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Hunters Java-Roastbeef

Hunter

Oben-ohne-Griller
15+ Jahre im GSV
Es war ja lange schon mal fällig, der Versuch eines Roastbeefs mit einem Java Rub nach Raichlen-Art.

Zutaten für das Java Rub

  • 2 TL schwarze Pfefferkörner
    1 TL Kümmel, ganz
    1 TL Koriander, ganz
    6 EL Kaffebohnen
    2 EL grobes Meersalz
    2 EL brauner Zucker
    2 EL Paprika edelsüß
    2 TL Knoblauchpulver
    2 TL Zwiebelpulver
    1 TL Kakaopulver

Zubereitung des Java Rubs

Pfefferkörner, Kümmel und Koriander in einer bei mittlerer Hitze vorgeheizten, öl- und fettfreien Pfanne etwa 4-6 Minuten anrösten. Dabei darauf achten, daß die Gewürze nicht anbrennen und immer wieder rühren oder schwenken. Dabei steigt ein herrlicher Duft auf ...

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Die angerösteten Gewürze und die Kaffeebohnen fein mahlen und zusammen mit den anderen Zutaten gründlich vermischen.

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Zutaten für das Roastbeef

  • 750 g Argentinisches Roastbeef (vor dem Parieren: 1.053 g)
    2 Handvoll Räucherspäne aus alten Jack-Daniels-Fässern
    Java Rub

Zubereitung:

Das Roastbeef zuerst parieren und von der dicken Fettschwarte befreien. Dabei ergibt sich auch eine deutliche Gewichtsreduzierung von 28%, hier also von 1.053 g auf 750 g.

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Das Roastbeef dann rundum kräftig mit dem Java Rub einreiben, zur Stärkung etwas Rotwein und Kräuterlikör verköstigen, das Fleisch in Frischhaltefolie verpacken und über Nacht in den Kühlschrank legen.

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Am nächsten Tag sieht das Wetter gut aus.

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Erst mal die wichtigen Dinge nach draußen schleppen.

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Auch die sehr an fleischlichen Genüssen interessierte Grillkameradin Baska nicht vergessen.

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Etwa 2 Stunden vor dem Grillen die Räucherspäne in Wasser einlegen. Den Kugelgrill auf 170-180°C vorheizen, die Räucherbox mit den feuchten Räucherspänen an den Glutrand legen und das Fleisch auflegen, sobald der Rauch aufsteigt.

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Das einzige was mich an meinem Weber- AZK stört: Das Kohlengitter hat sich inzwischen so verzogen, daß das Gitter ab und zu rausgefallen ist. Also mußte ich inzwischen (kein Meisterstück deutscher Handwerkskunst, aber haltbar) die nach außen stehenden Gitterschlaufen mit Nägeln sichern.

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Das Roastbeef dann bis zu einer KT von 58°C indirekt grillen.

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Fertig.

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Anschnitt.

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Fazit: Das Java Rub harmoniert sehr gut mit Rindfleisch; gerade durch die Kaffeebohnen ergibt sich ein feinherber und kräftiger Geschmack.

Alle waren satt und benötigten zur Verdauung nur noch weitere Flüssigkeitszufuhr.

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Ein angenehmer Tag ...

:prost: :prost: :prost:
 
Moin Hunter,

das Roastbeef sieht sehr lecker aus :thumb1:

:prost:
 
Das sieht klasse aus, (auch wenn es mit der Faser geschnitten wurde... ;-) )

Der Rub hört sich interessant an. Zieht das Salz denn über Nacht keinen Saft aus dem Fleisch?

:prost:
 
Servas Hunter,

diesen Rub habe ich heute beim Schmökern in der Bibel auch entdeckt und auf meine to-do Liste gesetzt. Bei diesen Bildern muss ich mein Vorhaben tatsächlich beschleunigen...

Bitte steinigt mich nicht:
Ich hätte das Stück anders angeschnitten...

*duw*...
 
Hi Hunter,

schöne Dokumentation u. Bilder. Beim nächsten Mal kurz vorher anrufen, für so ein Stück Fleisch würde ich alles stehen u. liegen lasse.

Gruß
Andy
 
taigawutz schrieb:
Bitte steinigt mich nicht:
Ich hätte das Stück anders angeschnitten...

