Moin,
dann fang ich mal an......
Wenn ich schreibe "ICH WÜRDE.." dann meine ich das in keinster Weise negativ, sondern versuche nur darzustellen, was meiner Meinung nach Verbesserungspotential hat.
Ich hol einfach ein paar Schnipsel aus deinem Post von oben.....
>>> Maurermeister und Schlosser sagen alle, dasses halten wird. <<<<
Ich möchte das aber etwas anzweifeln, denn wenn ich das richtig sehe, sind da nur zwei Laschen angeschweißt, an denen der Rahmen hängt. Ansonsten steht er wohl oben auf der Balustrade auf. Er muss also Gewichtsmäßig sehr gut ausbalanciert sein, dass er - entweder nicht nach vorne kippt- --oder nicht hinten das Flachdach beschädigt.
ICH WÜRDE... hinten unter den Rahmen ein stabiles Alu- oder Edelstahl- Riffelblech mit mindestens 50cm...1m Breite in ein Sandbett legen. Und zwar so, dass das Gewicht des Ofens auf eine größere Fläche verteilt wird. Das Blech müsste meiner Meinung nach mindestens 40cm nach links und rechts und mindestens 25cm jeweils nach hinten und vorne und unter der hinteren Rahmenquerstrebe überstehen und mit dem Rahmen verschraubt sein. So kann man außenrum evtl. noch Gegengewichte auflegen, falls der Ofen nach vorne kippen sollte.
>>>Der Aufbau von unten soll wie folgt sein : Beton, Yton, Silikatmatte, Schaumglas, Quarzsand, Schamotteboden....<<<
Du möchtest also unten in den Rahmen eine Betonfüllung einbringen. Wie soll das gehen? Möchtest Du direkt aufs Flachdach betonieren? Oder soll da eine Verlorene Schalung eingebaut werden?
Die Abmessungen vom Rahmen sind 1,25m (Breite) X 1,40m(Tiefe)
ICH WÜRDE...
Bei diesen Abmessungen denke ich, sollten doch wenigstens noch in der Mitte von vorne nach hinten zwei Streben eingebaut werden, und von links nach rechts ebenfalls. So entstehen nur relativ kleine Felder, die statisch tragfähiger sind. Auf diese Konstruktion würde ich Trocken-Estrich- Platten als verlorene Schalung und darauf dann nur noch einen gut armierten Estrich packen.
Auf den Estrich dann 10cm Ytong, darauf dann den Quarzsand und dann den Ofen.
>>>Die Isolierung des Gewölbes hab ich mir so vorgestellt: Gewölbe, Silikatmatte, Keramik Isolierwolle, Perlit Schüttung, Yton als Außenmauer und einen passenden Aussenputz. <<<
Die Isolierung ist heftig.(teuer)
ICH WÜRDE... den ganzen "Mattenquatsch" gar nicht verwenden. Kostet nur einen Haufen Geld (es sei denn man hat eine Quelle)
Da der Ofen ja sowieso eingehaust wird, würde ich einfach eine Ummauerung mit Ytong herstellen und dann mit Perlite auffüllen.
Allerdings würde ich das Rauchrohr nicht oben aus dem Ofen führen (wie auf der Kominki Seite abgebildet), sondern hinten. Mit Abstand von Oberkante Rauchrohr zu Gewölbedecke von min. 5..10cm. Und hinten im Abstand von ca. 5..10cm zur Rückwand im Ofen ein Flamm-Prallblech, das an diese Gewölbeform oben angepasst ist und mindestens 20cm nach unten geht, einbauen Warum?
Das Abgasrohr hinten verhindert, dass die Wärme gleich durch selbiges wieder verschwindet. Das Flammprallblech verhindert wiederum, dass die Flammen zum Abgasrohr in der Rückwand rausschlagen.
Ach so: Ich erwähnte noch gar nicht: Abgasrohr Durchmesser MINDESTENS 180mm besser 200mm Ud da kommt mein altbewährter Satz zum tragen: Abschiebern geht - Aufschiebern nicht!
Wenn wir schon dabei sind: Natürlich muss das Abgasrohr absperrbar sein, damit die Hitze zum Brot backen auch im Ofen eingesperrt werden kann.
Nu:
Hau rein!