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Holzbackofen

Gestern ging es wieder ein kleines Stück weiter.
Jetzt kommt dan fer komplezierte Teil wie die Verschneidung des Tunnels und der Kuppel.
Und jetzt fangen die Steine an zu rutschen beim mauern.
Denke da unterstütze ich die gemauerten Steine mit einer kleinen Latte oder ähnliches oder hat hier jemand die ultimative Idee?🙂

hast du vor die Ziegeln keilförmig zu schneiden umso kleiner der Radius wird?
Schaut zumindest anhand der Fugen so aus als ob du gerade schneidest?
 
So ein kleines bisschen bin ich wieder weiter gekommen.
Bin aber bis jetzt sehr zufrieden.
Mir dtellt sich jetzt die frage warum man als dämmung aussen Keramikfaserdämmung nimmt.
Geht hier auch normale Steinwolle? Die geht ja auch bis 1000 grad?
Lg
 

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Das sieht wirklich sehr geil aus!!!
Zu deiner Frage mit der Dämmung kann ich dir leider nicht wirklich weiterhelfen.
Irgendwo habe ich gelesen das die zwar nicht brennt, aber bei dauerhaft hoher Temperatur in sich zusammenfällt.
 
Geht hier auch normale Steinwolle?
Nein, nimm Hochtemperatur Steinwolle. Die Normale vom Hausbau geht nicht, das Bindemittel kann diese Temperaturen nicht ab und fällt insich zusammen.
Wirst Du leider bestellen müssen, Baumärkte haben so etwas nicht.
 
Hab leider kein schönes Foto gemacht, aber hier ist der aktuelle stand zu sehen. Bzw ein Ring ist jetzt schon mehr gemauert als auf dem bild zu sehen.
Jetzt muss ich die Steine gegen das wegrutschen sichern, noch geht es mit kleinen latten aber weiter oben wird es so auch nicht mehr gehen. Wie habt ihr das so gemacht?
 

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Also kleine Info:
Nach rücksprache mit einem befreundeten Ofenbauer bezüglich Dämmung der Kuppel ist es absolut kein problem eine 1000 grad Steinwolle zu nehmen (grüne Wolle).
Die wird im kachelofenbau auch direkt an Brennraum gesetzt der vermutlich wesentlich heißer wird als die Kuppel aussen.
Eine Keramikfaserwolle ist hier nicht notwendig.
Bitte verwechselt nicht Glaswolle ( gelb) mit der Steinwolle ( grün).
Lg.
 
Servus,
Da meiner Familie eingefallen ist das wir dieses Jahr unbedingt einen Ppol brauch läuft grad noch ein Projekt aber ein bisschen weiter bin ich gekommen.
Was mir jetzt aufgesallen ist, der Tunnel ist leider etwas lang geworden.
Da ich den Ofen nicht nur zum Brot oder Pizza backen nutzen möchte so dern auch für größere Fleischgerichte wie z. B. Spanferkel ist es eventuell auch garnicht so schlecht. Ich möchte hier noch ein große edelstahlpfanne machen lassen die da genau rein passt.
Also mein erstes Fazit:
Die Arbeiten sind tasächlich so aufwendig wie ich lir das schon gedacht habe 🙂
Lg
 

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Moin
Hab es jetzt erst alles gelesen
Zum einschalten der Kuppel habe ich mir Hobelspähne geholt und die dann mit Wasser
Gut nass machen dann kann man die Kuppel so formen wie man sie haben will dann einfach Zement Sack drüber und losmauern
Nach ein paar tagen kann man die Hobelspäne einfach wieder herrausnehmen
 
Hi zusammen,
Leider komm ich nicht so häufig zu meinem Ofenprojekt wie ich das gerne hätte. Bin aber doch wieder ein kleines Stück weiter gekommen.
Aktuell geht es tatsächlich noch recht gut mit dem Abstützen.
So komm ich wenigstens nocht gut hin um die Fugen innen gut auszuwaschen.
 

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Sieht doch sehr gut aus.
 
Wer weiß hier die richtige Vorgehensweise?
Laaangsaaammm, seeehr laaaangsaaammm... :D


Den Ofen mit einer Malerfolie abdecken. Kleine Holzstücke unterlegen, dass die Folie nicht auf der Kuppel aufliegt.
Tag 1-2:
Nimm ein paar 10...15 Brekkies (Holzkohle- Briketts), lege sie dicht aneinander in einer Linie, zünde das erste an und lass die Tür nur einen Spalt offen. Sollte noch keine Tür drin sein, dann den Eingang so zustellen, dass möglichst kein direkter Zug auf die Holzkohle von vorne komen kann.
Die Folie sollte morgens von unten beschlagen sein. am Tag für ein... zwei Stunden lüften, dass die Feuchtigkeit unter der Folie abtrocknet. (Nicht wenns regnet, oder sowieso hohe Luftfeuchtigkeit herrscht)
Tag 3-5:
Die Holzkohlenreihe verdoppeln und den Vorgang wie gehabt wiederholen.
Unter der Folie sollte weiterhin Beschlag sein -> lüften!

Tag 5-7:
Über den Tag verteilt kleinere Feuer im Ofen machen. Dabei darauf achten, dass die Steintemperatur nicht wärmer als 60°C ansteigt! (Wegen Dampfbildung im Stein / den Fugen!)
Morgens wird sich noch immer Wasser unter der Folie ansammeln.

Tag 8-10:
Die Feuer können ein wenig größer werden und länger andauern, jedoch die Steine noch nicht zu stark und zu schnell aufheizen!!!
Immer noch Feuchtigkeit unter der Folie.
Tag 11:
Folie abnehmen.
Den Ofen langsam aufheizen, bis er außen Handwarm wird, dann das Feuer ausgehen lassen.
Dann die Folie wieder auflegen (immer auf Luft zwischen Ofen und Folie achten!!)

Tag 12:
Kein Wasser mehr unter der Folie??
Pizza-Tag!!!
Feuer frei!
Ofen aber nicht zu schnell auf Temperatur bringen, um Spannungsrisse zu verhindern.

Wenn Du jetzt noch Deine Bilder im Vollformat einstellen würdest, könnte man sie auch sehen, wenn man mit dem Smartphone unterwegs ist.
So lange heizen, bis die Kuppel "freibrennt". Sie wird dann von oben beginnend nach unten schön weiß werden - Der Ruß brennt weg = Pyrolyse setzt ein bei ca. 500°C

Feddich!

Nun kommt die Frage, wozu denn den Quatsch mit der Folie??
Die Folie dient einmal als Kontrolle, ob sich noch Feuchtigkeit im Ofen befindet. Und zum 2. verhindert sie, dass bei hoher Luftfeuchtigkeit die Steine wieder Wasser aufnehmen. Besonders in der Anfangszeit des Trockenheizens, wenn die Steine noch nicht viel Wärme aufgenommen haben, würden sie Nachts wieder Feuchte aufnehmen.
Nächste Frage: Warum so langsam aufheizen?
Weil die Steine innen Wasser gespeichert haben. Heizt man zu schnell auf und das Wasser beginnt zu verdampfen (ab etwa 80°C) würde der entstehende Dampf die Fugen, bzw. auch die Steine sprengen.
 
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