Ich ja eigentlich auch, aber nachdem ich das erste Stück dämlicherweise falsch, also gegen die Faser angeschnitten hatte, wollte ich nicht gegen die einmal eingeschlagene Richtung weitermachen. Bin halt stur ... :D

War aber trotzdem nicht zähfaserig, sondern sehr zart ...

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:prost: :prost: :prost:
 
Slider schrieb:
Beim nächsten Mal kurz vorher anrufen, für so ein Stück Fleisch würde ich alles stehen u. liegen lasse.

Ich habe da noch ein schönes 5-kg-Stück Damwildkeule im Tiefkühlschrank. Da habe ich mich noch nicht rangetraut, aber für 4 Personen und 2 Hunde könnte es gerade so reichen ... :lol:
 
Hunter schrieb:
Slider schrieb:
Beim nächsten Mal kurz vorher anrufen, für so ein Stück Fleisch würde ich alles stehen u. liegen lasse.

Ich habe da noch ein schönes 5-kg-Stück Damwildkeule im Tiefkühlschrank. Da habe ich mich noch nicht rangetraut, aber für 4 Personen und 2 Hunde könnte es gerade so reichen ... :lol:

Ab Ende September habe ich momentan jedes Wochenende zur freien Verfügung. Da eh noch ein Ortstermin im Elsaß ansteht, sollten wir uns nochmals über das Dammwild unterhalten. DO, Kugel u. UDS, da sollten wir doch wohl fünf Kilo unterbringen.
 
Slider schrieb:
Ab Ende September habe ich momentan jedes Wochenende zur freien Verfügung. Da eh noch ein Ortstermin im Elsaß ansteht, sollten wir uns nochmals über das Dammwild unterhalten. DO, Kugel u. UDS, da sollten wir doch wohl fünf Kilo unterbringen.

Hört sich nicht schlecht an. Wir haben nach dem ersten Oktoberwochenende auch wieder mehr Zeit und freuen uns drauf, mal bei Euch vorbeizuschauen. Das mit dem Damwild können wir ja mal ganz konkret ins Auge fassen.

:prost: :prost: :prost:
 
Hunter schrieb:
Slider schrieb:
Ab Ende September habe ich momentan jedes Wochenende zur freien Verfügung. Da eh noch ein Ortstermin im Elsaß ansteht, sollten wir uns nochmals über das Dammwild unterhalten. DO, Kugel u. UDS, da sollten wir doch wohl fünf Kilo unterbringen.

Hört sich nicht schlecht an. Wir haben nach dem ersten Oktoberwochenende auch wieder mehr Zeit und freuen uns drauf, mal bei Euch vorbeizuschauen. Das mit dem Damwild können wir ja mal ganz konkret ins Auge fassen.

:prost: :prost: :prost:

Gäste, die ihr Essen selbst mitbringen, finde ich klasse. Den genauen Termin kannst Du ja schon mal mit Göga festlegen.
 
[quote="Hunter
War aber trotzdem nicht zähfaserig, sondern sehr zart ...
:prost: :prost: :prost:[/quote]

dann passts ja...das ist ja auch die Hauptsache.

Wie kam denn das Kaffeearoma im Rub rüber?
Es ist ja doch ein relativ hoher Bohnenanteil im Rub drin.
Und wenn ich da an meine sizilianisch gerösteten Arabica Bohnen denke...

:prost: :prost: :prost:
 
taigawutz schrieb:
Wie kam denn das Kaffeearoma im Rub rüber?
Es ist ja doch ein relativ hoher Bohnenanteil im Rub drin.
Und wenn ich da an meine sizilianisch gerösteten Arabica Bohnen denke...

Ich war ja zuerst auch skeptisch, zumal ich nicht der übermäßige Kaffeetrinker bin. Aber der Zucker neutralisiert wohl die Bitterstoffe der Kaffeebohnen ganz gut. Es war herb-würzig, hat nicht direkt nach Kaffee geschmeckt, war auf keinen Fall bitter und hat damit m.E. bestens zu Rind gepasst. Bei Schwein wäre ich da eher vorsichtig. Vor allem war es für mich eine gute Abwechslung zu den oft sehr zuckergeprägten und damit süßen Rubs nach US-amerikanischer Art. Es lohnt sich und wird bei mir mit Rind sicher weiter Verwendung finden, zumal die oben angegebene Herstellungsmenge natürlich für deutlich mehr als dieses Roastbeef reicht.

:prost: :prost: :prost:
 
Sehr interessante Mischung an Rub. Schöne Bilder.

Gruß
 
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