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Ich bin gut zu vögeln...

PuMod

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10+ Jahre im GSV
Foto des Monats
★ GSV-Award ★
Wok-Star
Ähhh... Vögeln!

Hi Folks,

Wir haben, zusammen mit dem Nachbarn, 5 Futterstellen für unsere Wildvögel.

Mittlerweile siedeln sich, neben den üblichen Verdächtigen wie Meisen (div. Arten), Rotkehlchen und Spatzen auch Kleiber, Dompfaffen, Bachstelzen, Buntspechte, Eichelhäher und Rotschwänzchen an. Auch den einen oder anderen Finken habe ich schon gesehen.

Diese Fütterei macht zwar Spaß, geht aber deutlich ins Geld. Diese geflügelten Plagegeister fressen an zwei Tagen ca. 1l Vogelfutter weg. 🫣

Hat jemand eine Bezugsquelle für qualitätiv hochwertiges und günstiges Futter?

Gruß
Pu.
 
Ich habe gerade erst 60kilo nach Bestellt. Die ersten 30 wurden gut angenommen.
Ich strecke jedoch noch ein wenig.
Pro 15kilo Sack 3Kilo Körnige Haferflocken, 3 Kilo Erdnüsse, 1Kilo Rosinen,
https://meinehennen.de/Vogelfutter-fuer-wildvoegel-WILDVOGEL-VITAL-30-kg-MeinWildvogel
fudda.jpg
 
Zu Vögeln bin ich auch gut. Bei uns läuft die Piepshow von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Sie futtern zwar nur die Hälfte an Menge (drei Futterstellen für lose Körner und mehrere Knödelposten) aber ja, das kann ins Geld gehen. Die Verdächtigen sind bei uns eine Hundertschaft Meisen (Blau-, Kohl- und Tannenmeisen), Gimpel, Grün- und Buchfinken, Sieglitze, Spatzen, Rotkehlen und Rotschwänze. Um das heruntergefallene kümmern sich hingebungsvoll Braunellen und Türkentauben. Ein Buntspecht hängt ab und zu an den Knödeln …..

Knödel lassen wir uns schicken (200 Stück im Karton), Kerne gibt es nur Ambrosiafreie Mischungen und/oder Sonnenblumenkerne. Letztere kaufe ich meist im 25kg Sack bei Fressnapf oder Raiffaisenmarkt (ca. 50,- EUR/25kg). Ob das günstig ist - keine Ahnung, aber mir gefällt bei beiden die Qualität. Da ist nicht so viel anderes Zeug wie kleines Geäst und sonst was mit drin. Der letzte Sack hat auch noch tierische Proteine mitgbracht in Form von irgendwelchen Motten ….. Das ist zwar nicht so schön, aber so gibt es nicht nur getrocknete Mehlwürmer für die verfressene Vogelschar …..
 
Wir füttern nur noch von Herbst bis Frühjahr Körnermix, in den restlichen Monaten gar nichts.

https://baden-wuerttemberg.nabu.de/...egel/voegelnhelfen/vogelfuetterung/24824.html

In den warmen Sommermonaten bieten wir an diversen Stellen im Garten Wasser für Vögel und Insekten an. Wasser ist oftmals das größere Problem wie Futter.
Das Wasser wird regelmässig erneuert, entweder durch Regen oder spätestens beim Gießen.

Hier und da lassen wir versteckt an mehreren Stellen ums Haus (z.B. hinter der Gartenhütte) bewußt Brennnesseln oder sonstiges stehen was sich die Natur ausgedacht hat (uns stört es dort nicht, wir sehen es nicht, die Natur freut sich), hier und da auch Wildblumenmischungen oder sonstiges dazu gesäht. Insekten fühlen sich in den Ecken sehr wohl und sorgen für Nachwuchs (Nahrung vorhanden). Die Insekten die dann entstehen sind wiederum ideales Futter für die Vögel. Alles an Insekten was fliegen kann, holen sich bei einbrechender Dunkelheit gerne die Fledermäuse.

Weiter schauen wir daß unsere Böden immer wieder mit Nährstoffen versorgt werden. Beispielsweise bekommt der Rasen immer wieder Sand in welchem ca. 20% Humus beigemischt wird. Der Sand ist gut für den Rasen und der Humus regt das Bodenleben an. Jedes mal nach dem mähen laufen die Vögel durch den Rasen und ziehen sich Würmer oder sie finden sonstiges was ihnen taugt.

Gerade in Neubaugebieten oder sehr kultivierten (tot kultivierten) Gärten finden Insekten fast nichts zu fressen (keine geeigneten Brutplätze, kein Lebensraum), das ist der Beginn des Übels. Gibt es wenig Insekten im Garten, gibt es auch wenig Futter für die Vögel.

