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Holzbackofen

Roland N

Militanter Veganer
Hallo, ich bin dabei mir einen Holzbackofen zu bauen.
Fundament ( Beton)
Sockel (Ytong)
Gewölbe (komplett aus Schamotte).
Tür und Ofenrohr bereits drin.
Bereits zweimal leicht und gestern einmal kräftiger angefeuert eine Längs- und eine Qierguge leicht gerissen. Vielleicht doch zu heiss gewesen?
Nun meine Frage : Würde ihn am liebsten nur dämmen und wetterfest verputzen? ! Wenn ja wie?
Vielleicht hat jemand eine Idee aus seiner Erfahrung.
Danke im Voraus. Hoffe mal es klappt mit dem Bild.
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Hallo Roland N,
schau doch mal bitte hier: Holzbackofen. Da wirst Du fündig!
 
Würde ihn am liebsten nur dämmen und wetterfest verputzen? ! Wenn ja wie?

Ich nehme an, damit meinst du, dass du keine Aussenmauer mauern willst um dann den Zwischenraum mit Dämmung vollzustopfen, sondern du willst Dämmmaterial auf die Mauer legen und dadrauf direkt verputzen. Und wegen "wetterfest" nehme ich an, du willst kein Dach drüber bauen, sondern eine wasserfeste Aussenhaut auftragen?

Das mit dem Verputzen auf Dämmmaterial geht schon, ist ja in unzähligen Videos dokumentiert. Zumindest die Schicht ganz nah an den Schamottsteinen muss dabei schonmal besonders hitzefest sein. Normale Dämmwolle aus dem Baumarkt hält das normalerweise nicht lange aus. Also erstmal Hochtemperatur-Dämmwolle, Kalziumsilikatplatten oder so was ähnliches drauf. Dann kann man mit weniger hitzebeständigem Material weiter machen. Danach Gewebe und irgendeine Art von Mörtel als Deckschicht.

Das mit dem "wetterfest" (zumindest wenn ich dich richtig verstanden habe) ist schon schwieriger. Klar kann man da Dichtschlämme von aussen auftragen oder eine wasserdichte Fassadenfarbe, aber dann kann halt auch keine Feuchtigkeit nach draussen. Wenn dann vom Backraum her Feuchtigkeit durch die Steine in die Dämmung zieht, dann ist die da nur schwer raus zu kriegen. Das mag vielleicht im Sommer gehen, wenn man den Ofen so lüften kann, dass er knochentrocken ist, aber bei feuchtem Wetter könnte das zu einem echten Problem werden.
Solltest du dieses Experiment trotzdem wagen wollen, dann gibt es dafür sicher bauliche Lösungen, aber die dürften alle einiges an (finanziellem) Mehraufwand erfordern.
 
Magst du noch etwas mehr über deinen Bau schreiben? Wenn ich das richtig sehe hast du den Backboden fest auf den YTong aufgemauert und da direkt die Kuppel bzw. den Tunnel draufgemauert. Oder sehe ich das falsch? Da hier im Forum Entkopplung des Backbodens immer ein großes Thema würde mich besonders interessieren wo genau sich die Risse gebildet haben, wie lange du den Mörtel hast aushärten lassen und wie du die ersten Male angeheizt hast.
 
Hallo Roland,
willkommen im Club der :ballaballa:
Nun meine Frage : Würde ihn am liebsten nur dämmen und wetterfest verputzen? ! Wenn ja wie?
Die Lösung mit Hochtemperaturdämmung funktioniert. Alternativ kannst Du mit dünnen Gasbeton(Ytong) den Tunnel nach bauen und dann mit Perlite füllen. Außen ganz dicht ist immer so ein Problem wie Jan @krass schon erwähnte. Man könnte eine Entlüftungsbohrung machen, diese mit Fliegengaze abdecken, dann kann der Druck raus und keine Risse im Umbau entstehen.
 
Hallo erst einmal, danke für die Teilnahme.
Richtig das ich eigentlich kein großes Dach darüber bauen wollte.
Die richtige Dämmung sollte man sicherlich verwenden und Putz auch. Beim Putz bin ich mir unsicher.
schamottmörtel ?

zu den Rissen, die sind oben in der Kuppel, denke zu schnell Temperatur erhöht. Dürfte aber nicht wild sein das zu beheben.
Der Boden liegt schwimmend in Quarzsand mit ca. 1 cm Fuge rundrum.

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Ich würde definitiv ein kleines Dach drüber bauen...mit genügend Platz vor der Tür damit du auch bei Regen was machen kannst...lg thomas
 
Kleines dach wäre soch vorteilhaft. Vielleicht wenigstens eine kleine "Blechhaube" drüber unter der die Lift langziehen kann. Dann ist der verwendete Mörtel auch relativ egal. Kalkzementputz wäre vermutlich die offensichtlichste Wahl - diffusionsoffen, billig und recht robust. Oder reiner Kalkmörtel.
 
Okay, bekommt zum Schluss ein Dach 👍🏻
ordentlich Dämmung und Putz drauf.
vielleicht ummauer ich ihn doch noch, sieht halt schön aus wenn man das gemauerte so sieht
Steine werden schon mächtig heiß , obwohl ich mich mit viel Feuer , eher zurückhalte. Man unterschätzt das schnell.
Danke für eure tips.
 
Also jetzt beim einbrennen werden die Schamottsteine schon recht warm, eher weit weg von etwas warm, geht eher Richtung heiß.
thermometer zeigt wenn das Feuer dann aus ist ca 200 grad an und kühlt recht schnell auf 150 bis 100 runter.
 
Klar, die Schamottesteine werden mit der zeit rundum hiess, daher brau hct man auch eine hitzefeste Dämmung direkt am Stein. Aber wenn da Dämmung drauf ist und wenn es auch nur wenige Zentimeter sind, dann sollte die Aussenseite der Dämmung schon merklich kühler sein. Aber natürlich ist mehr Dämmung und niedrigerer U-Wert immer besser.
 
Dachte an ca 10 cm Dämmung.
dann dieses hasenzaungitter drauf und verputzen.
Dachte evtl nach dem ich ihn ca 2 -3 cm dick verputzt habe. Antrocknen lassen und eine weitere Schicht drauf und die dann eher mit Hand auftragen, sodass so eine Art Rauputz entsteht. Dürfte nicht platzen oder Risse entstehen.
U- wert ?
 
Perlite mit Zement und Wasser mischen: 5-10 Teile Perlite, 1 Teil Zement, 1 Teil Wasser. Das kann man auf die Schamottsteine klatschen und es wird so fest, dass man drauf verputzen kann. Aber billiger hiesst normalerweise auch, dass die Dämmwirkung schlechter ist bzw. du die Dämmschicht dicker machen musst.

Oder erst eine dünne Schicht der teuren Keramikmatte und nach aussen hin etwas günstigere (und damit nichtmehr so hitzefeste) Baumarktdämmwolle drauf.
 
mit dem perlite und Zement hört sich doch gut an.
auch von der Verarbeitung denke ich besser. Oder eine dünne Schicht kerramikwolle und darauf das perlitegemisch.
danke, glaube eins von dem beiden werde ich machen.
 
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