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Holzbackofen selbst gemacht

Firemaier

Militanter Veganer
Hallo,
ich habe mich heute frisch angemeldet und möchte mich vorstellen,
ich bin jetzt fast 32 Jahre alt und schon mein halbes Leben begeisterter griller. Einen Drehspiess habe ich schon länger und inzwischen fast alles gegrillt was es so gibt.
Seit einigen Jahren hatte ich immer die fixe Idee nach einem Holzbackofen wo ich Pizza, Brot und auch mal ein Spanferkel einschieben kann.
Im Februar 2011 wurde es dann konkret und ich habe mit dem Bau angefangen. Ziel sollte eine Kombination aus Grill und Holzbackofen werden. Ich habe die Grundplatte gegossen, gemauert, wieder ein Fundament gegossen und angefangen den Holzofen zu bauen. Endlich im Dezember wurde die letzte Schicht aufgemauert so dass ich den Ofen das erste mal nutzen konnte.
Im März/April wird er dann aussen noch verkleidet und ein Dach kommt drauf. Aussserdem wird die angrenzende Grillfläche gemauert und mit Schamotte ausgekleidet.
Hier mal ein Bild vorab.

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Anhänge

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ein Servus aus Franken und Glückwunsch zu dem Ofen.

LG
Lorenz
 
Hallo,
Also hier das Material:

3,5 Tonnen Estrichbeton a 45 KG Säcke
4 Baustahlmatten 2 auf 1 Meter
2 Paletten Ziegelsteine
ca 50 Klinkersteine
ca 50 Schamotteziegel
ca 250 KG Feuerzement (Schamottemörtel)
6,5 qm Feuerschutzisolierung
1 Gasthermometer mit 1 Meter Flex Leitung und 14 cm Anzeigefeld

Begonnen habe ich mit dem Fundament, 40 cm ausgehoben, mit Holz eingeschalt, 20 cm mit Kies und Schotter aufgefüllt, dann 25 cm Betonfundament mit 2 Lagen Baustahlmatten gegossen. - 1 Woche warten

Anschliessend habe ich die Ziegelsteine einzeln vom vorhandenen Beton befreit, da diese schon mal verwendet wurden. (das empfehle ich keinem !)

Dann wurden die Wände für den Ofen und die anschliessende Grillstelle gemauert. Anschliessend die Holzschalung mit den Wänden verschraubt und Holzplatten für den Boden des Fundaments angefertigt. Diese mit Steinen so unterlegt dass die Höhe zum Ende der Wand gereicht hat. Anschliessend 20 cm Betonfundament mit 2 Lagen Baustahlmatte gegossen - 1 Woche warten

Dann ging es an den ersten Klinkerbogen, diesen haben wir mit SChamottemörtel gemauert, als Schablone habe ich zwei Bögen starken Kartons angefertigt und mit Holzdistanzstücke verschraubt. - 3 Tage warten

Dann wurde der zweite Klinkerbogen gemauert dort haben wir das Ofenrohr oben gesetzt und verschraubt - 3 Tage warten

Jetzt ging es an den Brennraum, genauer gesagt an den Boden. Schamotteziegel wurden ausgelegt und mit Schamottemörtel verklebt. Der Innendurchmesser des Brennraums ist ein Meter. - 3 Tage warten

Nun haben wir die Negativform aus einer Schablone aus Karton mit Steinen und Sand angefertigt, anschliessend mit einer Wachstischdecke abgedeckt und die Hülle mit Schamottemörtel ummantelt. Den Gitterzaun haben wir dazwischen als Armierung eingearbeitet. - 1 Woche warten

Sand durch die Klinkerbögen entfernt und den inzwischen feuchten Karton entfernt. Jetzt haben wir den Temperaturfühler seitlich in den Brennraum gebohrt so dass er etwa 30 cm in den Brennraum ragt. Die Flex Leitung bis vor zur Anzeige haben wir verschwinden lassen.

Jetzt wurde die Feuerschutzisolierung angebracht und anschliessend wurde die zweite Hülle aus Ziegelsteinen gemauert. Ausserdem haben wir die Thermostatanzeige eingearbeitet und alles geputzt. -1 Woche warten.

Jetzt konnte mit dem einheizen begonnen werden.


Joa, das war es so im ganzen, Im Februar war die Idee und im Dezember das Ende. Im Frühjahr gehts weiter, aber bis dorthin wird erstmal Pizza gemacht und Brot gebacken...
 
Nabend

die Ergebnisse sind teils teils,

Pizza ist super, da gibts gar nix! Da kann ich auf jeden Fall mit einer Pizzeria mithalten.
Brot backen ist allerdings ne schwierige Sache.. Hitze, dann die liebe Hefe, kurzum, da harpert es etwas....

Problem ist dass der Teig sobald ich ihn auf den Schieber wende in sich zusammen fällt. Egal wie vorsichtig ich bin, ZACK und dann ist das Brot anstatt 15 cm hoch nur noch 6 cm. Im Ofen fängt er sich wieder, aber mehr als 8 cm kommen nicht rauß. Das Brot ist dann zu hart und einen richtigen Genuss gibt es auch nicht. Das macht mich ganz verrückt. Wie läuft es bei euch? ich mache schönen Teig, lass den ordentlich gehen, stauche alles wieder zusammen und gebe dann alles in ein Gärkörbchen. Dort geht alles super voran. Aber wie schon gesagt, sobald ich den Korb kippe fällt er in sich zusammen.

Hat jemand das selbe Problem? oder auch eine Lösung? ich bin für alles dankbar.
 
Das Problem kenne ich so nicht, normalerweise Teig schön lange im Korb ca. 2-3 Std. gehen lassen. Evtl. ist es zu kalt oder feucht?
 
Oh schön, ein neuer Grillsportkameraden mit HBO Virus, grins smile sieht ja schon alles sehr geschmeidig aus, klasse Sportgerät.
Herzlich Willkommen und grüßle aus em Schwabaländle

Maze
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http://www.grillsportverein.de/foru...aofen-grillkamin-kombination-und-foga.152374/
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Hallo Axel,

auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.

Gruß

Giacco
 
Das mit dem Zusammenfallen kenne ich.

Lösung.

ich lasse es bei Umgebungstemperatur gehen, dann bricht nix zusammen.

Mein Steamer hat ne "Teiggehfunktion" mit 35°C und Feuchtigkeit.
Das Ding geht wie die Sau....
Sobald ich aber Tür aufmache und kalte Luft ran kommt, ist der Zauber vorbei, das Ding fällt zusammen.

Bei Raumtemperatur braucht das Teil halt ne Weile länger, fällt aber logischerweise nicht zusammen.

Wenn Du mit dem Teig von Wohnung 20°C, nach draussen gehst 0°C, dann ist der Zauber eh vorbei...

(Wo kriegt man übrigens so schöne Brottlörble??)
 
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