Wir haben über die Jahre brauchbare Bedingungen für Bodenleben und Plätze für Insekten geschaffen, den Rest bzw das Futterangebot erledigt die Natur. Das schöne daran, es ist weitestgehend kostenlos und man hat selbst auch was davon, der Garten lebt.

Das ist jetzt zwar kein Tipp um günstig Futter zu kaufen, aber eine Möglichkeit das natürliche Futterangebot im eigenen Garten zu steigern. Manchmal liegt es ja nicht am nicht wollen, man denkt einfach nicht darüber nach bzw vielleicht fehlen auch Ideen.
 
Wir füttern nur noch von Herbst bis Frühjahr Körnermix, in den restlichen Monaten gar nichts.

https://baden-wuerttemberg.nabu.de/...egel/voegelnhelfen/vogelfuetterung/24824.html

In den warmen Sommermonaten bieten wir an diversen Stellen im Garten Wasser für Vögel und Insekten an. Wasser ist oftmals das größere Problem wie Futter.
Das Wasser wird regelmässig erneuert, entweder durch Regen oder spätestens beim Gießen.

Hier und da lassen wir versteckt an mehreren Stellen ums Haus (z.B. hinter der Gartenhütte) bewußt Brennnesseln oder sonstiges stehen was sich die Natur ausgedacht hat (uns stört es dort nicht, wir sehen es nicht, die Natur freut sich), hier und da auch Wildblumenmischungen oder sonstiges dazu gesäht. Insekten fühlen sich in den Ecken sehr wohl und sorgen für Nachwuchs (Nahrung vorhanden). Die Insekten die dann entstehen sind wiederum ideales Futter für die Vögel. Alles an Insekten was fliegen kann, holen sich bei einbrechender Dunkelheit gerne die Fledermäuse.

Weiter schauen wir daß unsere Böden immer wieder mit Nährstoffen versorgt werden. Beispielsweise bekommt der Rasen immer wieder Sand in welchem ca. 20% Humus beigemischt wird. Der Sand ist gut für den Rasen und der Humus regt das Bodenleben an. Jedes mal nach dem mähen laufen die Vögel durch den Rasen und ziehen sich Würmer oder sie finden sonstiges was ihnen taugt.

Gerade in Neubaugebieten oder sehr kultivierten (tot kultivierten) Gärten finden Insekten fast nichts zu fressen (keine geeigneten Brutplätze, kein Lebensraum), das ist der Beginn des Übels. Gibt es wenig Insekten im Garten, gibt es auch wenig Futter für die Vögel.

Wir haben über die Jahre brauchbare Bedingungen für Bodenleben und Plätze für Insekten geschaffen, den Rest bzw das Futterangebot erledigt die Natur. Das schöne daran, es ist weitestgehend kostenlos und man hat selbst auch was davon, der Garten lebt.

Das ist jetzt zwar kein Tipp um günstig Futter zu kaufen, aber eine Möglichkeit das natürliche Futterangebot im eigenen Garten zu steigern. Manchmal liegt es ja nicht am nicht wollen, man denkt einfach nicht darüber nach bzw vielleicht fehlen auch Ideen.
Dem kann ich nur beipflichten. Da muss aber auch ordentlich Platz vorhanden sein, nicht nur ein „Kleinstgarten“. Aber selbst in einem solchen kann man bei guter Pflanzenwahl einiges richtig machen um dem natürlichen Getier ein schönes und nahrhaftes Zuhause zu bereiten. :sun:

Auf meinem Balkon habe ich auch eine ganzjährige Futterstelle und immer frisches Wasser. Das wird auch gern angenommen und in meinem Nistkasten übernachten sie auch während des ganzen Jahres. Es ist mir eine wahre Freude, meiner Meisenschar beim Frühstück zuzusehen. Und auch die picken alles Kleingebein aus den Pflanzen. :thumb2:

Futter gäb´s in meiner Buchsbaumhecke grad genug. :ranting:
Du musst quasi nur ein Hinweisschild aufstellen, da nehmen sich die gefiederten Freunde auch deren an. :grin:
Wenn Du jedenfalls einen Vogelfreundlichen Garten hast, dann werden sie das Getier auch finden und auf die Speisekarte setzen.
 
...und wenn jetzt noch jemand eine Quelle für Meisenknödel hat, bin ich auch dankbar.
 
Meisenknödel kauf ich nicht mehr.
Die haben letzten Winter (nur dann häng ich die auf) zu einer unerklärlichen Mutation in der Vogelwelt geführt. Alle Spatzen hingen plötzlich an den Knödeln, dei Meisen haben sie garnicht erst dran gelassen.
 
Das mit den Sparzen gab es hier auch, jedoch hat die schier unfassbare Zahl an Meisen den Versuch der Knödelokkupation verhindert ….. 🤷🏼‍♂️
 
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