Hallo zusammen,
gestern habe ich mich an einer verkleinerten Form des Turduckens versucht.
Nachdem als Beilage zu Fleisch bestens Fleisch passt uuuund es natürlich waaahhnsinnig gesund sein soll kam nur Geflügel auf den Tisch.
Einen Tag vorher hatte ich mich mal per youtube schlau gemacht, wie man so ein Hühnchen entbeint, es gibt mehrere Videos, die mich nur "zusammengesetzt" schlau gemacht haben.
Einen Versuch wars wert - und ein Haufen Arbeit, doch fangen wir mal an:
Hier ist das Aussenrum - eine Wiesenhofschlampe:
Wie der aufmerksame Betrachter erkennen kann hatte ich die Wings (ja aus Faulheit) nicht entbeint --- ein grosser Fehler wie sich dann herausstellen sollte.
Gewürzt wurde mit Prudhommes Faita Rub (oder so ähnlich).
Anschliessend das Perlhuhn drauf:
Gewürzt mit Raichlens BBQ Rub (ein Allrounder).
Anschliessend - ein Stubenkücken, kräftig gewürzt mit Jalapenos.
Die ganze Angelegenheit wurde verzweifacht
eine Sauarbeit und ab auf den Drehspieß
Das wenig spektakuläre Tellerbild:
Noch ein paar Worte.
Das Hüperlkück (HÜnchen, PERLhuhn, KÜCKen) war insgesamt rund geschlagene 3 Stunden bei durchschnittlich 180 Grad auf dem Drehspiess.
Entgegen meiner Befürchtung war das Hühnerfleisch ziemlich saftig (hätte auch ne halbe Stunde weniger vertragen), aber immerhin 3 (!) Stunden.
Das Fett aus dem Perlhuhn hat offenbar dafür gesorgt, dass die ganze Angelegenheit "rund" geworden ist.
Keine gute Idee war es die Wings nicht auch zu entbeinen.
Das Geflügel war ungehorsam und hat sich während der Dreherei deutlich verschoben, so dass ich den Spiess abnehmen und die Viecher neu einschnüren musste.
Dadurch waren die Knochen nicht mehr auf "einer Linie" und beim Anschneiden unglückseligerweise deutlich im Weg.
Das mindert natürlich den Showeffekt dramatisch
Insgesamt:
Ein eindeutiges hmmmmm - viel Arbeit, dafür grosses Staunen sowohl bei mir als auch bei den Gästen.
Geschmacklich war es im mittleren bis oberen Bereich und einen Haufen Spaß wars allemal.
Schöne Grüsse
Michael
gestern habe ich mich an einer verkleinerten Form des Turduckens versucht.
Nachdem als Beilage zu Fleisch bestens Fleisch passt uuuund es natürlich waaahhnsinnig gesund sein soll kam nur Geflügel auf den Tisch.
Einen Tag vorher hatte ich mich mal per youtube schlau gemacht, wie man so ein Hühnchen entbeint, es gibt mehrere Videos, die mich nur "zusammengesetzt" schlau gemacht haben.
Einen Versuch wars wert - und ein Haufen Arbeit, doch fangen wir mal an:
Hier ist das Aussenrum - eine Wiesenhofschlampe:
Wie der aufmerksame Betrachter erkennen kann hatte ich die Wings (ja aus Faulheit) nicht entbeint --- ein grosser Fehler wie sich dann herausstellen sollte.
Gewürzt wurde mit Prudhommes Faita Rub (oder so ähnlich).
Anschliessend das Perlhuhn drauf:
Gewürzt mit Raichlens BBQ Rub (ein Allrounder).
Anschliessend - ein Stubenkücken, kräftig gewürzt mit Jalapenos.
Die ganze Angelegenheit wurde verzweifacht
eine Sauarbeit und ab auf den DrehspießDas wenig spektakuläre Tellerbild:
Noch ein paar Worte.
Das Hüperlkück (HÜnchen, PERLhuhn, KÜCKen) war insgesamt rund geschlagene 3 Stunden bei durchschnittlich 180 Grad auf dem Drehspiess.
Entgegen meiner Befürchtung war das Hühnerfleisch ziemlich saftig (hätte auch ne halbe Stunde weniger vertragen), aber immerhin 3 (!) Stunden.
Das Fett aus dem Perlhuhn hat offenbar dafür gesorgt, dass die ganze Angelegenheit "rund" geworden ist.
Keine gute Idee war es die Wings nicht auch zu entbeinen.
Das Geflügel war ungehorsam und hat sich während der Dreherei deutlich verschoben, so dass ich den Spiess abnehmen und die Viecher neu einschnüren musste.
Dadurch waren die Knochen nicht mehr auf "einer Linie" und beim Anschneiden unglückseligerweise deutlich im Weg.
Das mindert natürlich den Showeffekt dramatisch
Insgesamt:
Ein eindeutiges hmmmmm - viel Arbeit, dafür grosses Staunen sowohl bei mir als auch bei den Gästen.
Geschmacklich war es im mittleren bis oberen Bereich und einen Haufen Spaß wars allemal.
Schöne Grüsse
Michael
