Heute Mittag war ich Hollunderblüten sammeln, was für einen Allergiker nicht unbedingt die Lieblingsbeschäftigung ist
Aber das Ergebnis belohnt mich dann (auch wenn das erst im Dezember so weit sein wird...).
Erst mal werden die Blüten von den Stengeln befreit, da in den Stengeln das giftige Sumburgin enthalten ist).
Nach dem Abschnippeln der ca. der Hälfte der Blüten hatte ich dann ca. 1100 Gramm. Das reicht für 20 l Sekt (aus der anderen Hälfte hab ich dann gleich Sirup angesetzt...). Das Pulver davor sind übrigens 100 Gramm Zitronensäure. Was die Säure angeht, muss diese nach der ersten Gärphase (Wein ca. 10%) noch mal geprüft werden, da sich Zitronensäure auch abbaut und wenn zu wenig Säure im Sekt ist, schmeckt auch der Sekt fad.
Um noch ein bisschen Säure und ein bisschen geschmacklichen Pep reinzubringen, hab ich dann noch 6 Bio-Zitronen (die gibts derzeit recht günstig bei der Norma) rein geschnippelt. Keinesfalls die Schale abmachen; da ist der Geschmack drin!!!
Rein rechnerisch müssten bei 20 l Ansatz (ca. 17 l Wasser) 4 kg Zucker reichen um knapp 10% Alkohol zu bekommen. Da aber bei einer derartigen Maische die Gärung recht schwierig startet, nehme ich zum einen einen Gärstarter und zum anderen erst mal nur 2 kg Zucker, da dadurch die Gärung schneller startet.
Der Gärstarter ist übrigens Apfelsaft, in dem die Hefe ca. 4 Tage vorgärt und sich so vermehrt.
Alles zusammen mit den Blüten in das Gärfass, noch 10 Gramm Hefenährsalz dazu und mit einem Gäraufsatz verschließen. Danach kommt es erst mal in die Ecke zum gären (das große Fass ist übrigens Quittenmaische
; was daraus wird, wird nicht verraten
).
So, wenn es dann wieder so weit ist, gibt es mehr Details und weitere Bilder.
Grüße
Friedi
Aber das Ergebnis belohnt mich dann (auch wenn das erst im Dezember so weit sein wird...).Erst mal werden die Blüten von den Stengeln befreit, da in den Stengeln das giftige Sumburgin enthalten ist).
Nach dem Abschnippeln der ca. der Hälfte der Blüten hatte ich dann ca. 1100 Gramm. Das reicht für 20 l Sekt (aus der anderen Hälfte hab ich dann gleich Sirup angesetzt...). Das Pulver davor sind übrigens 100 Gramm Zitronensäure. Was die Säure angeht, muss diese nach der ersten Gärphase (Wein ca. 10%) noch mal geprüft werden, da sich Zitronensäure auch abbaut und wenn zu wenig Säure im Sekt ist, schmeckt auch der Sekt fad.
Um noch ein bisschen Säure und ein bisschen geschmacklichen Pep reinzubringen, hab ich dann noch 6 Bio-Zitronen (die gibts derzeit recht günstig bei der Norma) rein geschnippelt. Keinesfalls die Schale abmachen; da ist der Geschmack drin!!!
Rein rechnerisch müssten bei 20 l Ansatz (ca. 17 l Wasser) 4 kg Zucker reichen um knapp 10% Alkohol zu bekommen. Da aber bei einer derartigen Maische die Gärung recht schwierig startet, nehme ich zum einen einen Gärstarter und zum anderen erst mal nur 2 kg Zucker, da dadurch die Gärung schneller startet.
Der Gärstarter ist übrigens Apfelsaft, in dem die Hefe ca. 4 Tage vorgärt und sich so vermehrt.
Alles zusammen mit den Blüten in das Gärfass, noch 10 Gramm Hefenährsalz dazu und mit einem Gäraufsatz verschließen. Danach kommt es erst mal in die Ecke zum gären (das große Fass ist übrigens Quittenmaische
; was daraus wird, wird nicht verraten
).
So, wenn es dann wieder so weit ist, gibt es mehr Details und weitere Bilder.
Grüße
Friedi

, die weiß halt, was gut ist!
. Wenn das dann abgefüllt ist werden die Flaschen in den Keller gestellt. Da ist aber nix mit drehen und wenden.
Man sollte ihn aber innerhalb von einem Jahr ausgerunken haben. Wenn er länger steht kann es passieren das er nicht mehr schmeckt. Muß aber nicht passieren. Ist dann aber auch von Flasche zu Flasche verschieden.
aber das Eine muß schon sehr groß sein