,

habe mich bereits intensiv im Forum umgeschaut.

Was steht bei euch so an Hochbeeten im Garten?

Ich benötige mehr Inspiration.

Meins soll rechteckig werden.

Abmessungen circa: H 0,90 m / B 2,20 m / T 1,20 m
Bevorzugtes Baumaterial ist Lärchenholz.

Einen Teil-Bereich (für Tomaten) überdacht ist geplant. Die hinteren Pfosten dürfen deshalb höher sein.

Evtl. Balkonkästen, seitlich -dran gehangen- für Kräuter und Erdbeeren.

Fruchtfolge, - Tipps?
Welche Pflanzensorten mögen sich evtl. nicht (sollten besser / nicht) nebeneinander wachsen?

Danke & Gruß vorab
buersty
 
So sehen die aus, die wir für die Kita gebaut haben

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Als Holz wollten wir erst WPC Massivdielen nehmen, die waren dann aber nicht lieferbar. Es ist dann Thermomodifizierte Kiefer geworden und das war letztendlich eh die bessere Wahl. Die Beete stehen an den Ecken auf Steinen und ansonsten auf Kies mit Nagerdraht gehen Wühlmäuse.
 
Unser Hochbeet ist vor vielleicht fünf Jahren fast gleich erstellt worden. Insbesondere die innere Verkleidung mit der Drainagefolie und die obenliegenden waagerechten Abschlußbretter. Letztere verhindern eigentlich recht gut das Einwandern von Schnecken. Ich hatte übrigens Douglasien-Terrassendielen genommen, die auch nach den Jahren noch gut in Schuss sind.
Ich habe mittlerweile das zweite Hochbeet gemacht und wie beim ersten ist der Schwachpunkt der an den Längsseiten befindliche mittlere Pfosten. Dieser drückt sich allmählich nach außen. Von daher würde ich bei einem weiteren Projekt auf einer Länge von 2 Metern vielleicht sogar insgesamt vier Pfosten setzen.
 
Dieser drückt sich allmählich nach außen
Ich hab meine Hochbeete auch so gebaut. Allerdings hab ich die 4 Eck.- und die 2 Mittelpfosten ( auf jeder Seite einen ) in Einschlaghülsen gesetzt, so kann sich nix nach aussen drücken. Und ich hab 3m Seitenlänge und nur 1 Mittelpfosten
 
Danke für eure Anregungen.

Die Mittelpfosten (8x8cm) werde ich deshalb alle außen setzten.

Den Draht gegen ungebetene Nagern hatte ich bereits auf dem Zettel.

Bin am überlegen ob ich die Wandungen -innen- seitlich isolieren soll, oder Noppenbahn reicht?
Irgendwann ist ja die Wärme vom Gärprozess des Kompost ja verbraucht.

Ob ich das schlicht rechteckig aus Douglasie mache, oder eine verspielte Form mit unterschiedlichen Höhen,
evtl. mit einer Lage Formsteinen davor/dahinter? Da bin ich noch flexibel in meinen Ausführungen.

Pflücksalat, Kräuter, Kürbis, Zucchinis, Erdbeeren (die sollen neben Petersilie sehr gut wachsen) & jetzt auch Mais ( thx @Asconaut )

Gruß
buersty
 
Bin am überlegen ob ich die Wandungen -innen- seitlich isolieren soll, oder Noppenbahn reicht?
Irgendwann ist ja die Wärme vom Gärprozess des Kompost ja verbraucht
Ich habe bei meinen Eltern aus Pflanzsteinen ein Hochbeet gebaut, isolieren muss imho nicht sein, da die Sonne genug Wärme in das Beet bringt.
 
Meines hat auch keinen Bodenkontakt; es steht auf seitlichen Pflastersteinen. Ebenfalls unten mit Mäusegitter, und seitlich mit Folie verkleidet.
 
Meines hat auch keinen Bodenkontakt; es steht auf seitlichen Pflastersteinen. Ebenfalls unten mit Mäusegitter, und seitlich mit Folie verkleidet.

Habe Bedenken -so ganz ohne Bodenkontakt- / Gewicht bei der aktuell angestrebten Größe!
 
Ich habe als Stellfläche eine Reihe Pflastersteine einfach in die Erde gesetzt. Damit kann das Holt besser ablüften als wenn es direkt in der Erde steht. Gegen das nach außen drücken der langen Wände helfen Gewindestangen, die die langen Seiten gegenseitig halten.
Jetzt würde ich vielleicht sogar ein fertiges aus Blech nehmen.
 
Also - das klappt hier schon prima, ohne Bodenkontakt - aber man sollte immer wieder mal frischen Kompost reingeben.
 
Nein - das Hochbeet wird fast leer gemacht; zu den alten Zweigen neue obendruff, dann jede Menge neuer Kompost drüber und dann Erde.
 
mit soviel Arbeit hab ich nicht gerechnet
Ich geb eine Schicht Mist oben drauf und arbeite den ein bißl ein, und fertig. Wenn ich bei meinen drei 3m x 1.5 m jedes Jahr die komplette Erde tauschen müßte, dann Prost Mahlzeit. Ich hab auch das ganze Gedöns mit dem Aufbau mit Ästen usw nicht gemacht. Unten alles mögliche an Bauschutt, was so rumlag als Drainage und dann mit Erde aufgefüllt. Kann ruhig irgendwelche " schlechte " sein - bei mir war es steinige, lehmige, die beim Anlegen des Gartens anfiel. Oben eine ca. 20cm dicke Schicht mit Komposterde.
Wenn man Gemüsebeete am Boden anlegt, hat man doch auch diesen komischen " Hochbeetaufbau" auch nicht. Und Erde wird dort auch nicht ausgetauscht. Mist oder Kompost einarbeiten, und das reicht - wurde immer schon so gemacht. Also warum sollte ich da beim Hochbeet rumscheissen :-)
 
Bei den Bildern kommt mir ein schlachtplan, ich suche noch eine schöne Abtrennung zum Nachbarn.
Da werde ich ein oder zwei längliche Hochbeete bauen.
Aber erst ab Mai.
 
Das Besondere beim Hochbeet ist aber doch, dass es dem Aufbau eines Hügelbeetes entspricht;
d.h. unten Äste und Laub, dann Pflanzenabschnitte und Kompost - und das zusammen entwickelt eine gesunde Wärme für die Pflanzen.
Und das Hochbeet wird nur alle paar Jahre neu aufgesetzt: genau wie die Hügelbeete auch.
Hügelbeete gibt es schon sehr lange; sehen für mich ähnlich aus wie frisch aufgeschüttete Gräber - kennt die jemand?
Die haben eine uralte Tradition, weil es früher halt keine Hochbeete gab.
 
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